Wacker mit dem Bus zur Lok
Donnerstag, 01. Mai 2014, 17:22 Uhr
Im November des Vorjahres machte Lokomotive Leipzig im Nordhäuser Albert-Kuntz-Sportpark richtig Dampf und fuhr mit einem 2:1-Auswärtssieg über Wacker Nordhausen vom Tabellenende weg...
Fast 2.000 Zuschauer, davon unterstützten rund 500 aus der Messestadt ihre blau-gelben Lieblinge, sahen, wie Neutrainer Heiko Scholz erstmals Tore seiner Lok-Mannschaft miterleben durfte. Schon nach zwei Minuten zappelte der Ball im Netz von Patrick Siefkes. Robert Stark vergab anschließend einen Foulelfmeter und mit der zweiten Chance machten die Sachsen die 2:0-Halbzeitführung perfekt. So hatten sich die Nordhäuser die ersten 45 Minuten im wichtigen Duell gegen den Abstieg nicht vorgestellt.
Das Anschlusstor vom eingewechselten Jan Löhmannsröben reichte nicht. Der erhoffte Sprung weg aus der Abstiegszone misslang gründlich. Am Sonntag um 13.30 Uhr stehen die Vorzeichen etwas anders: Wacker legte ab dem Folgespiel in Auerbach einen beeindruckenden Aufschwung hin und kämpfte und spielte sich aktuell bis auf den 5. Platz empor – das als Aufsteiger.
Bis zum damaligen 13. Spieltag hatte Wacker 11 Punkte auf dem Konto, in den folgenden 13 Spielen kamen die Männer von Trainer Jörg Goslar auf 27 Zähler, sodass heute 38 stolze Punkte das Ergebnis sind. Auch die Loksche hat sich in den letzten Spielen steigern können: Gegen den souveränen Tabellenführer TSG Neustrelitz wurde mit einer sensationellen Leistung ein 0:2-Rückstand in einen 3:2-Heimspielerfolg umgemünzt. Dieser Sieg für die Moral fand seine Fortsetzung im Vogtland. Beim heimstarken VFC Plauen reichte es mit drei Auswärtstoren beim 3:3-Unentschieden zwar nicht ganz zur Überraschung, aber Lok ist mit 24 Punkten bei noch vier ausstehenden Begegnungen wieder in Sichtweite an den Nichtabstiegsplätzen dran. Die Wackeren wissen also, was vor der stimmungsvollen Kulisse (bisher 31.443 Zuschauer) im Bruno-Plache-Stadion auf sie zurollt. Diese große Anhängerschar trotz eines RB Leipzig ist schon phänomenal. Entsprechend optimistisch geben sich auch die Gastgeber bei ihrer kurzen Rückschau und dem Blick voraus:
Ein gutes Spiel – aber wer auswärts drei Tore schießt, muss eigentlich gewinnen. Nach vorn bot die Mannschaft guten Fußball mit schnellen Spielzügen, in der Defensive unterliefen aber zu viele individuelle Fehler. Statt drei Punkten gab es nur einen Punkt. Trotzdem muss das Positive mitgenommen werden – in der nächsten Woche gegen Wacker Nordhausen ... braucht es wieder jeden Spieler und vollen Einsatz, um die nächsten Punkte für die Mission Klassenerhalt zu sammeln. (Homepage Lok)
Den Leipzigern fehlt ihr erfolgreichster Torschütze Steve Rolleder wegen einer Zwangssperre nach fünf Gelben Kartons. Bei Wacker steht dagegen der zuletzt wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrte Matti Langer im Gegensatz zu Toni Jurascheck, der noch ein Spiel pausieren muss. wieder zur Verfügung. 500 Fans, wie sie Lok in Nordhausen hatte, werden sicherlich nicht den Weg nach Probstheida finden, einer angemessenen blau-weißen Unterstützung kann sich Wacker aber sicher sein.
Die 2. Wackermannschaft spielt am Sonnabend um 15 Uhr zu Hause gegen den SV Empor Walschleben.
Klaus Verkouter
Autor: redFast 2.000 Zuschauer, davon unterstützten rund 500 aus der Messestadt ihre blau-gelben Lieblinge, sahen, wie Neutrainer Heiko Scholz erstmals Tore seiner Lok-Mannschaft miterleben durfte. Schon nach zwei Minuten zappelte der Ball im Netz von Patrick Siefkes. Robert Stark vergab anschließend einen Foulelfmeter und mit der zweiten Chance machten die Sachsen die 2:0-Halbzeitführung perfekt. So hatten sich die Nordhäuser die ersten 45 Minuten im wichtigen Duell gegen den Abstieg nicht vorgestellt.
Das Anschlusstor vom eingewechselten Jan Löhmannsröben reichte nicht. Der erhoffte Sprung weg aus der Abstiegszone misslang gründlich. Am Sonntag um 13.30 Uhr stehen die Vorzeichen etwas anders: Wacker legte ab dem Folgespiel in Auerbach einen beeindruckenden Aufschwung hin und kämpfte und spielte sich aktuell bis auf den 5. Platz empor – das als Aufsteiger.
Bis zum damaligen 13. Spieltag hatte Wacker 11 Punkte auf dem Konto, in den folgenden 13 Spielen kamen die Männer von Trainer Jörg Goslar auf 27 Zähler, sodass heute 38 stolze Punkte das Ergebnis sind. Auch die Loksche hat sich in den letzten Spielen steigern können: Gegen den souveränen Tabellenführer TSG Neustrelitz wurde mit einer sensationellen Leistung ein 0:2-Rückstand in einen 3:2-Heimspielerfolg umgemünzt. Dieser Sieg für die Moral fand seine Fortsetzung im Vogtland. Beim heimstarken VFC Plauen reichte es mit drei Auswärtstoren beim 3:3-Unentschieden zwar nicht ganz zur Überraschung, aber Lok ist mit 24 Punkten bei noch vier ausstehenden Begegnungen wieder in Sichtweite an den Nichtabstiegsplätzen dran. Die Wackeren wissen also, was vor der stimmungsvollen Kulisse (bisher 31.443 Zuschauer) im Bruno-Plache-Stadion auf sie zurollt. Diese große Anhängerschar trotz eines RB Leipzig ist schon phänomenal. Entsprechend optimistisch geben sich auch die Gastgeber bei ihrer kurzen Rückschau und dem Blick voraus:
Ein gutes Spiel – aber wer auswärts drei Tore schießt, muss eigentlich gewinnen. Nach vorn bot die Mannschaft guten Fußball mit schnellen Spielzügen, in der Defensive unterliefen aber zu viele individuelle Fehler. Statt drei Punkten gab es nur einen Punkt. Trotzdem muss das Positive mitgenommen werden – in der nächsten Woche gegen Wacker Nordhausen ... braucht es wieder jeden Spieler und vollen Einsatz, um die nächsten Punkte für die Mission Klassenerhalt zu sammeln. (Homepage Lok)
Den Leipzigern fehlt ihr erfolgreichster Torschütze Steve Rolleder wegen einer Zwangssperre nach fünf Gelben Kartons. Bei Wacker steht dagegen der zuletzt wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrte Matti Langer im Gegensatz zu Toni Jurascheck, der noch ein Spiel pausieren muss. wieder zur Verfügung. 500 Fans, wie sie Lok in Nordhausen hatte, werden sicherlich nicht den Weg nach Probstheida finden, einer angemessenen blau-weißen Unterstützung kann sich Wacker aber sicher sein.
Die 2. Wackermannschaft spielt am Sonnabend um 15 Uhr zu Hause gegen den SV Empor Walschleben.
Klaus Verkouter



