Wackers zweites Thüringenderby
Freitag, 28. März 2014, 06:40 Uhr
Übermorgen empfängt Tabellensechster Wacker Nordhausen den ZFC Meuselwitz um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark zum elften Regionalliga-Heimspiel der Saison. Klaus Verkouter mit einem Ausblick auf dieses Thüringenderby...
Von den bisher drei Thüringenderbys hat Wacker eins gewonnen (2:1 in Jena), einmal unentschieden gespielt (2:2 zu Hause gegen den FC Carl Zeiss) und ein Spiel verloren. Diese Niederlage bezog man beim kommenden Gegner, dem Zipsendorfer Fußballclub Meuselwitz. 0:1 ging das Auswärtsspiel durch einen Treffer des gerade eingewechselten Mirko Jentzsch in der 84. Minute verloren, nachdem Wacker zuvor mehrere gute Chancen vergab.
Das 1:0 in Meuselwitz ist gefallen
Damit schoss uns Meuselwitz am 22. September 2013 auf einen Abstiegsplatz, um selbst einen solchen zu verlassen.
Ein halbes Jahr später steht der ZFC auf Platz 14 der Tabelle, aber mit 23 Punkten doch schon mit einem gehörigen Abstand auf die Schlusslichter Lok Leipzig und Optik Rathenow mit ihren 14 und 13 Zählern. Meuselwitz hat einige beachtliche Ergebnisse auf fremden Plätzen erzielen und die Hälfte seiner Auswärtsspiele gewinnen können, so in Leipzig, Halberstadt, Rathenow, Babelsberg und zuletzt in Plauen.
Trainer Jörg Goslar erwartet Sonntag also keinen Spaziergang, um zum ersten Male in der Vereinsgeschichte den ZFC zu schlagen. Mit den Gästen hat Wacker in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen machen können und noch nie ein Erfolgserlebnis gehabt. In der Thüringenliga-Saison 2001/02 und in der laufenden Regionalliga-Spielzeit 2013/14 gab es mit ihnen bisher drei Punktspiele, die Wacker alle verlor (0:1, 1:2, 0:1). Außerdem verdankte Wacker bei der 1:2-Niederlage 2002 den Meuselwitzern den Abstieg in die Landesklasse, da Mühlhausen, mit uns punktgleich, über das bessere Torverhältnis verfügte.
Es wäre also an der Zeit, den Bock endlich umzustoßen. Aber Wacker hat die letzten zwei Spiele in Neustrelitz (0:2) und gegen Plauen nicht gewinnen können. Trotzdem ist nichts Unnormales passiert. Beim Spitzenreiter kann man verlieren und dem 0:0 gewann der Trainer sogar positive Seiten ab, schließlich hat unser FSV erstmals in dieser Saison zu null gespielt. Zugleich haderten die Nordhäuser aber damit, dass die Bälle bei den vorhandenen klaren Möglichkeiten leider nur an Pfosten und Latte und nicht im Netz landeten. Auf alle Fälle hat Patrick Siefkes sein Gehäuse nun rund 140 Minuten sauber gehalten. Das wünschen wir unserem Keeper natürlich auch dieses Mal.
Die Gäste haben zuletzt in Plauen 1:0 gewonnen und zu Hause gegen Zwickau ein bemerkenswertes 0:0 geschafft. Das sagt alles über die Schwere der kommenden Aufgabe.
Vielleicht gibt es ein Wiedersehen mit Sven Bernsdorf, der 2005 noch im Wackertrikot die Auszeichnung als bester Nachwuchstorschütze auf Landesebene erhielt. Über Erfurt und Berlin führte sein Weg zum ZFC Meuselwitz, wo er schon im Hinspiel mit von der Partie war.
Der 20. Spieltag der Landesklasse Nord hält für unsere Regionalliga-Reserve das Punktspiel beim TSV 1861 Bad Tennstedt parat. Gespielt wird am Sonnabend, den 29.03.2014 um 14 Uhr auf dem Sportplatz Am Österberg.
