nnz-Betrachtung: Noch eine Petition?
Mittwoch, 16. April 2014, 12:02 Uhr
Das gesellschaftliche Leben in Nordhausen oder das, was man dafür hält, gerät zunehmend aus den Fugen. Eine der Ursachen dafür sind jene, die sich als den Grundpfeiler dieses Lebens sehen - das vermeintliche Bürgertum...
Teile dieses intellektuellen Bürgertums haben sich zu einem Bürgerbegehren aufgeschwungen, sie wollen eine demokratisch gefasste Entscheidung nicht akzeptieren: den Namen Bürgerhaus.
Das ist ihr gutes Recht - nur: sie geben dem Volke, das mehrheitlich nicht ihren Vorstellungen von Bürgertum entspricht, nicht die Möglichkeit der Wahl. Sie geben vor: Nicolai-Forum. So und nicht anders hat der Klotz da zu heißen. Schließlich ist der Name von einer Ober-Bürgerin vorgegeben worden.
Der Initiativkreis des Bürgerbegehrens hat in seinen Reihen aber vermutlich auch des Volkes Vertreter und die sahen und sehen das Ziel des bürgerlichen Begehrens ein wenig anders. Im Ergebnis offen. Sie haben also die Größe, dem Volke es zu überlassen, welchen Namen das Gebäude tragen soll.
Das Ergebnis der inneren Kontroverse ist nun ein zweiter Antrag auf ein Bürgerbegehren, der vermutlich schon im Rathaus eingegangen sein könnte. Es wird also richtig schön bunt und der Verwaltungsaufwand verdoppelt sich nicht nur, sondern nähert sich langsam aber sicher dem Wahnsinn. Auch ein Ergebnis dessen, dass eine selbst ernannte Elite sich immer mehr von der Basis entfernt und - das ist das fatalste - das nicht mehr reflektiert.
Und so kommen zum Mosaik des Bürgerhauses immer mehr Steinchen zusammen, die - hoffentlich - noch vor den kommunalen Wahlen dem gemeinen Volke den Blick für die Spielchen rund um die Macht öffnen werden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redTeile dieses intellektuellen Bürgertums haben sich zu einem Bürgerbegehren aufgeschwungen, sie wollen eine demokratisch gefasste Entscheidung nicht akzeptieren: den Namen Bürgerhaus.
Das ist ihr gutes Recht - nur: sie geben dem Volke, das mehrheitlich nicht ihren Vorstellungen von Bürgertum entspricht, nicht die Möglichkeit der Wahl. Sie geben vor: Nicolai-Forum. So und nicht anders hat der Klotz da zu heißen. Schließlich ist der Name von einer Ober-Bürgerin vorgegeben worden.
Der Initiativkreis des Bürgerbegehrens hat in seinen Reihen aber vermutlich auch des Volkes Vertreter und die sahen und sehen das Ziel des bürgerlichen Begehrens ein wenig anders. Im Ergebnis offen. Sie haben also die Größe, dem Volke es zu überlassen, welchen Namen das Gebäude tragen soll.
Das Ergebnis der inneren Kontroverse ist nun ein zweiter Antrag auf ein Bürgerbegehren, der vermutlich schon im Rathaus eingegangen sein könnte. Es wird also richtig schön bunt und der Verwaltungsaufwand verdoppelt sich nicht nur, sondern nähert sich langsam aber sicher dem Wahnsinn. Auch ein Ergebnis dessen, dass eine selbst ernannte Elite sich immer mehr von der Basis entfernt und - das ist das fatalste - das nicht mehr reflektiert.
Und so kommen zum Mosaik des Bürgerhauses immer mehr Steinchen zusammen, die - hoffentlich - noch vor den kommunalen Wahlen dem gemeinen Volke den Blick für die Spielchen rund um die Macht öffnen werden.
Peter-Stefan Greiner
