Die Erde "bebte"
Montag, 19. Mai 2014, 08:06 Uhr
Mehrere Einwohner von Bleicherode wurden heute früh etwas anders geweckt als sonst. Wo normalerweise der Wecker "schrillt", doch bebte das Haus. Erste Aufklärungen in Ihrer nnz...
Gegen 4.30 Uhr wurden am Morgen in Bleicherode leichte Erschütterungen registriert. "Ja, das stimmt, wir haben zu diesem Zeitpunkt ein seismisches Ereignis gemessen. Die Magnitude lag bei 1,6 auf der Skala", sagt Dr. Peter Pfeifer, der Geschäftsführer der NDH-Entsorgungsgesellschaft, die für das Bergwerk verantwortlich ist.
Bei diesem Wert bestehe zwar grundsätzlich eine Meldepflicht, allerdings schließt Pfeifer eine Beschädigung von Gebäuden erst einmal aus. Seismische Ereignisse dieser Art seien nichts Ungewöhnliches und hängen originär mit den Senkungserscheinungen oberhalb stillgelegter Bergwerke zusammen. Ernsthafte Schäden an Gebäude werden erst bei einem Wert jenseits der 3,0 festgestellt.
"Umso wichtiger ist es, mit dem Versatz stillgelegter Bergwerke fortzufahren", ergänzt Pfeifer und verweist darauf, dass das Epizentrum der Erschütterung unterhalb des Abbauhorizontes gelegen habe. Fachleute werden sich die Stollen heute noch ansehen und auf mögliche Schäden überprüfen.
Erst am Samstag hätte die Messanlage in Bleicherode eine leichte Erschütterung von 1,0 angezeigt. Das jedoch seien die Auswirkungen des Erdbebens bei Darmstadt gewesen. Dort wurde ein Magnitude von 4,2 gemessen. Bei dem Beben im Mühltaler Ortsteil Nieder-Beerbach wurden nach Angaben von Behörden 70 Häuser beschädigt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redGegen 4.30 Uhr wurden am Morgen in Bleicherode leichte Erschütterungen registriert. "Ja, das stimmt, wir haben zu diesem Zeitpunkt ein seismisches Ereignis gemessen. Die Magnitude lag bei 1,6 auf der Skala", sagt Dr. Peter Pfeifer, der Geschäftsführer der NDH-Entsorgungsgesellschaft, die für das Bergwerk verantwortlich ist.
Bei diesem Wert bestehe zwar grundsätzlich eine Meldepflicht, allerdings schließt Pfeifer eine Beschädigung von Gebäuden erst einmal aus. Seismische Ereignisse dieser Art seien nichts Ungewöhnliches und hängen originär mit den Senkungserscheinungen oberhalb stillgelegter Bergwerke zusammen. Ernsthafte Schäden an Gebäude werden erst bei einem Wert jenseits der 3,0 festgestellt.
"Umso wichtiger ist es, mit dem Versatz stillgelegter Bergwerke fortzufahren", ergänzt Pfeifer und verweist darauf, dass das Epizentrum der Erschütterung unterhalb des Abbauhorizontes gelegen habe. Fachleute werden sich die Stollen heute noch ansehen und auf mögliche Schäden überprüfen.
Erst am Samstag hätte die Messanlage in Bleicherode eine leichte Erschütterung von 1,0 angezeigt. Das jedoch seien die Auswirkungen des Erdbebens bei Darmstadt gewesen. Dort wurde ein Magnitude von 4,2 gemessen. Bei dem Beben im Mühltaler Ortsteil Nieder-Beerbach wurden nach Angaben von Behörden 70 Häuser beschädigt.
Peter-Stefan Greiner
