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Motivation ist alles

Freitag, 28. März 2014, 15:55 Uhr
Ohne nennenswerte Erfolge traten wir Mädchen der WKIII die Heimreise vom Volleyball Landesfinale im Rahmen von "Jugend trainiert für Olympia" vor 2 Wochen in Gebesee an. Annalena Bartsch berichtet...

Team war motiviert (Foto: privat) Team war motiviert (Foto: privat)

In der Dreifelderhalle in Gebesee  wurden wir Bleicheröder gemeinsam mit dem Sportgymnasium Erfurt und den Marie-Curie-Gymnasium Bad Berka in die Staffel A des Landesfinales gelost.

Die ersten beiden Sätze gegen Bad Berka verloren wir 2:0, mit einem Punktestand von jeweils 12:25. Nervenstark und taktisch – so wollten wir spielen, doch leider fehlte es zu oft an diesen Kriterien. Leider mangelte es uns auch an Motivation, obwohl wir Mädchen stolz auf uns und unsere erbrachte Leistung sein sollten, denn wir waren nicht ohne Grund im Landesfinale.

Im Spiel vier gegen vier auf 7 mal 7 Meter Spielfeldgröße hatten wir Schiller-Schülerinnen gegen das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium erwartungsgemäß ebenfalls wenige Chancen. So sehr wir und Sportlehrerin A. Müller, sowie Trainer Rainer Weska uns auch mühten, gegen die Spielerinnen vom Sportgymnasium standen wir auf verlorenem Posten. Mit 6 bzw.5 Punkten zogen wir uns achtbar aus der Affäre, denn mehr war gegen die "Profis" nicht zu holen. Die Niederlage saß uns jedoch in den Knochen, denn durch viele individuelle Fehler brachten wir uns selbst um den Erfolg.

Das Spiel und der Kampf um den 5. Platz gegen Sonneberg war mit Abstand das spannendste, sowie auch das nahezu knappste. Den ersten Satz gegen Sonneberg gewannen wir Schillerschülerinnen mit 25:17, aber den zweiten Satz verloren wir mit 20:25. Somit musste ein Entscheidungssatz (2 x 15 Punkte) gespielt werden. Leider verloren wir auch diesen sehr knapp mit einen Endergebnis von 15:17.

Damit hatte das Hermann–Pistor-Gymnasium Sonneberg den fünften Rang sicher. Für das Schillergymnasium Bleicherode blieb der sechste Platz. In der Zwischenzeit hatte das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium den Landessieg über das Ernestinumgymnasium Gotha errungen.
 
Trotz allem sind wir Schillerschülerinnen nach dem sowohl anstrengenden, als auch lehrreichen Tag einig, dass Motivation untereinander mehr wert ist, als eine geplante Spieltechnik, die meist schwerer umsetzbar scheint als niedergeschrieben. Wir werden weiterhin in der Volleyball Gemeinschaft Bleicherode trainieren und dies mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen im nächsten Landesfinale.

Im Namen der Mannschaft geht ein herzliches Dankeschön an die Betreuer A. Müller und Rainer Weska. Somit beenden wir unsere Spielzeit im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“. Weiterhin: Sport frei!
Annalena Bartsch
Autor: red

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