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Helfer feiern Geburtstag

Samstag, 10. Mai 2014, 10:53 Uhr
Das Nordhäuser THW feiert heute mit verschiedenen Veranstaltungen seinen 20. Geburtstag. Los ging es dort, wo die ehrenamtlichen Helfer "ihr" Technisches Hilfswerk vor zwei Jahrzehnten gründeten...

Blick in den Hue de Grais Saal (Foto: nnz) Blick in den Hue de Grais Saal (Foto: nnz)

Der Hue de Grais Saal der Nordhäuser Polizei war 1994 noch ein beliebter Veranstaltungsraum, jetzt bleibt er mehr den polizeiinternen Angelegenheiten vorbehalten.

Heute allerdings wollte das Nordhäuser THW sozusagen an historischer Stätte an den historischen Moment erinnern. Die musikalische Umrahmung gestaltete das Orchester der Kreismusikschule unter Leitung von Holger Niebhagen.

Die Begrüßung der Gäste übernahm der Ortsbeauftragte Robert Klingebiel, die Festansprache hielt Sabine Lackner, die Landesbeauftragte für Sachsen und Thüringen. Sie umriss die Entwicklung des THW in Nordhausen und Thüringen, sie verwies auf die vielen Einsätze der Helfer und sie zeichnete gemeinsam mit THW-Geschäftsführer Norbert Mosch verdiente Helfer aus.

Grußworte gab es unter anderem von der Thüringer Staatssekretärin Inge Klaan. „Das Technische Hilfswerk (THW) leistet auch hier in Nordhausen einen entscheidenden Dienst für die Gesellschaft. Wie jedes Ehrenamt bedeutet es den Verzicht auf private Interessen und Freizeit zum Wohle der Allgemeinheit. Dies wurde gerade beim aufopferungsvollen Einsatz beim Hochwasser 2013 erneut deutlich. Unermüdlich haben Sie bei der Sicherung, Koordination und Logistik geholfen. Auch beim Aufräumen nach der Flut haben Sie tatkräftig angepackt. Hierfür möchte ich heute nochmals ganz ausdrücklich danken“.

Um den Katastrophenschutz weiter effektiv ausüben zu können, besteht aus Sich von Klaan die Notwendigkeit einer starken Verknüpfung von Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehren und dem THW. „Hierzu ist es wichtig, das Gespräch miteinander zu suchen und belastbare Strukturen für den Ernstfall zu entwickeln. Gerade die speziellen Fähigkeiten des THW beim Katastrophenschutz – etwa bei der Sicherung der Stromversorgung und der Hochwasserbekämpfung – können so gezielt genutzt werden.“

Staatssekretärin Klaan dankte dem Ortsbeauftragten von Nordhausen, Robert Klingebiel, und der Landesbeauftragten für Sachsen und Thüringen, Sabine Lackner, stellvertretend für alle THW-Mitglieder für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschte ihnen Erfolg und viele engagierte Mitarbeiter für die nächsten 20 Jahre Dienst für die Allgemeinheit.
Autor: red

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