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nnz-Kurznews: Banken, EURO und Gütesiegel

Donnerstag, 10. Mai 2001, 13:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Meldungen des Tages aus dem Landkreis Nordhausen. Von der nnz-Redaktion für Sie kurz und knapp zusammengefaßt.

Gewerkschaft macht Front gegen Arbeitszeiterhöhung bei Banken
Die Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherungen (hbv) in ver.di machte heute in Nordhausen auf eine künftige Mehrbelastung der Arbeitnehmer im Bankengewerbe aufmerksam. Vor der Südharz-Galerie wurden Unterschriften gesammelt. Jedoch nur wenige Nordhäuser interessierten sich dafür, daß mit der Bargeldeinführung des Euro höhere Arbeitsbelastungen für die Mitarbeiter verbunden seien. Die Gewerkschaft spricht von bis zu 70 Wochenstunden. Außerdem soll an drei Sonntagen sowie am 1. Januar 2002 gearbeitet werden.

Bleicheröder Schullandheim erhielt Gütesiegel
Das Schullandheim in Bleicherode hat das Gütesiegel „Anerkanntes Schullandheim des Landes Thüringen“ erhalten. In diesem Jahr hatten fünf Schullandheime einen entsprechenden Antrag gestellt. Lediglich die Einrichtungen in Bleicherode und in Mühlhausen konnten ausgezeichnet werden. In Thüringen gibt es 23 Schullandheime, neun davon tragen das Gütesiegel.

Informationen zum EURO im Nordhäuser Rathaus
Die Stadtverwaltung Nordhausen und die Kreissparkasse hatten heute zu einem Informationstag rund um die Einführung des Euro eingeladen. Im Foyer des Rathauses wurde der Weg des Euro von den ersten Beschlüssen bis zur kommenden Bargeldeinführung auf Schautafeln und Grafiken dokumentiert. Außerdem wurden zwei Vorträge angeboten. Einige Nordhäuser nutzen die angebotenen Möglichkeiten, um sich über den Euro und seine Einführung als Barzahlungsmittel ab 1. Januar 2002 zu informieren.

Drei Dörfer in Programm aufgenommen
Hainrode, Kleinbodungen und der Ortsteil Mörbach der Gemeinde Nohra sind in das Förderprogramm „Dorferneuerung“ aufgenommen worden. Sie können ab dem kommenden Jahr bis 2004 mit finanzieller Unterstützung seitens des Landes Thüringen rechnen. Die Dorferneuerung sei wichtig für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume und ihrer Siedlungsstruktur, so Thüringens Landwirtschaftsminister Sklenar (CDU). In Nordthüringen sind 19, im gesamten Freistaat 118 Dörfer in das Förderprogramm aufgenommen worden.
Autor: nnz

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