Der Neue in der Klinik
Dienstag, 08. April 2014, 14:48 Uhr
Seit dem 1. April ist Dr. med. Arne Fittje der neue Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. Beruflichen Stationen als Chefarzt führten den 53jährigen über Waltershausen und das Eichsfeld nach Nordhausen...
In seinem Verantwortungsbereich haben es die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Patienten im Bereich der Unfallchirurgie mit normalen bis schweren Verletzungen zu tun. Ein Grund dafür ist, dass derartig verletzte Personen oftmals mit Christoph 37 eingeflogen werden.
Und da gerade die Biker-Saison eröffnet ist, werden die Mediziner allein damit an den Wochenenden alle Hände voll zu tun haben. Schon am zurückliegenden Wochenende mussten sechs Motorradfahrer mit mit zum Teil schweren Verletzungen aufgenommen werden.
Im Bereich der Orthopädie soll die prothetische Versorgung weiter ausgebaut werden werden. Auch der Wechsel der Prothesen nehme immer weiter zu, die Menschen werden eben immer älter. Als neue Facette will Dr. Fittje die Schulterchirurgie forcieren, hier habe er sich während seiner medizinischen Laufbahn viele spezielle Fähigkeiten erworben.
Auch in diesem Jahr werden es wohl 2.200 bis 2.500 Operationen sein, die im Nordhäuser Klinikum ausgeführt werden. Da ist sowohl das individuelle Fachwissen jedes einzelnen Mitarbeiters, als auch dessen Teamfähigkeit gefragt. Für Fittje liegt gerade in einem gut funktionieren Team mit der Schlüssel für den Erfolg einer Therapie.
Eine Woche ist der Mann nun Chefarzt in Nordhausen und schon schwärmt er nicht nur von der Größe und den Möglichkeiten des Hauses, sondern auch davon, dass man hier den Ursprungsgedanken der ärztlichen Versorgung nicht vergisst. Dazu gehört für den Mediziner auch die Fähigkeit sich mit Menschen zu unterhalten, die absolute medizinische Laien sind und die nach dem Gespräch trotzdem das Gefühl einer gewissen Sicherheit haben.
Übrigens, der einstige Motorsportler, wird es in seinem neuen Nordhäuser Kompetenzbereich auch mit den Kickern von Wacker Nordhausen zu tun haben. Schließlich sind Dr. med. Arne Fittje und sein Team die Ansprechparter für gedehnte oder gerissene Bänder. Er hofft, dass heute, nach dem Pokalspiel, eine Behandlung der Spieler von Wacker Nordhausen nicht notwendig sein wird.
Noch wohnt der Mann mit seiner Familie in Tabarz, der Sohn soll erst einmal die achte Klasse absolvieren, dann wird vermutlich umgezogen. Und so fährt der neue Chefarzt erst einmal jeden Tag. Fahren auf der Landstraße? Kein Problem, sagt er lächelnd. Er hat während seines Studiums als Fernfahrer gejobbt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redIn seinem Verantwortungsbereich haben es die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Patienten im Bereich der Unfallchirurgie mit normalen bis schweren Verletzungen zu tun. Ein Grund dafür ist, dass derartig verletzte Personen oftmals mit Christoph 37 eingeflogen werden.
Und da gerade die Biker-Saison eröffnet ist, werden die Mediziner allein damit an den Wochenenden alle Hände voll zu tun haben. Schon am zurückliegenden Wochenende mussten sechs Motorradfahrer mit mit zum Teil schweren Verletzungen aufgenommen werden.
Im Bereich der Orthopädie soll die prothetische Versorgung weiter ausgebaut werden werden. Auch der Wechsel der Prothesen nehme immer weiter zu, die Menschen werden eben immer älter. Als neue Facette will Dr. Fittje die Schulterchirurgie forcieren, hier habe er sich während seiner medizinischen Laufbahn viele spezielle Fähigkeiten erworben.
Auch in diesem Jahr werden es wohl 2.200 bis 2.500 Operationen sein, die im Nordhäuser Klinikum ausgeführt werden. Da ist sowohl das individuelle Fachwissen jedes einzelnen Mitarbeiters, als auch dessen Teamfähigkeit gefragt. Für Fittje liegt gerade in einem gut funktionieren Team mit der Schlüssel für den Erfolg einer Therapie.
Eine Woche ist der Mann nun Chefarzt in Nordhausen und schon schwärmt er nicht nur von der Größe und den Möglichkeiten des Hauses, sondern auch davon, dass man hier den Ursprungsgedanken der ärztlichen Versorgung nicht vergisst. Dazu gehört für den Mediziner auch die Fähigkeit sich mit Menschen zu unterhalten, die absolute medizinische Laien sind und die nach dem Gespräch trotzdem das Gefühl einer gewissen Sicherheit haben.
Übrigens, der einstige Motorsportler, wird es in seinem neuen Nordhäuser Kompetenzbereich auch mit den Kickern von Wacker Nordhausen zu tun haben. Schließlich sind Dr. med. Arne Fittje und sein Team die Ansprechparter für gedehnte oder gerissene Bänder. Er hofft, dass heute, nach dem Pokalspiel, eine Behandlung der Spieler von Wacker Nordhausen nicht notwendig sein wird.
Noch wohnt der Mann mit seiner Familie in Tabarz, der Sohn soll erst einmal die achte Klasse absolvieren, dann wird vermutlich umgezogen. Und so fährt der neue Chefarzt erst einmal jeden Tag. Fahren auf der Landstraße? Kein Problem, sagt er lächelnd. Er hat während seines Studiums als Fernfahrer gejobbt.
Peter-Stefan Greiner

