Das Neue wurde entdeckt
Mittwoch, 19. März 2014, 07:52 Uhr
Eigentlich sollte alles geheim und den Vorstehern der kommunalen Politik vorbehalten bleiben. Doch Leser der nnz haben das neue Feuerwehrauto schon entdeckt...
Gestern Abend kam das neuen Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF) in Nordhausen an. Hinter den Männern der Berufsfeuerwehr lagen das mehr als 400 Kilometer, denn abgeholt wurde das HLF nach nnz-Informationen in Ulm.
Mit Informationen zum "Neuen" hält man sich in Nordhausen sehr bedeckt. Der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, bestätigte lediglich die Ankunft des Fahrzeuges, mehr durfte er nicht sagen. Und Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen wurde von der Spitze der Kreisverwaltung gar beauftragt, der Presse mitzuteilen, dass bis Mitte April Stillschweigen gehalten werden soll.
Das haben wir nicht akzeptiert mit dem Hinweis, dass die Zeit der Geheimhaltung nach 25 Jahren nun wirklich vorbei sei. Bleibt die Frage, warum nun zum 14. April in das Gebäude der Berufsfeuerwehr eingeladen wird, um das Fahrzeug dreieinhalb Wochen nach seiner Indienststellung als neue Errungenschaft des überörtlichen Brandschutzes zu deklarieren. Eine mögliche Antwort könnte sein, dass erst zu diesem Termin die vermeintlich wichtigen Menschen dieser Region gemeinsam Zeit haben. Sowohl Ittershagen als auch Jung bestätigten der nnz die volle Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges. Wenn es heute oder morgen zum Einsatz kommen würde, dann müsste vermutlich laut Kreisverwaltung ein Tarnmantel darüber gehangen werden. Oder es wird zum Erlkönig verkleidet. Gekostet hat das Teil rund 370.000 Euro, davon entfallen rund 125.000 Euro auf Fördermittel. Die Stadt Nordhausen hat noch einmal 50.000 Euro draufgesattelt, um es den Besonderheiten des Einsatzes bei der Berufsfeuerwehr anzupassen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redGestern Abend kam das neuen Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF) in Nordhausen an. Hinter den Männern der Berufsfeuerwehr lagen das mehr als 400 Kilometer, denn abgeholt wurde das HLF nach nnz-Informationen in Ulm.
Mit Informationen zum "Neuen" hält man sich in Nordhausen sehr bedeckt. Der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, bestätigte lediglich die Ankunft des Fahrzeuges, mehr durfte er nicht sagen. Und Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen wurde von der Spitze der Kreisverwaltung gar beauftragt, der Presse mitzuteilen, dass bis Mitte April Stillschweigen gehalten werden soll.
Das haben wir nicht akzeptiert mit dem Hinweis, dass die Zeit der Geheimhaltung nach 25 Jahren nun wirklich vorbei sei. Bleibt die Frage, warum nun zum 14. April in das Gebäude der Berufsfeuerwehr eingeladen wird, um das Fahrzeug dreieinhalb Wochen nach seiner Indienststellung als neue Errungenschaft des überörtlichen Brandschutzes zu deklarieren. Eine mögliche Antwort könnte sein, dass erst zu diesem Termin die vermeintlich wichtigen Menschen dieser Region gemeinsam Zeit haben. Sowohl Ittershagen als auch Jung bestätigten der nnz die volle Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges. Wenn es heute oder morgen zum Einsatz kommen würde, dann müsste vermutlich laut Kreisverwaltung ein Tarnmantel darüber gehangen werden. Oder es wird zum Erlkönig verkleidet. Gekostet hat das Teil rund 370.000 Euro, davon entfallen rund 125.000 Euro auf Fördermittel. Die Stadt Nordhausen hat noch einmal 50.000 Euro draufgesattelt, um es den Besonderheiten des Einsatzes bei der Berufsfeuerwehr anzupassen.
Peter-Stefan Greiner



