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Liberale stellen sich fragenden Senioren

Mittwoch, 21. Mai 2014, 17:31 Uhr
Mit Blick auf die kommende Stadtratswahl hatte heute der Nordhäuser Seniorenbeirat die FDP-Stadtratskandidaten zum Gespräch ins Seniorenbegegnungszentrum eingeladen. An der Veranstaltung nahmen die derzeitige Stadträtin Sylvia Daehn und die Neubewerber Dr. Wolf-Detlev Höpker und Manuel Thume teil...

Treffen mit Seniorenbeirat (Foto: FDP) Treffen mit Seniorenbeirat (Foto: FDP)

Nach der Vorstellung der politischen Ziele im Stadtrat stellten sich die Kandidaten den Fragen der Senioren.

Entgegen dem landläufigen Urteil, der Konflikt dominiere den Stadtrat, verwies Frau Daehn darauf, dass durchaus die Sacharbeit im Vordergrund stehe; insbesondere in den Ausschüssen des Stadtrats, wo die Beschlüsse diskutiert und vorbereitet wurden. „So hatten wir im letzten Sozialausschuss, dem ich als Vorsitzende vorstehe, einen interessanten Vortrag des Leiters der Nordhäuser Kinder- und Jugendpsychiatrie, Prof. Heiser über Krankheiten im Kinder- und Jugendalter und zur Inklusion. Anschließend gab es eine sehr lebhafte Diskussion. Dabei ging es –parteiübergreifend um die Kindergesundheit – und um nichts anderes. Und ich gehe davon aus, in den anderen Ausschüssen ist es genauso.“

Dr. Höpker wies vor allem auf die notwendige Weitsicht bezüglich zu fassender Beschlüsse hin, welche bisher im Stadtrat nicht mehrheitlich vertreten ist. Es solle mit Augenmaß und Zukunftsblick entschieden werden.

Einsetzen werden sich die FDP-Kandidaten – sofern gewählt –im Stadtrat insbesondere für die nötige Haushaltskonsolidierung. Ein Wegbrechen von Angeboten im Jugend- und Sozialbereich muss verhindert werden, auch durch eine Vernetzung der bestehenden Angebote in diesen Bereichen.

Manuel Thume erklärte, dass die FDP einer, bisher von der Stadt nicht erstellten, Seniorenkonzeption mehr als aufgeschlossen gegenüber steht: „Eine solche Konzeption brauchen wir aufgrund des demographischen Wandels sehr dringend. In 20 Jahren ist es zu spät dafür. Man sollte vielleicht sogar eine „Generationenkonzeption“ ins Auge fassen, um ganzheitlich auf Veränderungen reagieren zu können und die Angebote besser untereinander vernetzen zu können.“

Weitere Fragen der Senioren widmeten sich der Notwendigkeit des Bürgerhauses und der damit verbundenen Kostensteigerung bei der Betreibung, der interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Sozial- und Gesundheitspolitik.
Autor: red

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