Bis zu 30 Millionen Euro
Mittwoch, 21. Mai 2014, 07:13 Uhr
Die vorbereitenden Arbeiten für den Bau eines Werkes für Gipsfaserplatten laufen bei der Knauf Deutsche Gipswerke KG in Rottleberode auf vollen Touren...
Wir haben mittlerweile die ersten Lose vergeben, dabei handelt es sich um die Beräumung der notwendigen Flächen und das Herstellen des Planums”, sagt Werkleiter André Materlik. In den nächsten Wochen soll der Bauantrag eingereicht werden.
Auch personell wurden die ersten Weichen für das neue Werk gestellt. Mehrere Führungskräfte sind eingestellt, hinzu kommen rund zehn neue Beschäftigte aus den Landkreisen Nordhausen und Mansfeld-Südharz, die derzeit eine Ausbildung in anderen Werken der Knauf-Unternehmensgruppe in Deutschland absolvieren. André Materlik rechnet mit der Fertigstellung des neuen Werkes für Ende 2015, noch in diesem Jahr soll der Rohbau der zwei Produktionshallen abgeschlossen werden, sodass sofort mit dem Einbau der Produktionsanlagen begonnen werden kann.
Die Produktionstechnologie der Gipsfaserplatte ermöglicht unter anderem die Verwertung von produktionseignen Gipsabfällen. Gemeinsam mit der Fachhochschule in Nordhausen werden verfahrenstechnische Studien erarbeitet, mit dem Ziel einen Großteil des anfallenden recycelbaren Gips wieder zu verarbeiten. So könnte z.B. auf die zurückgehenden Mengen von Reha-Gips reagiert werden.
Für den Aufbau der Produktionslinien wird Knauf am Rottleberöder Standort rund 25 Millionen Euro bereitstellen, mit den notwendigen Anschlussinvestitionen werden es 30 Millionen Euro sein. Knapp drei Millionen sind im vergangenen Jahr bereits in den Aufbau des Logistikzentrums investiert worden, von dem aus der gesamte nord- und mitteldeutsche Markt mit Knauf-Produkten beliefert werden kann. Bislang wurden sieben neue Mitarbeiter in dieser Abteilung eingestellt, weitere Einstellungen sind geplant. Momentan sind in Rottleberode 145 Frauen und Männer aus Sachsen-Anhalt und Thüringen beschäftigt.
Das Knauf ein attraktiver Arbeitgeber mit attraktiven Konditionen ist, das hat sich im gesamten Mitteldeutschen Raum und darüber hinaus herumgesprochen. Für die Neueinstellungen hinsichtlich der beiden erwähnten Vorhaben habe es rund 400 Bewerbungen gegeben, auch sei bei der Besetzung von Ausbildungsstellen jetzt wieder eine Auswahl unter den Bewerbern möglich. Weitere Bewerbungen für die Bereich Logistik und Produktion sind erwünscht, schließlich wird die Produktions-Bandstraße in Rottleberode in einer Sieben-Tage-Woche gefahren. Derzeit gibt es in der Werkleitung, gemeinsam mit dem Betriebsrat, Überlegungen, wie das Zeitmanagement der Schichtarbeit besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt werden kann.
Autor: redWir haben mittlerweile die ersten Lose vergeben, dabei handelt es sich um die Beräumung der notwendigen Flächen und das Herstellen des Planums”, sagt Werkleiter André Materlik. In den nächsten Wochen soll der Bauantrag eingereicht werden.
Auch personell wurden die ersten Weichen für das neue Werk gestellt. Mehrere Führungskräfte sind eingestellt, hinzu kommen rund zehn neue Beschäftigte aus den Landkreisen Nordhausen und Mansfeld-Südharz, die derzeit eine Ausbildung in anderen Werken der Knauf-Unternehmensgruppe in Deutschland absolvieren. André Materlik rechnet mit der Fertigstellung des neuen Werkes für Ende 2015, noch in diesem Jahr soll der Rohbau der zwei Produktionshallen abgeschlossen werden, sodass sofort mit dem Einbau der Produktionsanlagen begonnen werden kann.
Die Produktionstechnologie der Gipsfaserplatte ermöglicht unter anderem die Verwertung von produktionseignen Gipsabfällen. Gemeinsam mit der Fachhochschule in Nordhausen werden verfahrenstechnische Studien erarbeitet, mit dem Ziel einen Großteil des anfallenden recycelbaren Gips wieder zu verarbeiten. So könnte z.B. auf die zurückgehenden Mengen von Reha-Gips reagiert werden.
Für den Aufbau der Produktionslinien wird Knauf am Rottleberöder Standort rund 25 Millionen Euro bereitstellen, mit den notwendigen Anschlussinvestitionen werden es 30 Millionen Euro sein. Knapp drei Millionen sind im vergangenen Jahr bereits in den Aufbau des Logistikzentrums investiert worden, von dem aus der gesamte nord- und mitteldeutsche Markt mit Knauf-Produkten beliefert werden kann. Bislang wurden sieben neue Mitarbeiter in dieser Abteilung eingestellt, weitere Einstellungen sind geplant. Momentan sind in Rottleberode 145 Frauen und Männer aus Sachsen-Anhalt und Thüringen beschäftigt.
Das Knauf ein attraktiver Arbeitgeber mit attraktiven Konditionen ist, das hat sich im gesamten Mitteldeutschen Raum und darüber hinaus herumgesprochen. Für die Neueinstellungen hinsichtlich der beiden erwähnten Vorhaben habe es rund 400 Bewerbungen gegeben, auch sei bei der Besetzung von Ausbildungsstellen jetzt wieder eine Auswahl unter den Bewerbern möglich. Weitere Bewerbungen für die Bereich Logistik und Produktion sind erwünscht, schließlich wird die Produktions-Bandstraße in Rottleberode in einer Sieben-Tage-Woche gefahren. Derzeit gibt es in der Werkleitung, gemeinsam mit dem Betriebsrat, Überlegungen, wie das Zeitmanagement der Schichtarbeit besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt werden kann.
