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Kein Glück für Ilfelder Sportler

Mittwoch, 09. April 2014, 12:43 Uhr
Vier erfolgreiche Spieltage, der Sieg in greifbarer Nähe und dann wieder ein Schicksalschlag: das Glück hat sich gegen die Ilfelder Radsportler verschworen, so scheint es. Vom letzten Spieltag der Radball Verbandsliga berichtet Uwe Tittel...

Die 2. Mannschaft des SV Ilfeld scheint für die letzten Spieltage in der Radballverbandsliga das Pech gepachtet zu haben. Im letzten Jahr konnten Julian Etzrodt und Toni Krause am vorletzten Spieltag wegen Erkrankung gar nicht antreten, am letzten Spieltag nur mit Ersatz spielen. Statt des möglichen Staffelsieges, nach dem 4. Spieltag führte man mit fünf Punkten Vorsprung, fiel man noch auf Platz Vier zurück.

Auch in diesem Jahr war man wieder auf Siegkurs. Obwohl Toni Krause erneut für die letzten beiden Spieltage ausfiel, konnte Julian Etzrodt mit Ersatzmann Torsten Stamer am 5.Spieltag doch wieder die Tabellenspitze übernehmen, wollte sie zum Abschluss auf heimischen Parkett zusammen mit Michael Schulze auch verteidigen. Schulze hatte dazu eigens einige Extratrainingseinheiten absolviert.

Doch dann musste Julian wegen einer heftigen Angina statt aufs Rad ins Bett und die Mannschaft deshalb nicht starten. Dadurch konnte Stotternheim, das beim Abschluss in Ilfeld alle seine Spiele gewann, an der Ilfelder Zweiten wieder vorbei ziehen und den Staffelsieg erringen. Die weitere Reihenfolge in der Endtabelle liegt zur Stunde noch nicht vor.

Jens und Ralf Schäfer vom LV Altstadt Nordhausen werden auch in der kommenden Saison in der Radball-Verbandsliga spielen. (Foto: Uwe Tittel) Jens und Ralf Schäfer vom LV Altstadt Nordhausen werden auch in der kommenden Saison in der Radball-Verbandsliga spielen. (Foto: Uwe Tittel)

Neben Ilfeld II war beim Abschluss in Ilfeld auch die zweite Mannschaft vom SV Jena-Zwätzen nicht am Start. Davon profitierte vor allem die Nordhäuser Altstadt-Zweite mit den Brüdern Ralf und Jens Schäfer. Sie hätte gegen beide Team noch spielen müssen, bekam deshalb sechs Punkte gratis, was schon den sicheren Klassenerhalt bedeutete.

Ansonsten lief es nicht sonderlich gut für das Brüderpaar. 3:9 unterlag man Stotternheim und musste sich auch Jena III 1:2 beugen. Und gegen Jena I reichte es trotz 3:2-Führung kurz vor Schluss auch nur zu einem 3:3-Unentschieden. Mit dem sehr stumpfen Parkett in der Ilfelder Schulsporthalle hatten die Schäfers zu viele Probleme. Aber Ende gut, alles gut. Im nächsten Jahr soll`s wieder besser werden.

Ilfeld III mit Jörg Rambow und Maik Schmidt konnte den Verbandsligaabstieg nicht mehr abwenden (Foto: Uwe Tittel) Ilfeld III mit Jörg Rambow und Maik Schmidt konnte den Verbandsligaabstieg nicht mehr abwenden (Foto: Uwe Tittel)

Besser wollte sich zum Saisonende auch Ilfeld III mit Jörg Rambow und Maik Schmidt präsentieren. Aber man kam nie richtig in die Gänge. Zu zögerlich, oft auch zu ungenau die eigenen Aktionen. Anfang konnte man die Partien trotzdem immer recht lange offen halten, geriet dann aber jeweils noch deutlich ins Hintertreffen. 3:8 gegen Stotternheim, jeweils 1:6 gegen Jena I und Jena III. Damit blieb es wie zu erwarten war beim vorletzten Tabellenplatz.
Uwe Tittel
Autor: red

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