Youth in Action
Mittwoch, 09. April 2014, 06:44 Uhr
Eine aufregende Woche voller neuer Erfahrungen, Grenzbegegnungen und Sprachbarrieren liegt hinter sieben Jugendlichen aus dem Heilpädagogischen Zentrum Wülfingerode...
Stolz und selbstbewusst, glücklich und begeistert, aber auch ein wenig traurig, dass die Zeit schon vorbei war, kehrten Manuela, Laura, Michelle, Domenik, Leon, Phillip und Steven aus dem hohen Norden nach Deutschland zurück.
Unter dem Thema: Zukunft bauen – ‚Perspektivlose’ Jugend in Aktion traten die Jungen und Mädchen im März im Rahmen einer trilateralen Begegnungsreihe eine Reise nach Finnland an. Schwerpunkt des Projekts sind die Hilfe und Unterstützung von benachteiligten Jugendlichen bei der Berufsorientierung, die Steigerung ihrer Motivation zum Lernen und Arbeiten und die Stärkung ihres Glaubens an eine positive Zukunft. In vier handwerklichen Workshops konnten die Jugendlichen zeigen, was in ihnen steckt.
In Poulanka herrschten Temperaturen von bis -20° C; ideale Bedingungen für Olympische Winterspiele. Auf Ski und Snowboard wurde deutlich, dass diese ungewohnte Sportart den Jugendlichen rasch ihre Grenzen aufzeigten. Doch alle hielten tapfer durch und kamen stolz ins Ziel. Eine abenteuerliche Aufgabe im dunklen Winterwald half den Jugendlichen, ihre Ängste zu überwinden. Auch eine Fahrt zum Polarkreis nach Rovaniemi, der Heimstatt des Weihnachtsmanns, durfte natürlich nicht fehlen.
Die insgesamt 30 teilnehmenden Jugendlichen nahmen alle begeistert die Sprachbarriere an und traten in einen regen Kontakt. Wurde noch am Anfang mit Händen und Füßen gesprochen, so gab es am Ende der Reise nahezu keine Schwierigkeiten mehr sich mitzuteilen oder in der fremden Sprache um Hilfe zu bitten.
Ein internationaler Abend, an welchem die Teilnehmer aus jedem Land typische Landesspeisen zubereiteten, rundete den Austausch ab. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und Pedro formulierte es treffend: Wir wurden hier alle zu einer großen Familie.
Dieser trilaterale Austausch hat einen bedeutenden Wert für alle Beteiligten: die unterschiedlichen Erfahrungen bereichern die Jugendlichen und verhelfen ihnen zu einem größeren Selbstwertgefühl. Sie konnten unzählige Angstsituationen überwinden, umso schöner waren die belohnenden Gefühle danach - stolz auf sich zu sein, die Erfahrung zu machen, dass vieles erreichbar ist, die Anerkennung und Wertschätzung der Gruppe zu erfahren und nicht allein zu sein mit seiner Situation.
Das trilaterale Projekt, in dem Finnland, Spanien und Deutschland Jugendliche zum Austausch einladen, feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum. 2015 treffen sich die Teilnehmer in Spanien; auch hier werden wieder Grenzen getestet, Ängste überwunden und Barrieren abgebaut.
Das Heilpädagogische Zentrum Wülfingerode ist eine Einrichtung des JugendSozialwerks Nordhausen
Autor: redStolz und selbstbewusst, glücklich und begeistert, aber auch ein wenig traurig, dass die Zeit schon vorbei war, kehrten Manuela, Laura, Michelle, Domenik, Leon, Phillip und Steven aus dem hohen Norden nach Deutschland zurück.
Unter dem Thema: Zukunft bauen – ‚Perspektivlose’ Jugend in Aktion traten die Jungen und Mädchen im März im Rahmen einer trilateralen Begegnungsreihe eine Reise nach Finnland an. Schwerpunkt des Projekts sind die Hilfe und Unterstützung von benachteiligten Jugendlichen bei der Berufsorientierung, die Steigerung ihrer Motivation zum Lernen und Arbeiten und die Stärkung ihres Glaubens an eine positive Zukunft. In vier handwerklichen Workshops konnten die Jugendlichen zeigen, was in ihnen steckt.
In Poulanka herrschten Temperaturen von bis -20° C; ideale Bedingungen für Olympische Winterspiele. Auf Ski und Snowboard wurde deutlich, dass diese ungewohnte Sportart den Jugendlichen rasch ihre Grenzen aufzeigten. Doch alle hielten tapfer durch und kamen stolz ins Ziel. Eine abenteuerliche Aufgabe im dunklen Winterwald half den Jugendlichen, ihre Ängste zu überwinden. Auch eine Fahrt zum Polarkreis nach Rovaniemi, der Heimstatt des Weihnachtsmanns, durfte natürlich nicht fehlen.
Die insgesamt 30 teilnehmenden Jugendlichen nahmen alle begeistert die Sprachbarriere an und traten in einen regen Kontakt. Wurde noch am Anfang mit Händen und Füßen gesprochen, so gab es am Ende der Reise nahezu keine Schwierigkeiten mehr sich mitzuteilen oder in der fremden Sprache um Hilfe zu bitten.
Ein internationaler Abend, an welchem die Teilnehmer aus jedem Land typische Landesspeisen zubereiteten, rundete den Austausch ab. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und Pedro formulierte es treffend: Wir wurden hier alle zu einer großen Familie.
Dieser trilaterale Austausch hat einen bedeutenden Wert für alle Beteiligten: die unterschiedlichen Erfahrungen bereichern die Jugendlichen und verhelfen ihnen zu einem größeren Selbstwertgefühl. Sie konnten unzählige Angstsituationen überwinden, umso schöner waren die belohnenden Gefühle danach - stolz auf sich zu sein, die Erfahrung zu machen, dass vieles erreichbar ist, die Anerkennung und Wertschätzung der Gruppe zu erfahren und nicht allein zu sein mit seiner Situation.
Das trilaterale Projekt, in dem Finnland, Spanien und Deutschland Jugendliche zum Austausch einladen, feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum. 2015 treffen sich die Teilnehmer in Spanien; auch hier werden wieder Grenzen getestet, Ängste überwunden und Barrieren abgebaut.
Das Heilpädagogische Zentrum Wülfingerode ist eine Einrichtung des JugendSozialwerks Nordhausen

