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Preis für den gemeinsamen Karst

Freitag, 25. April 2014, 20:00 Uhr
Der traditionelle Jahresempfang des Regionalverbands Harz fand in diesem Jahr in Sangerhausen – im Glashaus des Europa-Rosariums statt. Dabei wurden traditionell zwei Preise verliehen...


Über 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung gefolgt. Feierlich umrahmt wurden Grußworte, Jahresrückblick und Preisverleihungen durch Darbietungen des Klarinettenquartetts der Kreismusikschule Mansfeld-Südharz.

Das Grußwort der Landesregierung Sachsen-Anhalt überbrachte Umweltstaatssekretärin Anne-Marie Keding. Landrat Martin Skiebe, Vorsitzender des Regionalverbandes Harz nutzte den traditionellen Jahresrückblick auch für einige programmatische Aussagen und stützte sich dabei auf einen zuvor in der Mitgliederversammlung gefassten Beschluss.

Den mit 2.500 Euro dotierten Harzer Kulturpreis 2014 erhält der Regisseur Mario Schneider für seinen Film „MansFeld“. Es ist ein vielbeachteter Dokumentarfilm über den Wandel der Generationen und die Fortdauer von Tradition. Der Film erzählt von drei Jungen, die sich über Monate auf ein jahrhundertealtes Brauchtumsfest vorbereiten: das Dreckschweinfest. Dabei ist der Regisseur sehr nah bei den drei Jungen und ihren Familien, die im Mansfelder Land leben. Mario Schneider wurde 1970 in Neindorf im Mansfelder Land geboren. 2000 schloss er sein Studium als Diplomfilmkomponist an der Musikhochschule in München ab. Seitdem ist er als Regisseur, Autor und Filmkomponist tätig.

„Der Weg ist das Ziel“ lautet das Thema des Harzer Naturparkpreises 2014. Entgegen den bisher üblichen Gepflogenheiten wurde der Name des Preisträgers erst während des Empfangs bekannt gegeben. Der Naturparkpreis Harz 2014 geht an die Arbeitsgemeinschaft „Drei Länder Ein Weg - Karstwanderweg“. In ihr vereint sind der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg (Niedersachsen), der Förderverein Karstwanderweg Nordhausen (Thüringen) und der Verein Südharzer Karstlandschaft (Sachsen-Anhalt).

Gewürdigt wird das über zwei Jahrzehnte währende ehrenamtliche Engagement bei der Ausgestaltung des länderübergreifenden Karstwanderweges. Auch eine Reihe von Veranstaltungen, wie die beliebten Sonntagswanderungen oder Vorträge und Exkursionen werden seit Jahren angeboten. Der 233 km Karstwanderweg war erstmals 2011 als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ nach den Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert worden. Den Sachpreis, eine neue Informationstafel, nahmen entgegen: Iris Brauner, Andreas Heise und Firouz Vladi.
Autor: red

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