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Nur Senioren halten Fahne hoch

Montag, 19. Mai 2014, 15:12 Uhr
Die zum Teil sehr guten Leistungen der Keglerinnen und Kegler aus dem Kreis Nordhausen in den Mannschaftskonkurrenzen – die NSV-Senioren wurden Landesmeister, die Salzaer Damen erneut Staffelsieger in der Landesliga – garantieren nicht automatisch Spitzenplätze in den Einzelwettbewerben...

Dagmar Reitmeier (Foto: Dagmar Reitmeier) Dagmar Reitmeier (Foto: Dagmar Reitmeier)

Das wurde bei den Vorrundenkämpfen zu den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften am Wochenende erneut deutlich. Obwohl keine bzw. keiner der Gestarteten enttäuschte sondern mit durchaus guten Leistungen aufwartete hat nur B-Seniorin Dagmar Reitmeier vom Nordhäuser SV die Vorrunde überstanden und sich für die Finalwettkämpfe qualifiziert.

Sie lieferte wie schon im letzten Jahr diesmal in Zeulenroda wieder eine ganz starke Leistung ab, wurde mit 531 gefallenen Kegeln ausgezeichnete Dritte. Im letzten Jahr wurde sie dann im Finale sehr gute Fünfte.

Die Endrunde nur um drei Kegel verpasst hat Rainer Wille. In der enorm starken Konkurrenz der A-Senioren – der Vorrundensieger kam durch ein phänomenales Räumen von 243 Holz auf 601 gefallene Kegel, kaum schlechter der Zweite mit 592 Kegel – spielte der NSVer auch sehr gute 552 Holz. Doch es hätten eben drei mehr sein müssen. Verständlich seine Enttäuschung. Auch der Salzaer Karl-Heinz Meister durfte mit seinen 530 Holz sehr zufrieden sein, auch wenn es damit nur zu Platz 29 unter 52 Gestarteten gereicht hat.

Recht dicht dran am Weiterkommen war Hans-Joachim Sinzel von der SG Bleicherode/Sollstedt. Der Kreismeister der B-Senioren kam in Leinefelde als Fünfzehnter auf 510 Holz. Zehn Holz mehr hätten ihn weiter gebracht. Leider leistete er sich mit 13 Fehlwürfen viel zu viele Nullwürfe. Da war durchaus mehr drin. Auch Heinz Schulz vom NSV haderte über zu viele Fehler, traf zwölfmal nur ins Leere und wurde mit für ihn schwachen 482 Holz nur 39. von 55 Startern.

Ausgeschieden aus dem weiteren Wettbewerb sind auch die beiden C-Senioren. Rainer Krätzschel, Nachrücker von der TSG Salza, spielte gute 521 Holz, verfehlte aber als 21. das Weiterkommen um 15 Holz. Hier hatte der Vorrundenbeste überragende 594 Holz vorgelegt.

Chancenlos war bei den A-Seniorinnen Heike Salza von der TSG Salza. Zu wenig in die Vollen, zu viele Fehlwürfe beim Räumen, damit kam sie nur auf 482 Holz und Platz 29. Das gleiche gilt ach für ihre Vereinskameradin Ines Werner, die bei den Frauen mit nur 485 Holz auf Rang 59 landete. Mit 528 Holz deutlich besser zwar Tina Romhardt vom NSV, doch das reichte auch nur zum Platz 30. Zur Endrunde fehlten 16 Holz.

Sandra Beckert von Motor Gispersleben war hier mit phantastischen 617 Holz einsame Spitze. Wie die Frauen verpassten auch die beiden Männer die Endrunde deutlich. Mario Czerwinski (30.) fehlten mit seinen 534 Holz am Ende 18 Zähler. Und sein Vereinskamerad Uwe Schäfer kam as 58. auf 509 Holz. Fast gereicht hätte es dagegen für Steffen Hartmann aus Sollstedt, der für den Eichsfeldkreis ins Rennen gegangen war. Er spielte sehr gute 548 Holz und war damit 21. Nur vier Kegel mehr und er wäre in der Endrunde gewesen.

In seiner ersten großen Meisterschaft hatte auch Junior Fabian Arnhold (Bleicherode/Sollstedt) noch nicht die nötige Konstanz und Leistungsstärke. Er landete mit 471 Holz auf Platz 51.

Trotz der bis auf wenige Ausnahmen also durchaus ansprechenden Leistungen wieder kein Grund zum großen Jubel für den Nordhäuser Kreisverband. Dennoch gibt es einigen Optimismus für die Endrunden am 31. Mai und 1. Juni. Denn neben Dagmar Reitmeier werden auch Toni Herrmann (Salza) und Ursula Lautenbach (NSV) ins Rennen um Titel und Medaillen gehen. Die beiden Ü-70erinnen sollten eigentlich mit bei den B-Seniorinnen starten, doch der Landesverband hatte kurzfristig entschieden wie bei den Männern auch bei den Frauen eine separate Meisterschaft der C-Seniorinnen auszutragen. Auf eine Vorrunde konnte hier aber verzichtet werden.
Uwe Tittel
Foto Dagmar Reitmeier
Autor: red

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