Mit Rhythmus im Blut
Montag, 07. April 2014, 15:06 Uhr
22 Musiker, verschiedenste Musikstile, ein volles Haus und ein begeistertes Publikum. Mit Talent und Elan zeigte die Jugend von Bleicherode, das man Rhythmus im Blut hat. Ein Bericht über Begeisterung von Regina Englert...
Wie, das Programm ist schooon zu Ende? So klang es aus dem Publikum. Wie Recht sie hatten, das abwechslungsreiche Programm des Frühlingskonzerts mit jungen Talenten aus der Reihe Kultur & Kulinarisch schien wie im Fluge vergangen zu sein.
22 blutjunge Musiker und unterschiedlichste Musikstile wechselten in rasantem Tempo. Von Beethoven, Chopin und Mozart bis zu swingenden Blasmusikern und einer rockenden Girlsband war alles vertreten. Zwei Instrumentalgruppen des Friedrich-Schiller-Gymnasium begeisterten mit ihrer Musiklehrerin Frau Engel gleich zu Beginn und brachten sogar noch ein Gedicht ins
Programm ein.
Allroundtalent Henry Lindner, der letzte Woche noch beim Schülerball auf der Bühne stand, überzeugte auch in diesem Rahmen mit seiner Klarinette und einem Jazz-Standard aus den 30er-Jahren Memories of you. Als er anschließend zum Saxophon griff, begleitete ihn Marvin Heilert an der E-Gitarre, gemeinsam flogen die beiden mit Reinhard May Über den Wolken.
Henrys jüngster Bruder Gregor wollte ihm dieses Mal nicht nachstehen und sang, mit Vollplayback, den Ohrwurm Mein kleiner grüner Kaktus. Auf die Frage vor dem Auftritt, ob er aufgeregt sei, antwortete er mit unglaublicher Kindergarten-Coolness: Ich mach das doch schon zum vierten Mal - ein Vollprofi eben.
Ganz neu auf der Bleicheröder Bühne war ebenfalls Sophie Richter. Die Tochter des langjährigen E´72-Mitglieds Susanne Richter zeigte an ihrer Geige, dass auch ihr Musik in den Adern fließt. Und das Kirchenmusiker nicht immer nur Melodien aus dem Gesangbuch spielen, bewiesen die Jugendbläser von St. Marien mit flotten Swingrhytmen.
Richtig laut wurde es auf der Bühne aber erst, als 4 Girls zu den Mikrofonen und Instrumenten griffen – mit Undercover bekam das Publikum die wohl frischeste Girlband Bleicherodes zu hören. Mit Coverversionen aktueller Popsongs überzeugten die 8. Klässlerinnen Lara Eisfeld, Luise Stepputat, Pauline Duckwitz und Michelle Hebestreit mit lauten und leisen Tönen.
Zur Abkühlung der Gemüter folgten den Rockladies zwei Gentlemen auf den Fuß. André Johne und Marius Drywa intonierten im Frack ganz souverän Küssen kann man nicht alleine. Die Beiden geleiteten anschließend auch das Ausnahmetalent Laura Lorenz zum Klavier. Mit der Ètude Op. 25 von Frederic Chopin bot sie dem Publikum einen wunderbaren Abschluss des Konzertes.
Mehr davon. Das war eine tolle Idee vom Heimat- und Fremdenverkehrsverband. Was die Jugend so alles leistet, toll, das bekommt man sonst gar nicht mit. So war der Tenor nach der Veranstaltung. Vielleicht wurde ja am Sonntag die Idee für Jugend musiziert für Bleicherode geboren. Um die musikalische Zukunft des Kalistädtchen muss einem jedenfalls nicht Bange sein.
Regina Englert
Autor: redWie, das Programm ist schooon zu Ende? So klang es aus dem Publikum. Wie Recht sie hatten, das abwechslungsreiche Programm des Frühlingskonzerts mit jungen Talenten aus der Reihe Kultur & Kulinarisch schien wie im Fluge vergangen zu sein.
22 blutjunge Musiker und unterschiedlichste Musikstile wechselten in rasantem Tempo. Von Beethoven, Chopin und Mozart bis zu swingenden Blasmusikern und einer rockenden Girlsband war alles vertreten. Zwei Instrumentalgruppen des Friedrich-Schiller-Gymnasium begeisterten mit ihrer Musiklehrerin Frau Engel gleich zu Beginn und brachten sogar noch ein Gedicht ins
Programm ein.
Allroundtalent Henry Lindner, der letzte Woche noch beim Schülerball auf der Bühne stand, überzeugte auch in diesem Rahmen mit seiner Klarinette und einem Jazz-Standard aus den 30er-Jahren Memories of you. Als er anschließend zum Saxophon griff, begleitete ihn Marvin Heilert an der E-Gitarre, gemeinsam flogen die beiden mit Reinhard May Über den Wolken.
Henrys jüngster Bruder Gregor wollte ihm dieses Mal nicht nachstehen und sang, mit Vollplayback, den Ohrwurm Mein kleiner grüner Kaktus. Auf die Frage vor dem Auftritt, ob er aufgeregt sei, antwortete er mit unglaublicher Kindergarten-Coolness: Ich mach das doch schon zum vierten Mal - ein Vollprofi eben.
Ganz neu auf der Bleicheröder Bühne war ebenfalls Sophie Richter. Die Tochter des langjährigen E´72-Mitglieds Susanne Richter zeigte an ihrer Geige, dass auch ihr Musik in den Adern fließt. Und das Kirchenmusiker nicht immer nur Melodien aus dem Gesangbuch spielen, bewiesen die Jugendbläser von St. Marien mit flotten Swingrhytmen.
Richtig laut wurde es auf der Bühne aber erst, als 4 Girls zu den Mikrofonen und Instrumenten griffen – mit Undercover bekam das Publikum die wohl frischeste Girlband Bleicherodes zu hören. Mit Coverversionen aktueller Popsongs überzeugten die 8. Klässlerinnen Lara Eisfeld, Luise Stepputat, Pauline Duckwitz und Michelle Hebestreit mit lauten und leisen Tönen.
Zur Abkühlung der Gemüter folgten den Rockladies zwei Gentlemen auf den Fuß. André Johne und Marius Drywa intonierten im Frack ganz souverän Küssen kann man nicht alleine. Die Beiden geleiteten anschließend auch das Ausnahmetalent Laura Lorenz zum Klavier. Mit der Ètude Op. 25 von Frederic Chopin bot sie dem Publikum einen wunderbaren Abschluss des Konzertes.
Mehr davon. Das war eine tolle Idee vom Heimat- und Fremdenverkehrsverband. Was die Jugend so alles leistet, toll, das bekommt man sonst gar nicht mit. So war der Tenor nach der Veranstaltung. Vielleicht wurde ja am Sonntag die Idee für Jugend musiziert für Bleicherode geboren. Um die musikalische Zukunft des Kalistädtchen muss einem jedenfalls nicht Bange sein.
Regina Englert

