Europa ist mehr als die Gurkenkrümmung
Mittwoch, 21. Mai 2014, 09:37 Uhr
Welche Bedeutung hat Europa für unseren Alltag? Wie beeinflusst die Union unsere Politik und Rechtssprechung? Bei diesen Fragen herrschen in der Bevölkreung oft Wissenslücekn. Das Europahaus in der Rothleimmühle will hier abhilfe schaffen...
Dass Europa heute für Kinder und Jugendliche schon eine Selbstverständlichkeit ist, die Union immer weiter wächst und das Leben in der Union so manch Annehmlichkeiten für ihre Bürger bereithält – all das wissen wir Europäer. Auch dass innerhalb der Union hin und wieder seltsame Entscheidungen gegen krumme Gurken oder alte Glühlampen getroffen werden – nun ja: manchmal muss sich ein Europaparlamentarier wohl auch mit Nebensächlichkeiten befassen?
Aber Fakt ist, dass etwa 2/3 aller Rechtsnormen in Deutschland auf EU-Beschlüsse zurück gehen. Umfragen bringen große Wissenslücken zur EU bei ihren Bürgern zu tage erläuterte Landeswahlleiter Günter Krombholz am Dienstag zum Europatag im Europahaus Nordthüringen. Europa ist so eng im Alltag verflochten, dass wir es gar nicht mehr wahrnehmen – Europa ist aber auch in Nordhausen auf Schritt und Tritt zu spüren. Zahlreiche Bauprojekte in der Stadt und im Landkreis konnten nur dank EU-Fördermitteln realisiert werden. Wir müssen nun auch dafür sorgen, dass Europa für jeden erfahrbar wird macht sich Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh für die Union stark.
Der Koordinator des Europahauses Nordthüringen, Radoslav Romanczuk (im Bild) stellte das Europahaus in Nordthüringen, das sich auf dem Gelände der Rothleimmühle vom Jugendsozialwerk Nordhausen befindet. Hier gibt es zahlreiche Informationen zu Europa, für Jugendliche, die gern an einem Europäischen Austauschprogramm teilnehmen möchten, gibt es Unterstützung bei der Realisierung ihres Wunsches und für Lehrer und Pädagogen stehen im Europahaus zahlreiche didaktische Materialien für jede Klassenstufe zum Thema Europa bereit.
Am Sonntag haben wir Europäer in Deutschland die Wahl – mit unserer Stimme können wir einem der 96 Sitze im Europäischen Parlament, die Deutschland inne hat, ein Gesicht geben. Und vielleicht haben wir ja dann ein paar positive Beispiele für die Arbeit der Parlamentarier in Brüssel im Kopf: die Abschaffung der Rooming-Gebühren für Mobiltelefonie oder den Bau grenzüberschreitender Gas- und Stromtrassen, die von der EU finanziert werden, oder die Fördermittel, die aus Brüssel direkt in unserer Region angekommen sind?
Autor: redDass Europa heute für Kinder und Jugendliche schon eine Selbstverständlichkeit ist, die Union immer weiter wächst und das Leben in der Union so manch Annehmlichkeiten für ihre Bürger bereithält – all das wissen wir Europäer. Auch dass innerhalb der Union hin und wieder seltsame Entscheidungen gegen krumme Gurken oder alte Glühlampen getroffen werden – nun ja: manchmal muss sich ein Europaparlamentarier wohl auch mit Nebensächlichkeiten befassen?
Aber Fakt ist, dass etwa 2/3 aller Rechtsnormen in Deutschland auf EU-Beschlüsse zurück gehen. Umfragen bringen große Wissenslücken zur EU bei ihren Bürgern zu tage erläuterte Landeswahlleiter Günter Krombholz am Dienstag zum Europatag im Europahaus Nordthüringen. Europa ist so eng im Alltag verflochten, dass wir es gar nicht mehr wahrnehmen – Europa ist aber auch in Nordhausen auf Schritt und Tritt zu spüren. Zahlreiche Bauprojekte in der Stadt und im Landkreis konnten nur dank EU-Fördermitteln realisiert werden. Wir müssen nun auch dafür sorgen, dass Europa für jeden erfahrbar wird macht sich Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh für die Union stark.
Der Koordinator des Europahauses Nordthüringen, Radoslav Romanczuk (im Bild) stellte das Europahaus in Nordthüringen, das sich auf dem Gelände der Rothleimmühle vom Jugendsozialwerk Nordhausen befindet. Hier gibt es zahlreiche Informationen zu Europa, für Jugendliche, die gern an einem Europäischen Austauschprogramm teilnehmen möchten, gibt es Unterstützung bei der Realisierung ihres Wunsches und für Lehrer und Pädagogen stehen im Europahaus zahlreiche didaktische Materialien für jede Klassenstufe zum Thema Europa bereit.
Am Sonntag haben wir Europäer in Deutschland die Wahl – mit unserer Stimme können wir einem der 96 Sitze im Europäischen Parlament, die Deutschland inne hat, ein Gesicht geben. Und vielleicht haben wir ja dann ein paar positive Beispiele für die Arbeit der Parlamentarier in Brüssel im Kopf: die Abschaffung der Rooming-Gebühren für Mobiltelefonie oder den Bau grenzüberschreitender Gas- und Stromtrassen, die von der EU finanziert werden, oder die Fördermittel, die aus Brüssel direkt in unserer Region angekommen sind?

