Erster Spatenstich für Sammler
Mittwoch, 09. April 2014, 13:24 Uhr
In Kraja ist heute mit einem symbolischen Spatenstich mit dem Bau eines Verbindungssammlers begonnen worden. Auftraggeber ist der Abwasserzweckverband Bode-Wipper...
Mit dem heutigen Spatenstich erfolgt der Start für den Bau des Verbindungssammlers von Kraja entlang des Krajaer Baches bis zur Einbindung in den Verbindungssammler Kleinbodungen – Lipprechterode. Mit der Fertigstellung Ende November sind dann alle 171 Anwohner der Haupt- und Buhlaer Straße der Gemeinde Kraja zentral erschlossen. Dies bedeutet, dass die dort wohnenden Bürger ihre doch mehr oder weniger maroden Kleinkläranlagen außer Betrieb nehmen können und müssen.
Der sofortige Umschluss ist deshalb möglich, da der AWZV Bode-Wipper im Jahr 2009/10 im Rahmen einer größeren Gemeinschaftsmaßnahme in diesen Straßen eine komplett neue Kanalisation verlegt hat. Zusätzlich zu dem bereits benannten Vorhaben wird noch ein weiterer Verbindungskanal zu der Krajaer Straße nach Kleinbodungen gebaut. Auch hier ist die Ortskanalisation bereits fertig, so dass das Abwasser der dort wohnenden 45 Anlieger direkt nach der Fertigstellung nach Bleicherode fliesen.
Für die Baumaßnahme wurde eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Das wirtschaftlichste Angebot hat die Firma Tief- und Meliorationsbau Worbis eingereicht. Die Firma hatte bereits bei vielen anderen Maßnahmen ihr fachliches Können unter Beweis gestellt. Der AWZV Bode-Wipper war stets mit der gezeigten Leistung zu frieden. Es müssen rund 2.100 Meter Kanalrohre mit einem Durchmesser DN 200 verlegt werden sowie zwei Sonderbauwerke, einem Drosselbauwerk und einem Abschlagbauwerk. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 573.000 Euro.
Die Planung hat das Ingenieurbüro Stockleben aus Northeim ausgeführt, die Bauleitung und Bauüberwachung erfolgt in Eigenleistung. Der Dank der Geschäftsleitung geht an dieser Stelle aber auch an die Genehmigungsbehörden des Landkreises Nordhausen (Untere Wasserbehörde; Untere Naturschutzbehörde), dem Ingenieurbüro Jedele & Partner NL Erfurt, dem Ingenieurbüro Wetter aus Mühlhausen(Baugrund), dem Vermessungsbüro Glückauf aus Sondershausen und der Firma Kanalservice Goldhahn.
Mit der Umsetzung dieser Baumaßnahme kommen wir der Realisierung der im Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) gestellten Ziele wieder ein Stück näher. Gemäß dem Thüringer Wassergesetz § 58 a sind die Abwasserzweckverbände verpflichtet, ein Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) zu erstellen, welches alle sechs Jahre überarbeitet werden muss", erklärt Geschäftsleiter Matthias Liebergesell.
Das zuletzt überarbeitete ABK des AWZV Bode-Wipper ist aktuell vom Januar 2014. In diesem Konzept waren die Maßnahmen verpflichtend aufzunehmen, welche im Zusammenhang mit der Erfüllung der Vorgaben aus der europäischen Wasserrahmenrichtlinie stehen.
Hierzu gehört auch das Gewässer Bode mit den angrenzenden Ortschaften Lipprechterode, Kleinbodungen und Kraja. Der AWZV Bode-Wipper hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die zuvor genannten Ortschaften vollständig an die Verbandskläranlage Wipperaue in Bleicherode anzuschließen. Dies entspricht einer Einwohnerzahl von insgesamt 1236.
Der AWZV hat bereits im Jahr 2010 den Verbindungssammler von Lipprechterode nach Bleicherode und im Jahr 2013 von Kleinbodungen nach Lipprechterode gebaut. Somit konnten bereits 265 Einwohner von Lipprechterode und 53 Einwohner der Oststraße in Kleinbodungen zentral an die Kläranlage Wipperaue in Bleicherode angeschlossen werden.
