Ausbildung auch für junge Erwachsene
Dienstag, 08. April 2014, 12:34 Uhr
Rein rechnerisch sind für den kommenden Sommer genügend Ausbildungsstellen vorhanden. Doch Qualitäten der Bewerber und Wünsche der Wirtschaft sind nicht immer deckungsgleich. Die Arbeitsagentur will sich deswegen nun auch verstärkt auf junge Erwachsene konzentrieren..
Das erste Halbjahr des Berufsberatungsjahres 2013/2014 ist vorbei. Knapp 1.200 Schülerinnen und Schüler waren Ende März bei den Berufsberatern der Nordhäuser Arbeitsagentur gemeldet, 2,7 Prozent mehr als vergangenes Jahr. Fast 1.400 freie Ausbildungsstellen stehen demgegenüber. Für jeden Bewerber bietet sich danach ab Sommer ein Ausbildungsplatz. Aus Sicht der Unternehmen betrachtet, wird rein rechnerisch manch eine Ausbildungsstelle in diesem Jahr möglicherweise frei bleiben müssen.
Wichtig sei zunächst, dass sich Unternehmen nach der Bewerberauswahl schnell entscheiden. Nur so könne man die jungen Leute in der Region halten und für seinen Betrieb endgültig gewinnen. Die Situation wird sich auch in den kommenden Jahren kaum verändern, weiß Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nordhäuser Arbeitsagentur und verweist in dem Zusammenhang auf die aktuelle Schülerprognose für Nordthüringen. Der Bedarf der Wirtschaft an gut qualifizierten Arbeitskräften nimmt ständig zu. Wir müssen deshalb generell Menschen in den Blick nehmen, die noch keinen Berufsabschluss haben.
Ein Thema, welches auch in der Woche der Ausbildung vom 07. bis 11.04.2014 und in zahlreichen Firmenbesuchen eine Rolle spielen wird. Die Analyse des Arbeitsmarktes ergebe, so die Aussage der Arbeitsagentur, eine Vielzahl guter beruflicher Möglichkeiten. Derzeit richte man die Aktivitäten verstärkt an die über 25 bis 35-Jährigen.
Die Generation habe vor Jahren noch unter einem starken Konkurrenzdruck gestanden. Dennoch sei die Zukunftsplanung dieser jungen Erwachsenen längst noch nicht abgeschlossen und nicht selten sei der Wunsch, einen anerkannten Berufsabschluss zu haben. Fast 180 Männer und Frauen haben im vergangenen Jahr eine Qualifizierung mit Berufsabschluss begonnen. Mehr als die Hälfte ist zwischen 25 und 35 Jahren alt. Sie werden in den nächsten Jahren für die Unternehmen als Fachkräfte bereit stehen.
Autor: redDas erste Halbjahr des Berufsberatungsjahres 2013/2014 ist vorbei. Knapp 1.200 Schülerinnen und Schüler waren Ende März bei den Berufsberatern der Nordhäuser Arbeitsagentur gemeldet, 2,7 Prozent mehr als vergangenes Jahr. Fast 1.400 freie Ausbildungsstellen stehen demgegenüber. Für jeden Bewerber bietet sich danach ab Sommer ein Ausbildungsplatz. Aus Sicht der Unternehmen betrachtet, wird rein rechnerisch manch eine Ausbildungsstelle in diesem Jahr möglicherweise frei bleiben müssen.
Wichtig sei zunächst, dass sich Unternehmen nach der Bewerberauswahl schnell entscheiden. Nur so könne man die jungen Leute in der Region halten und für seinen Betrieb endgültig gewinnen. Die Situation wird sich auch in den kommenden Jahren kaum verändern, weiß Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nordhäuser Arbeitsagentur und verweist in dem Zusammenhang auf die aktuelle Schülerprognose für Nordthüringen. Der Bedarf der Wirtschaft an gut qualifizierten Arbeitskräften nimmt ständig zu. Wir müssen deshalb generell Menschen in den Blick nehmen, die noch keinen Berufsabschluss haben.
Ein Thema, welches auch in der Woche der Ausbildung vom 07. bis 11.04.2014 und in zahlreichen Firmenbesuchen eine Rolle spielen wird. Die Analyse des Arbeitsmarktes ergebe, so die Aussage der Arbeitsagentur, eine Vielzahl guter beruflicher Möglichkeiten. Derzeit richte man die Aktivitäten verstärkt an die über 25 bis 35-Jährigen.
Die Generation habe vor Jahren noch unter einem starken Konkurrenzdruck gestanden. Dennoch sei die Zukunftsplanung dieser jungen Erwachsenen längst noch nicht abgeschlossen und nicht selten sei der Wunsch, einen anerkannten Berufsabschluss zu haben. Fast 180 Männer und Frauen haben im vergangenen Jahr eine Qualifizierung mit Berufsabschluss begonnen. Mehr als die Hälfte ist zwischen 25 und 35 Jahren alt. Sie werden in den nächsten Jahren für die Unternehmen als Fachkräfte bereit stehen.