Klaus Verkouter
Anstoß ist am Sonntag (30. März) 13.30 Uhr im AKS.
Autor: redVon den bisher drei Thüringenderbys hat Wacker eins gewonnen (2:1 in Jena), einmal unentschieden gespielt (2:2 zu Hause gegen den FC Carl Zeiss) und ein Spiel verloren. Diese Niederlage bezog man beim kommenden Gegner, dem Zipsendorfer Fußballclub Meuselwitz. 0:1 ging das Auswärtsspiel durch einen Treffer des gerade eingewechselten Mirko Jentzsch in der 84. Minute verloren, nachdem Wacker zuvor mehrere gute Chancen vergab.
Das 1:0 in Meuselwitz ist gefallen
Damit schoss uns Meuselwitz am 22. September 2013 auf einen Abstiegsplatz, um selbst einen solchen zu verlassen.
Ein halbes Jahr später steht der ZFC auf Platz 14 der Tabelle, aber mit 23 Punkten doch schon mit einem gehörigen Abstand auf die Schlusslichter Lok Leipzig und Optik Rathenow mit ihren 14 und 13 Zählern. Meuselwitz hat einige beachtliche Ergebnisse auf fremden Plätzen erzielen und die Hälfte seiner Auswärtsspiele gewinnen können, so in Leipzig, Halberstadt, Rathenow, Babelsberg und zuletzt in Plauen.
Trainer Jörg Goslar erwartet Sonntag also keinen Spaziergang, um zum ersten Male in der Vereinsgeschichte den ZFC zu schlagen. Mit den Gästen hat Wacker in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen machen können und noch nie ein Erfolgserlebnis gehabt. In der Thüringenliga-Saison 2001/02 und in der laufenden Regionalliga-Spielzeit 2013/14 gab es mit ihnen bisher drei Punktspiele, die Wacker alle verlor (0:1, 1:2, 0:1). Außerdem verdankte Wacker bei der 1:2-Niederlage 2002 den Meuselwitzern den Abstieg in die Landesklasse, da Mühlhausen, mit uns punktgleich, über das bessere Torverhältnis verfügte.
Es wäre also an der Zeit, den Bock endlich umzustoßen. Aber Wacker hat die letzten zwei Spiele in Neustrelitz (0:2) und gegen Plauen nicht gewinnen können. Trotzdem ist nichts Unnormales passiert. Beim Spitzenreiter kann man verlieren und dem 0:0 gewann der Trainer sogar positive Seiten ab, schließlich hat unser FSV erstmals in dieser Saison zu null gespielt. Zugleich haderten die Nordhäuser aber damit, dass die Bälle bei den vorhandenen klaren Möglichkeiten leider nur an Pfosten und Latte und nicht im Netz landeten. Auf alle Fälle hat Patrick Siefkes sein Gehäuse nun rund 140 Minuten sauber gehalten. Das wünschen wir unserem Keeper natürlich auch dieses Mal.
Die Gäste haben zuletzt in Plauen 1:0 gewonnen und zu Hause gegen Zwickau ein bemerkenswertes 0:0 geschafft. Das sagt alles über die Schwere der kommenden Aufgabe.
Vielleicht gibt es ein Wiedersehen mit Sven Bernsdorf, der 2005 noch im Wackertrikot die Auszeichnung als bester Nachwuchstorschütze auf Landesebene erhielt. Über Erfurt und Berlin führte sein Weg zum ZFC Meuselwitz, wo er schon im Hinspiel mit von der Partie war.
Der 20. Spieltag der Landesklasse Nord hält für unsere Regionalliga-Reserve das Punktspiel beim TSV 1861 Bad Tennstedt parat. Gespielt wird am Sonnabend, den 29.03.2014 um 14 Uhr auf dem Sportplatz Am Österberg.
Klaus Verkouter
Anstoß ist am Sonntag (30. März) 13.30 Uhr im AKS.

