Hohe Ausbildungsbereitschaft im Handwerk
Donnerstag, 15. Mai 2014, 14:46 Uhr
Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe im nord- und mittelthüringer Handwerk steigt. In den ersten vier Monaten 2014 registrierte die Handwerkskammer Erfurt bereits 276 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge...
Das bedeutet ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Osten Deutschlands lag die Steigerung im Durchschnitt bei 9,0 Prozent.
Die meisten Ausbildungsverträge wurden bisher in den Berufen Kfz-Mechatroniker, Elektroniker sowie Friseur, Dachdecker, Anlagenmechaniker SHK und Augenoptiker abgeschlossen.
Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt, sieht in der Steigerung ein Indiz dafür, dass die Betriebe mittlerweile früher und zudem erfolgreicher um Jugendliche werben. Die wachsende Konkurrenz unter den Ausbildungsbetrieben aufgrund der sinkenden Schulabgängerzahlen der letzten Jahre hat auf dem Ausbildungsmarkt bei vielen Handwerksbetrieben zum Umdenken geführt. Es wird spürbar aktiver und frühzeitiger um die Jugendlichen geworben.
Nach wie vor suchen noch viele Betriebe Berufsnachwuchs. In der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Erfurt sind fast 600 offene Ausbildungsstellen eingetragen. Um den Jugendlichen den Weg ins Handwerk zu erleichtern, können sie sich jetzt auch mobil per Smartphone über die Lehrstellenangebote informieren. Die Apps des Lehrstellenradars machen es möglich.
Im letzten Jahr wurden insgesamt 1.217 neue Ausbildungsverträge in den Handwerksbetrieben Nord- und Mittelthüringens abgeschlossen. Gut die Hälfte der neuen Lehrlinge hat einen Realschulabschluss, 11 Prozent die Hochschulreife und ca. 35 Prozent einen Hauptschulabschluss. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag der Abiturientenanteil bei 5 Prozent und der Hauptschulanteil bei 32 Prozent.
Malcherek zu den Zahlen: Das Handwerk bietet auch für Abiturienten ausgezeichnete Bedingungen. Verkürzte Ausbildungszeiten, Duale Studienangebote, Zusatzqualifikationen bereits während der Ausbildung und schnelle Aufstiegsmöglichkeiten durch Qualifikationen zum Handwerksmeister und zum Betriebswirt im Handwerk machen das Handwerk attraktiv. Nicht zuletzt die seit vier Jahren laufende Imagekampagne zeigt Wirkung und rückt bei immer mehr jungen Leuten die Vorzüge des Handwerks und einer Ausbildung im Handwerk in den Fokus.
Autor: redDas bedeutet ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Osten Deutschlands lag die Steigerung im Durchschnitt bei 9,0 Prozent.
Die meisten Ausbildungsverträge wurden bisher in den Berufen Kfz-Mechatroniker, Elektroniker sowie Friseur, Dachdecker, Anlagenmechaniker SHK und Augenoptiker abgeschlossen.
Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt, sieht in der Steigerung ein Indiz dafür, dass die Betriebe mittlerweile früher und zudem erfolgreicher um Jugendliche werben. Die wachsende Konkurrenz unter den Ausbildungsbetrieben aufgrund der sinkenden Schulabgängerzahlen der letzten Jahre hat auf dem Ausbildungsmarkt bei vielen Handwerksbetrieben zum Umdenken geführt. Es wird spürbar aktiver und frühzeitiger um die Jugendlichen geworben.
Nach wie vor suchen noch viele Betriebe Berufsnachwuchs. In der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Erfurt sind fast 600 offene Ausbildungsstellen eingetragen. Um den Jugendlichen den Weg ins Handwerk zu erleichtern, können sie sich jetzt auch mobil per Smartphone über die Lehrstellenangebote informieren. Die Apps des Lehrstellenradars machen es möglich.
Im letzten Jahr wurden insgesamt 1.217 neue Ausbildungsverträge in den Handwerksbetrieben Nord- und Mittelthüringens abgeschlossen. Gut die Hälfte der neuen Lehrlinge hat einen Realschulabschluss, 11 Prozent die Hochschulreife und ca. 35 Prozent einen Hauptschulabschluss. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag der Abiturientenanteil bei 5 Prozent und der Hauptschulanteil bei 32 Prozent.
Malcherek zu den Zahlen: Das Handwerk bietet auch für Abiturienten ausgezeichnete Bedingungen. Verkürzte Ausbildungszeiten, Duale Studienangebote, Zusatzqualifikationen bereits während der Ausbildung und schnelle Aufstiegsmöglichkeiten durch Qualifikationen zum Handwerksmeister und zum Betriebswirt im Handwerk machen das Handwerk attraktiv. Nicht zuletzt die seit vier Jahren laufende Imagekampagne zeigt Wirkung und rückt bei immer mehr jungen Leuten die Vorzüge des Handwerks und einer Ausbildung im Handwerk in den Fokus.
