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Reserve demonstrierte Stärke

Sonntag, 06. April 2014, 20:30 Uhr
Am Samstag stand sich die zweite Vertretung von Wacker Nordhausen und die SpVgg Siebleben-Gotha zum Spitzenspiel in der Landesklasse Nord gegenüber. In einer ansehnlichen und temporeichen Begegnung zeigte der Tabellenführer warum der Weg in die Thüringenliga nur über Nordhausen geht und siegte klar mit 5:0...


Die Partie begann sehr flott und Steve Jochmann zog gleich mal in der 8. Minute aus 20 Metern ab und zwang Burckhardt im Sieblebener Tor zu einer Glanztat. Es sollte nicht die letzte hochkarätige Rettungsaktion des Torhüters in diesem Spiel bleiben.

In der 10. Minute dann die erste und einzige Chance in der ersten Halbzeit für die Gäste, als Michelle Lehmann allein auf Donnici im Nordhäuser Tor zuläuft, aber den Ball am Tor vorbeischiebt. Dann geht das Spiel weiter nur in eine Richtung, aber weder der 25 Meter Kracher von Marcus Vopel, die Direktabnahme von Töpfer oder der gute getretene Freistoß von Pelan finden den Weg ins Sieblebener Tor. Und wenn der Keeper dann schon geschlagen war, retten entweder der Pfosten, wie beim Schlenzer von Ernst oder ein Verteidiger klärt auf der Linie.

In der 42. Minute war es dann endlich soweit, als Stefan Hoffmann dann zum längst fälligen 1:0 einnetzen kann. Mit dem Halbzeitpfiff dann das 2:0 für Wacker, als Pelan per Seitfallzieher den Ball in die Maschen haut.

Die zweite Halbzeit geht dann genauso rasant weiter. Wieder zieht Pelan aus der Distanz ab, aber trifft wiederum nur die Latte. In der 52. Minute dann das 3:0 durch Marcus Vopel, der eine flache Eingabe von Kim überlegt veredeln kann. Nur vier Minuten später legt sich Töpfer den Ball auf den linken Fuß und hat das Spielgerät aus 18 Metern zum 4:0 ins Netz. Danach war das Spiel entschieden und Wacker schaltete dann einen Gang zurück.

Aber der eingewechselte Kohlhause wollte sich gern noch in die Torschützenliste eintragen und zirkelte aus gut 20 Metern den Ball an die Unterkante der Latte und es stand 5:0. In der 90. Minute gab es nochmal einen Latentreffer von Pelan per Distanzschuß. Kurz danach hatte der gute Schiedsrichter Weiler ein Einsehen mit Siebleben und Pfiff das Spiel ab.

Auf Grund der vielen hochkarätigen Chancen hätte das Spiel auch wesentlich höher ausfallen können, aber die die angestrebte Wiedergutmachung ist für die Elf von Uwe Etzrodt mit Pauken und Trompeten geglückt. „Hier war heute für uns nichts zu holen“ gestand sich auch der Gästetrainer Jürgen Heun nach dem Spiel ein.

Nun richtet sich die volle Aufmerksamkeit auf den nächsten Höhepunkt am kommenden Sonntag wenn es heißt „Erster gegen Zweiter“. Dann ist nämlich Preußen Bad Langensalza zu Gast im Albert Kunz Sportpark.
Tobias Höllriegel
Autor: red

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