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Lohnenswert oder nicht?

Donnerstag, 15. Mai 2014, 14:23 Uhr
Bei kaum einer Versicherung fragen sich Verbraucher so häufig, ob sie nun sinnvoll ist oder nicht, wie bei der Hausratversicherung. Grundsätzlich ist die Absicherung des Besitzes stets empfehlenswert, doch lohnt sich die Hausratversicherung wirklich für jeden Haushalt...

Richtig versichert? (Foto: © Comstock/Stockbyte/Thinkstock) Richtig versichert? (Foto: © Comstock/Stockbyte/Thinkstock)

Erst kürzlich berichtete die nnz über Haushaltshilfe für kranke Eltern. Das Thema Hausratsversicherung steht zwar in keinem direkten Zusammenhang dazu, findet jedoch im selben Rahmen statt: einem abgesicherten Zuhause.

Feuer, Wasserschäden und vorsätzlich zugefügte Schäden von externen Personen (Vandalismus) sind nie auszuschließen, können jedoch finanziell aufgefangen werden. So bietet die Hausratversicherung der Aachen Münchener Versicherung unbegrenzten Schutz für wertvolles Eigentum, selbst bei grob fahrlässig herbeigeführten Schäden.

Was sind die größten Risiken?

Schwierig wird es alleine bei Gegenständen mit hohem emotionalem Wert – dort hilft Geld leider nur selten bei der Wiederherstellung. Für alle anderen Fälle gilt: Je teurer der Besitzstand, desto mehr lohnt sich die Hausratversicherung. Dabei ist zu beachten: Die Standardversicherung besteht aus zwei Komponenten, nämlich den versicherten Gegenständen (zum Beispiel eine Couch oder ein Fernseher) und den versicherten Risiken.

Bei den Risiken machen Einbruchdiebstähle den größten Teil des Kuchens aus, danach folgen Feuer und Wasserschäden. Diese drei Hauptrisiken sind somit Bestandteil jeder Police, dazu kommen individuelle Zusätze wie die Elementarversicherung.

Unter die Elementarschadenversicherung fallen sämtliche Schäden, die durch Naturgefahren entstehen. Dazu gehören Hochwasser und Erdbeben genau wie Lawinen oder Erdsenkungen. Regionale Faktoren spielen dabei eine zentrale Rolle; so sind etwa Lawinen in den allermeisten Gegenden Deutschlands überhaupt kein Thema. Auch was die anderen Naturgefahren angeht, sieht es in Deutschland durchweg gut aus – am wichtigsten ist die Abdeckung von Schäden durch Überspannungsleitungen, da sie am häufigsten vorkommen.

Fazit: von Fall zu Fall entscheiden

Ins Detail geht es bei der Versicherung besonders teurer Wertgegenstände. Allen voran gilt das für Kunstobjekte. Die Entschädigung kann in solchen Fällen vertraglich erhöht werden; die Police steigt dadurch zwar, doch im Schadensfall lohnt sich dieser Aufpreis. Wie schon gesagt: Die ideale Hausratversicherung ist exakt auf die Situation zugeschnitten, Anbieter wie die Aachen Münchener bieten kostenlose Beratungen an, um das Paket zusammenzustellen. Bei der Orientierung kann auch die Wertermittlungsliste der Stiftung Warentest eine Hilfe sein, zusammen mit dem Test von Hausratversicherungen. Da die Versicherung auf dem Verhältnis von Beitrag zu Wohnfläche basiert, ist es außerdem ratsam, die Summen nach Kauf eines teuren Gegenstandes neu zu kalkulieren. Bildquelle: © Comstock/Stockbyte/Thinkstock
Autor: khh

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