Weitere Schulsanierungen geplant
Freitag, 16. Mai 2014, 12:02 Uhr
Neben der schon angekündigten Sanierung des Schiller-Gymnasiums in Bleicherode hat Landrätin Birgit Keller vor, auch in die Regelschule Niedersachswerfen, ins Humboldt-Gymnasium und ins Berufsschulzentrum in Nordhausen zu investieren...
"Eine kleine Testfahrt haben wir ja bereits gemacht, wie man in Zeiten der Haushaltskonsolidierung mit Sanierungsstaus umgehen kann – beim Bau der Turnhalle in Ellrich mit der Service Gesellschaft. Diese Erfahrungen wollen wir nun nutzen", so Birgit Keller. Nach diesem Vorbild sollen vier Schulen saniert werden, denn dem Landkreis verwehrt das Land momentan aufgrund der Haushaltslage, neue Kredite aufzunehmen.
Nachdem die Finanzierung für die neue Schulsporthalle jetzt gesichert ist und damit die vorerst letzten Hürden für den Neubau geklärt sind, wolle man dieses Modell nun auch für Schulsanierungen nutzen. "Diesen Ansatz verfolgen wir seit einigen Monaten und wir können uns gut vorstellen, mit der Service Gesellschaft möglichst jedes Jahr die Sanierung einer Schule zu beginnen", sagte Birgit Keller im Gespräch mit den drei Schulen.
"Denn nach den Entscheidungen des Kreistages, wie zuletzt der Service den Straßenbetriebsdienst zu übertragen, steht das Unternehmen auf wirtschaftlich sicheren Beinen. Und wenn wir jetzt in der Service Gesellschaft Schulden machen für die Sanierung von Schulen, dann sind das gute Schulden." Langfristig finanziert werden die Sanierungen ähnlich wie bei der Halle Ellrich, indem die Service Gesellschaft die Schulen über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren an den Landkreis zurückvermietet. Zeitgleich wird die Service Gesellschaft eine Rücklage bilden, für laufende Reparaturarbeiten und Werterhaltung. "Unsere Ideen wollen wir möglichst zügig dem neuen Kreistag vorstellen", so die Landrätin.
Die Schulleitungen, Ralf-Gerhard Köthe vom Humboldt-Gymnasium, Mathias Wiegleb vom Berufsschulzentrum Nordhausen und Hans-Peter Köthe von der Regelschule Niedersachswerfen, reagierten ebenso wie die Pädagogen, Schüler- und Elternsprecher positiv auf die Ankündigung der Landrätin. Harztor-Bürgermeister Stephan Klante freute sich über das Bekenntnis des Landkreises zum Regelschulstandort Niedersachswerfen, zumal die Bevölkerungsprognosen für die Landgemeinde vielversprechend aussehen. Auch die Aussichten für das Humboldt-Gymnasium sind gut.
"Wir werden stabil bei 800 Schülern bleiben", so Schuleiter Ralf-Gerhard Köthe. Um den Berufsschulstandort Nordhausen langfristig zu sichern, sind die Weichen bereits gestellt - mit der Fusion der Standorte Morgenröte und Straße der Genossenschaften zu einem großen Berufsschulzentrum mit insgesamt 1.200 Schülern. "Der Inhalt, der an diesen Schulen geleistet wird, wird der äußeren Hülle nicht mehr gerecht", betont Birgit Keller. "Das soll sich in den kommenden fünf Jahren ändern."
Autor: red"Eine kleine Testfahrt haben wir ja bereits gemacht, wie man in Zeiten der Haushaltskonsolidierung mit Sanierungsstaus umgehen kann – beim Bau der Turnhalle in Ellrich mit der Service Gesellschaft. Diese Erfahrungen wollen wir nun nutzen", so Birgit Keller. Nach diesem Vorbild sollen vier Schulen saniert werden, denn dem Landkreis verwehrt das Land momentan aufgrund der Haushaltslage, neue Kredite aufzunehmen.
Nachdem die Finanzierung für die neue Schulsporthalle jetzt gesichert ist und damit die vorerst letzten Hürden für den Neubau geklärt sind, wolle man dieses Modell nun auch für Schulsanierungen nutzen. "Diesen Ansatz verfolgen wir seit einigen Monaten und wir können uns gut vorstellen, mit der Service Gesellschaft möglichst jedes Jahr die Sanierung einer Schule zu beginnen", sagte Birgit Keller im Gespräch mit den drei Schulen.
"Denn nach den Entscheidungen des Kreistages, wie zuletzt der Service den Straßenbetriebsdienst zu übertragen, steht das Unternehmen auf wirtschaftlich sicheren Beinen. Und wenn wir jetzt in der Service Gesellschaft Schulden machen für die Sanierung von Schulen, dann sind das gute Schulden." Langfristig finanziert werden die Sanierungen ähnlich wie bei der Halle Ellrich, indem die Service Gesellschaft die Schulen über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren an den Landkreis zurückvermietet. Zeitgleich wird die Service Gesellschaft eine Rücklage bilden, für laufende Reparaturarbeiten und Werterhaltung. "Unsere Ideen wollen wir möglichst zügig dem neuen Kreistag vorstellen", so die Landrätin.
Die Schulleitungen, Ralf-Gerhard Köthe vom Humboldt-Gymnasium, Mathias Wiegleb vom Berufsschulzentrum Nordhausen und Hans-Peter Köthe von der Regelschule Niedersachswerfen, reagierten ebenso wie die Pädagogen, Schüler- und Elternsprecher positiv auf die Ankündigung der Landrätin. Harztor-Bürgermeister Stephan Klante freute sich über das Bekenntnis des Landkreises zum Regelschulstandort Niedersachswerfen, zumal die Bevölkerungsprognosen für die Landgemeinde vielversprechend aussehen. Auch die Aussichten für das Humboldt-Gymnasium sind gut.
"Wir werden stabil bei 800 Schülern bleiben", so Schuleiter Ralf-Gerhard Köthe. Um den Berufsschulstandort Nordhausen langfristig zu sichern, sind die Weichen bereits gestellt - mit der Fusion der Standorte Morgenröte und Straße der Genossenschaften zu einem großen Berufsschulzentrum mit insgesamt 1.200 Schülern. "Der Inhalt, der an diesen Schulen geleistet wird, wird der äußeren Hülle nicht mehr gerecht", betont Birgit Keller. "Das soll sich in den kommenden fünf Jahren ändern."


