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Thüringen im soliden Mittelfeld

Samstag, 26. April 2014, 08:43 Uhr
Das Internet: Beinahe jeder kennt es, und wer es kennt, nutzt es auch. Interessant ist deswegen der Blick auf genaue Zahlen, da erst dabei klar wird, wie weit die Verbreitung inzwischen fortgeschritten ist, angefangen in Thüringen bis in die Welt hinaus...


Auch in der Thüringer Geschäftswelt ist das Internet längst unverzichtbar. Letztes Jahr verfügten knapp 88 Prozent aller Thüringer Unternehmen über einen Internetanschluss, 2014 wird die 90-Prozent-Marke wohl geknackt werden.

Das ist nur logisch, denn die weite Verbreitung des Internets bringt viele Vorteile mit sich: Die Kommunikation wird schneller und sicherer, Datenmengen werden im Sekundentakt transferiert, geographische Distanzen werden immer unwichtiger.

Der Kostenpunkt kann ebenfalls vernachlässigt werden, denn auf Vergleichsportalen wie tarife.de findet sich schnell die günstigste Variante. Das gilt übrigens nicht nur für Internet, sondern auch für alle anderen Fixkosten, ob Strom oder KFZ-Versicherung.

Fortschritte in allen Bundesländern

In den anderen Bundesländern sieht es ähnlich aus. Das Saarland und Bremen waren 2013 die einzigen Länder mit weniger als 80 Prozent Verbreitung. Daraus ergibt sich ein Bild für Gesamtdeutschland: Das Internet ist im Alltag angekommen, sowohl geschäftlich als auch privat. Privathaushalte waren 2013 zu 82 Prozent im Internet angekommen, noch interessanter ist der Blick auf die Nutzungsintensität: Von 2009 bis 2013 hat sich die Zahl der täglichen Internetnutzer um ganze zehn Prozent erhöht, umgerechnet bedeutet das mehrere Millionen Menschen, die das Internet in ihren Alltag integriert haben.

Von wegen altes Eisen

Dazu tragen nicht zuletzt Senioren und Rentner bei. Sie sind zwar immer noch die kleinste Nutzergruppe, innerhalb dieser Gruppe ist der Zuwachs jedoch am stärksten. Möglich ist das durch die einfache Bedienbarkeit, auch intuitive Mobilgeräte wie Tablets spielen dabei eine Rolle. Davon profitiert auch der Handel, denn Senioren haben durchweg mehr Geld zur Verfügung als junge Leute. Rechnet man dann noch die zu erwartende Überalterung des deutschen Volkes mit ein, so wird klar, warum das Internet in Zukunft noch seniorenfreundlicher werden wird.

Männer und Frauen fast gleichauf

Auch zwischen den Geschlechtern sind die Unterschiede kaum noch vorhanden. 80 Prozent aller Männer nutzen das Internet regelmäßig, bei den Frauen sind es 76 Prozent. Auch das ist eher demographisch erklärbar als mit alten Klischees, denn Frauen werden durchschnittlich älter als Männer, folglich ist der Seniorenanteil bei den Frauen größer – und dort wird das Internet eben weniger genutzt. Innerhalb der jüngeren Bevölkerungsgruppe liegen die Geschlechter jedoch praktisch gleichauf. Bildquelle: Rainer Sturm / PIXELIO
Autor: red

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