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nnz-Sportvorschau: Handball

Donnerstag, 24. April 2014, 06:45 Uhr
Nur ein kleines Programm steht in der Mitte der Osterferien bei den Handballern auf dem Programm. Dafür ist die Bedeutung der Begegnungen um so interessanter. Bei den Männern kommt es zum Kellerduell mit Erfurt und bei der weiblichen C-Jugend steht die Vorrunde zur mitteldeutschen Oberliga an...

Thüringenliga Männer

Samstag, 26.04. // 19:00 Uhr Nordhäuser SV – HSC Erfurt

Nach der Punkteteilung am letzten Spieltag gegen Könitz/Saalfeld nimmt die Spannung in der Thüringenliga dramatisch zu. Grund dafür ist nicht der Kampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg, vielmehr der Kampf ab Platz 9 abwärts steht im Mittelpunkt.

Die Meisterschale ist längst in Werratal angekommen. Bei noch drei Begegnungen hat die HSG 6 Punkte Vorsprung vor Mühlhausen und 12 vor Apolda. Da sie im direkten Vergleich zu Mühlhausen ebenfalls die Nase vorn haben ist der Sekt schon kalt gestellt und wird nach der Partie gegen die Bundesligareserve aus Eisenach wohl reichlich fließen. Interessant ist die Begegnung nur für den Tabellenkeller, wo sich auch Eisenach befindet. Gewinnen die jungen Fohlen von der Wartburg sind sie endgültig gerettet, verlieren sie haben sie nur noch zwei weitere Chancen, im Rückspiel gegen Werratal und am Saisonende Auswärts gegen Suhl/Goldlauter.

Für die Nordhäuser sind diese Ergebnisse nicht unwichtig, stehen sie doch mit Eisenach punktgleich in der Tabelle. Die Südharzer haben ebenfalls nur noch zwei Möglichkeiten sich auch weiterhin vom Fahrstuhl Richtung Landesliga fern zu halten. Das ist kommenden Samstag gegen Erfurt und am 10. Mai Auswärts in Apolda. Da beim Tabellendritten die Trauben sehr hoch hängen werden muss man sich auf den HSC Erfurt konzentrieren.

Trotz das die Erfurter auf einen Nichtabstiegsplatz stehen, da Werratal das Aufstiegsrecht wahrnehmen wird, kann es sie erwischen. Denn einen Punkt hinter dem HSC steht Großschwabhausen mit nur einem Punkt Rückstand in Lauerstellung.

Die Mission der Südharzer am kommenden Samstag damit eindeutig. Im direkten Kellerduell muss gewonnen werden. Sieg bedeutet endgültiger Klassenerhalt bei einer Niederlage könnte es noch mal eng werden. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht die brisante Situation am Tabellenende. Erfurt, Altenburg, Eisenach und Großschwabhausen haben noch drei Begegnungen vor sich, könnten somit 6 Punkte erzielen, der NSV hingegen könnte maximal noch 4 Punkte erzielen.

Sollten die Nordhäuser im Kellerduell einen Doppelpunktgewinn einfahren können würden sie Erfurt, selbst wenn diese ihre zwei folgenden Heimspiele gewinnen und dann ebenfalls 19 Punkte auf dem Konto haben, in der Endabrechnung den kürzeren ziehen. Bei Punktgleichheit entscheiden die Spiele gegeneinander und da der NSV das Hinspiel mit 31:25 für sich entscheiden konnte benötigen sie nur noch dieses zwei Punkte für ein versöhnliches Saisonende.

In welcher Formation die Nordhäuser am Samstag auflaufen wird wie immer das Abschlusstraining am Freitag zeigen. Die Partie selbst kann zum Drahtseilakt für beide Vereine werden. Beide Mannschaften haben in der zurückliegenden Spielserie keine Bäume ausgerissen und müssen sich nun am Saisonende strecken.

Restspielprogramm:
Platz 9 - 17 Punkte - ThSV Eisenach 2// Werratal (H), Werratal (A), Suhl/Goldlauter (A)
Platz 10 - 17 Punkte - Nordhäuser SV// Erfurt (H), Apolda (A)
Platz 11 - 16 Punkte - Aufbau Altenburg// Sonneberger (H), Großschwabh. (A), Könitz/Saalfeld (A)
Platz 12 - 15 Punkte - HSC Erfurt// Nordhausen (A), Sonneberg (H), Jena (H)
Platz 13 - 14 Punkte - Großschwabhausen// Apolda (A), Altenburg (H), Mühlhausen (A)

Vorrunde mitteldeutsche Meisterschaft weibliche Jugend C

Sonntag ab 12:00 Uhr // Ballspielhalle

Nach dem beeindruckenden Siegeszug der 13/14 jährigen Mädchen durch die Saison, stehen am Sonntag in heimischen Gefilden ihnen spielstärkere Gegner gegenüber. Die Vorrundengruppe 1 zur mitteldeutschen Meisterschaft wird im Südharz ausgespielt und ist mit dem HC Leipzig und der JSpG Halle/Magdeburg/Barleben spielstark besetzt.

Die jungen Nordhäuserinnen haben in den vergangenen Jahren schon mehrfach an weiterführende Meisterschaften teilgenommen und kennen das Flair genau. Als Thüringer Serienmeister, 2 mal in der Altersklasse 11/12 und diese Saison in der 13/14, haben sie sich weit über Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Gegen die Vertreter aus Sachen und Sachen Anhalt können sie nun ihr spielerisches Können unter Beweis stellen und vielleicht am Ende in die Endrunde einziehen.

Etwas Wehmut zieht am Sonntag auch in die Ballspielhalle ein. Nach der Spielserie werden einige Spielerinnen die Mannschaft in Richtung Sportgymnasium verlassen. Gleichzeitig ein Ansporn in den letzten Spielen noch einmal alles zu geben bevor die Mannschaft ein völlig neues Gesicht erhält.

Spielplan
12:00 Uhr Nordhäuser SV - HC Leipzig
14:00 Uhr HC Leipzig – JSpG Halle/Magdeburg/Barleben
16:00 Uhr JSpG Halle/Magdeburg/Barleben
Frank Ollech
Autor: red

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