Autor: redMit dem heutigen Spatenstich erfolgt der Start für den Bau des Verbindungssammlers von Kraja entlang des Krajaer Baches bis zur Einbindung in den Verbindungssammler Kleinbodungen – Lipprechterode. Mit der Fertigstellung Ende November sind dann alle 171 Anwohner der Haupt- und Buhlaer Straße der Gemeinde Kraja zentral erschlossen. Dies bedeutet, dass die dort wohnenden Bürger ihre doch mehr oder weniger maroden Kleinkläranlagen außer Betrieb nehmen können und müssen.
Der sofortige Umschluss ist deshalb möglich, da der AWZV Bode-Wipper im Jahr 2009/10 im Rahmen einer größeren Gemeinschaftsmaßnahme in diesen Straßen eine komplett neue Kanalisation verlegt hat. Zusätzlich zu dem bereits benannten Vorhaben wird noch ein weiterer Verbindungskanal zu der Krajaer Straße nach Kleinbodungen gebaut. Auch hier ist die Ortskanalisation bereits fertig, so dass das Abwasser der dort wohnenden 45 Anlieger direkt nach der Fertigstellung nach Bleicherode fliesen.
Für die Baumaßnahme wurde eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Das wirtschaftlichste Angebot hat die Firma Tief- und Meliorationsbau Worbis eingereicht. Die Firma hatte bereits bei vielen anderen Maßnahmen ihr fachliches Können unter Beweis gestellt. Der AWZV Bode-Wipper war stets mit der gezeigten Leistung zu frieden. Es müssen rund 2.100 Meter Kanalrohre mit einem Durchmesser DN 200 verlegt werden sowie zwei Sonderbauwerke, einem Drosselbauwerk und einem Abschlagbauwerk. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 573.000 Euro.
Die Planung hat das Ingenieurbüro Stockleben aus Northeim ausgeführt, die Bauleitung und Bauüberwachung erfolgt in Eigenleistung. Der Dank der Geschäftsleitung geht an dieser Stelle aber auch an die Genehmigungsbehörden des Landkreises Nordhausen (Untere Wasserbehörde; Untere Naturschutzbehörde), dem Ingenieurbüro Jedele & Partner NL Erfurt, dem Ingenieurbüro Wetter aus Mühlhausen(Baugrund), dem Vermessungsbüro Glückauf aus Sondershausen und der Firma Kanalservice Goldhahn.
Mit der Umsetzung dieser Baumaßnahme kommen wir der Realisierung der im Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) gestellten Ziele wieder ein Stück näher. Gemäß dem Thüringer Wassergesetz § 58 a sind die Abwasserzweckverbände verpflichtet, ein Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) zu erstellen, welches alle sechs Jahre überarbeitet werden muss", erklärt Geschäftsleiter Matthias Liebergesell.
Das zuletzt überarbeitete ABK des AWZV Bode-Wipper ist aktuell vom Januar 2014. In diesem Konzept waren die Maßnahmen verpflichtend aufzunehmen, welche im Zusammenhang mit der Erfüllung der Vorgaben aus der europäischen Wasserrahmenrichtlinie stehen.
Hierzu gehört auch das Gewässer Bode mit den angrenzenden Ortschaften Lipprechterode, Kleinbodungen und Kraja. Der AWZV Bode-Wipper hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die zuvor genannten Ortschaften vollständig an die Verbandskläranlage Wipperaue in Bleicherode anzuschließen. Dies entspricht einer Einwohnerzahl von insgesamt 1236.
Der AWZV hat bereits im Jahr 2010 den Verbindungssammler von Lipprechterode nach Bleicherode und im Jahr 2013 von Kleinbodungen nach Lipprechterode gebaut. Somit konnten bereits 265 Einwohner von Lipprechterode und 53 Einwohner der Oststraße in Kleinbodungen zentral an die Kläranlage Wipperaue in Bleicherode angeschlossen werden.

