Aufräumen im Gehege
Dienstag, 01. April 2014, 15:51 Uhr
Für Freitag 14 Uhr lädt das Sachgebiet Umwelt und Grünordnung der Stadtverwaltung alle Interessierten Nordhäuserinnen und Nordhäuser zur Aufräumaktion ins Gehege ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Gehegeplatz...
Der Gehegeplatz - hier ein Bild vom Rolandsfest 2008 – ist am Freitag um 14 Uhr Treffpunkt für die Aufräumaktion im Nordhäuser Stadtwald.
Für die Helfer ist für Essen und Trinken gesorgt. Werkzeug oder ähnliches wird nicht benötigt. Festes Schuhwerk und Handschuhe werden empfohlen.
Den Auftakt zur Aufräumaktion geben bereits am Freitagmorgen um 8.45 Uhr Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Förderzentrums.
Nach den zahlreichen nötigen Baumpflegearbeiten des vergangenen Winters zur Verkehrssicherungspflicht und zur natürlichen Verjüngung wird unser Stadtwald als unaufgeräumt empfunden - auf den ersten Blick. Wir wissen, dass viele Nordhäuser sagen `Mensch, unser Gehege verlottert.´ Doch die Nicht-Beräumung der Schnittreste macht an vielen Stellen Sinn und ist durchaus beabsichtig: Hier sollen Vögel zum Beispiel natürliche Nistmöglichkeiten- und Kleinsäuger wie Igel hier ihr Winterquartier finden. Darüber hinaus, das wissen die Fachleute, wird aus den Schnittresten auf natürlichem Wege Humus – ein ökologischer Dünger und eine Wohltat für die Waldentwicklung, sagte Stadtförster Axel Axt. Er hat die fachliche Regie für die Aufräumaktion inne – wie auch für die Entwicklung sämtlicher Wälder der Stadt.
Die Aufräumaktion mache dennoch Sinn: Wir wollen dem verständlichen Wunsch Rechnung tragen und an exponierten Stellen – entlang der Wege und rund um den Gehegeplatz – gemeinsam mit den Nordhäuserinne und Nordhäusern für eine Grundordnung sorgen, so Axt.
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (er wird bei der Aufräumaktion Hand anlegen), sagte: Mit der Initiative wollen wir an eine gute Tradition anknüpfen – den Gemeinschaftssinn der Menschen dieser Stadt. Der hatte sich zum Beispiel nach dem Unwetter im Juni 1980 gezeigt: Unmittelbar danach griffen viele Nordhäuser zum Werkzeug und machten ` Klar Schiff´ – nicht nur im Gehege.
Autor: redDer Gehegeplatz - hier ein Bild vom Rolandsfest 2008 – ist am Freitag um 14 Uhr Treffpunkt für die Aufräumaktion im Nordhäuser Stadtwald.
Für die Helfer ist für Essen und Trinken gesorgt. Werkzeug oder ähnliches wird nicht benötigt. Festes Schuhwerk und Handschuhe werden empfohlen.
Den Auftakt zur Aufräumaktion geben bereits am Freitagmorgen um 8.45 Uhr Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Förderzentrums.
Nach den zahlreichen nötigen Baumpflegearbeiten des vergangenen Winters zur Verkehrssicherungspflicht und zur natürlichen Verjüngung wird unser Stadtwald als unaufgeräumt empfunden - auf den ersten Blick. Wir wissen, dass viele Nordhäuser sagen `Mensch, unser Gehege verlottert.´ Doch die Nicht-Beräumung der Schnittreste macht an vielen Stellen Sinn und ist durchaus beabsichtig: Hier sollen Vögel zum Beispiel natürliche Nistmöglichkeiten- und Kleinsäuger wie Igel hier ihr Winterquartier finden. Darüber hinaus, das wissen die Fachleute, wird aus den Schnittresten auf natürlichem Wege Humus – ein ökologischer Dünger und eine Wohltat für die Waldentwicklung, sagte Stadtförster Axel Axt. Er hat die fachliche Regie für die Aufräumaktion inne – wie auch für die Entwicklung sämtlicher Wälder der Stadt.
Die Aufräumaktion mache dennoch Sinn: Wir wollen dem verständlichen Wunsch Rechnung tragen und an exponierten Stellen – entlang der Wege und rund um den Gehegeplatz – gemeinsam mit den Nordhäuserinne und Nordhäusern für eine Grundordnung sorgen, so Axt.
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (er wird bei der Aufräumaktion Hand anlegen), sagte: Mit der Initiative wollen wir an eine gute Tradition anknüpfen – den Gemeinschaftssinn der Menschen dieser Stadt. Der hatte sich zum Beispiel nach dem Unwetter im Juni 1980 gezeigt: Unmittelbar danach griffen viele Nordhäuser zum Werkzeug und machten ` Klar Schiff´ – nicht nur im Gehege.

