Hoffnungsvolle Erwartung oder düstere Aussicht?
Mittwoch, 02. April 2014, 09:40 Uhr
Wohin geht es mit der Suchthilfe in Thüringen im Allgemeinen und der im Landkreis Nordhausen im Speziellen? Dieser Frage wurde heute im St. Jakobhaus in Nordhausen nachgegangen...
Die Zukunft der Suchthilfe - so das Thema des diesjährigen, des vermutlich 15. Öffentlichkeitstages der Nordhäuser Diakonie, der von Dirk Rzepus eröffnet wurde. Einer Andacht, die vom scheidenden Superintendenten Michael Bornschein gehalten wurde, schlossen sich die Vorstellung der Nordhäuser Suchthilfe sowie die Erzählungen und Berichte von Sucht-Betroffenen an.
Das Suchthilfezentrum der Nordhäuser Diakonie gliedert sich in insgesamt fünf Einzelprojekte, von der Beratungsstelle in Nordhausen bis zum Anderen Bahnhof in Sollstedt. In der Suchtprävention wurden im vergangenen Jahr 76 Veranstaltungen mit 1.872 Zuhörern angeboten und durchgeführt. Im Zentrum der Beratungstätigkeit stehen rund 600 Klienten, mit denen es bis zu 6.000 Kontakten insgesamt kam.
Alkohol ist und bleibt die Droge schlechthin, die auch in Nordhausen im Mittelpunkt steht. Immer schlimmer sieht es mit dem Crystal aus, das massiv aus Tschechien in die mitteldeutschen Bundesländer und Bayern eingeführt wird. Zunehmend ist auch das Thema des Glückspiels in den Focus der Beratung gerückt. Vermehrt kommen auch Frauen zur Beratung. Zum klassischen Automatenspieler kommen die Nutzer von Wettbüros hinzu. Ein Büro gibt es bereits in Nordhausen, kurioserweise direkt neben der Suchtberatung. 100 Wettbüros sollen allein in Thüringen hinzukommen.
Das zentrale Referat des Öffentlichkeitstages hielt Ralf Schneider, Diplom-Psychologe und Direktor der Salus-Klinik Friedrichsdorf.
Autor: redDie Zukunft der Suchthilfe - so das Thema des diesjährigen, des vermutlich 15. Öffentlichkeitstages der Nordhäuser Diakonie, der von Dirk Rzepus eröffnet wurde. Einer Andacht, die vom scheidenden Superintendenten Michael Bornschein gehalten wurde, schlossen sich die Vorstellung der Nordhäuser Suchthilfe sowie die Erzählungen und Berichte von Sucht-Betroffenen an.
Das Suchthilfezentrum der Nordhäuser Diakonie gliedert sich in insgesamt fünf Einzelprojekte, von der Beratungsstelle in Nordhausen bis zum Anderen Bahnhof in Sollstedt. In der Suchtprävention wurden im vergangenen Jahr 76 Veranstaltungen mit 1.872 Zuhörern angeboten und durchgeführt. Im Zentrum der Beratungstätigkeit stehen rund 600 Klienten, mit denen es bis zu 6.000 Kontakten insgesamt kam.
Alkohol ist und bleibt die Droge schlechthin, die auch in Nordhausen im Mittelpunkt steht. Immer schlimmer sieht es mit dem Crystal aus, das massiv aus Tschechien in die mitteldeutschen Bundesländer und Bayern eingeführt wird. Zunehmend ist auch das Thema des Glückspiels in den Focus der Beratung gerückt. Vermehrt kommen auch Frauen zur Beratung. Zum klassischen Automatenspieler kommen die Nutzer von Wettbüros hinzu. Ein Büro gibt es bereits in Nordhausen, kurioserweise direkt neben der Suchtberatung. 100 Wettbüros sollen allein in Thüringen hinzukommen.
Das zentrale Referat des Öffentlichkeitstages hielt Ralf Schneider, Diplom-Psychologe und Direktor der Salus-Klinik Friedrichsdorf.
