Schwerer Job, miese Bezahlung
Freitag, 16. Mai 2014, 14:05 Uhr
Pflegekräfte in Thüringen verdienen ca. 1.00 €/Stunde weniger als in den westlichen Nachbarländern Hessen und Bayern. Kein Wunder also, dass die bundeweit am schlechtesten bezahlten Fachkräfte in großer Zahl Thüringen verlassen. Die Gewerkschaft ver.di fordert Gespräche...
Die zuständige Gewerkschaft ver.di fordert die Arbeitgeber auf, umgehend in Gesprächen die Aufnahme von Tarifverhandlungen einzuleiten. Schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Entlohnung für die verantwortungsvolle Arbeit der in Thüringen ausgebildeten Pflegekräfte sind der Grund dafür, dass dem steigenden Bedarf an Pflege schon lange nicht mehr entsprochen werden kann. Offenbar sind sich alle Beteiligten einig, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, so Thomas Voß, ver.di Landesbezirksleiter.
Erklärungen, wie die auf dem Erfurter Sozialkongress in dieser Woche abgegebenen, hören die Beschäftigten schon allzu lange, ohne dass sich an den Verhältnissen wirklich etwas ändert. Wir stehen zu Gesprächen bereit, die Gewerkschaft ver.di hat auch konkrete Vorschläge, wir sollten endlich gemeinsam handeln, so Voß weiter.
Der Dumpinglohn-Wettbewerb im Bereich der sozialen Arbeit muss aus Sicht der Gewerkschaftsmitglieder schnellstens beendet werden. Die Attraktivität der Pflegeberufe zu erhöhen und die dringend benötigten Fachkräfte zu halten bzw. als Nachwuchs zu gewinnen kann am besten in Verhandlungen über einen übergreifenden Tarifvertrag erreicht werden. Und die sollten jetzt begonnen werden.
Autor: redDie zuständige Gewerkschaft ver.di fordert die Arbeitgeber auf, umgehend in Gesprächen die Aufnahme von Tarifverhandlungen einzuleiten. Schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Entlohnung für die verantwortungsvolle Arbeit der in Thüringen ausgebildeten Pflegekräfte sind der Grund dafür, dass dem steigenden Bedarf an Pflege schon lange nicht mehr entsprochen werden kann. Offenbar sind sich alle Beteiligten einig, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, so Thomas Voß, ver.di Landesbezirksleiter.
Erklärungen, wie die auf dem Erfurter Sozialkongress in dieser Woche abgegebenen, hören die Beschäftigten schon allzu lange, ohne dass sich an den Verhältnissen wirklich etwas ändert. Wir stehen zu Gesprächen bereit, die Gewerkschaft ver.di hat auch konkrete Vorschläge, wir sollten endlich gemeinsam handeln, so Voß weiter.
Der Dumpinglohn-Wettbewerb im Bereich der sozialen Arbeit muss aus Sicht der Gewerkschaftsmitglieder schnellstens beendet werden. Die Attraktivität der Pflegeberufe zu erhöhen und die dringend benötigten Fachkräfte zu halten bzw. als Nachwuchs zu gewinnen kann am besten in Verhandlungen über einen übergreifenden Tarifvertrag erreicht werden. Und die sollten jetzt begonnen werden.
