Mit starker Abwehr zum Sieg
Montag, 17. März 2014, 15:00 Uhr
Nach den mit starken Leistungen gewonnenen Heimspielen gegen Wutha-Fernroda und Spitzenreiter Ziegelheim warteten die Handballfrauen des Nordhäuser SV nun auch auswärts mit einer guten Leistung auf. Im Spiel der Landesliga gewannen sie bei der kampfstarken SG Schnellmannshausen verdient mit 23:18...
Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten. Die Mannschaft hat wieder sehr konzentriert gespielt, so das sehr zufriedene Trainer Roy Grob nach der Partie.
Die erste Halbzeit verlief zunächst sehr ausgeglichen mit ständig wechselnder Führung. Aus der Erfahrung vom knappen Hinspielerfolg agierten die NSV-Frauen mit einer sehr offensiven Abwehr. Dieses Rezept hing aber nicht durchgängig auf, denn Schnellmannshausen wusste ie dadurch größeren Lücken am Kreis zu nutzen.
Andererseits gelang es auch immer wieder, Bälle abzufangen und in Konter umzumünzen. Daraus resultierten wichtige Treffer. Denn ansonsten war das Nordhäuser Angriffsspiel etwas eingeschränkt, weil Spielmacherin Claudia Dudek noch etwas angeschlagen war und zusätzlich von den Gastgeberinnen mit einer Pressdeckung bedacht wurde.
Leider klappte auch das Spiel über die Außenpositionen nicht so wie gewünscht. Allerdings zeigte sich da auch die gute Torhüterin der SG als nahezu unüberwindlich. Auf der Gegenseite war auch Alex Briese im NSV-Gehäuse wie schon gegen Ziegelheim eine sichere Bank. Und so wogte das Geschehen wie schon gesagt in den ersten 30 Minuten hin und her. Schließlich ging es mit knapper 13:12-Führung für Schnellmannshausen in die Pause.
Nach gründlicher Analyse der bis dahin nicht optimalen Abwehrleistung hing man etwas defensiver in die zweite Spielhälfte. Das schien die Gastgeberinnen offensichtlich etwas überrascht zu haben, denn sie brachten zehn Minuten lang gegen die nun keine Lücken mehr aufweisende NSV-Abwehr gar nicht zustande. Nordhausen seinerseits zog mit 16:13 in Front. Noch gab sich Schnellmannshausen aber nicht geschlagen, kämpfte sich zurück und hatte beim 17:17 wieder den Ausgleich erzielt.
Hier zeigte sich aber die neue Stärke bei den NSV-Frauen. Verlor man früher in solchen Situationen oftmals den Kopf, wurde hektisch und machte Fehler, so blieb man diesmal aber ruhig, legte in der Abwehr noch eine Schippe drauf und spielte die Angriffe aus, bis sich Chancen ergaben. Nur noch einen Gegentreffer ließ man zu, war aber selber noch sechsmal erfolgreich. Damit war die erste Heimniederlage der Schellmannshäuserinnen besiegelt.
Neben der insgesamt guten Mannschaftsleistung vergab Trainer Grob noch ein Extralob an Evi Kallmeyer, die die Nordhäuser Abwehr mustergültig organisierte. Das war letztlich der Grundstein zum Sieg.
Uwe Tittel
Alexandra Briese – Anna Schneider (5), Diana Bückert (6), Evelyn Kallmeyer, Jenny Mogrig (8), Stephanie Kruse, Claudia Dudek (4), Lina Freudenberg, Julia Nagler, Viola Böttcher, Patricia Bischoff, Annett Schneider, Desiree Balik
Autor: redIch hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten. Die Mannschaft hat wieder sehr konzentriert gespielt, so das sehr zufriedene Trainer Roy Grob nach der Partie.
Die erste Halbzeit verlief zunächst sehr ausgeglichen mit ständig wechselnder Führung. Aus der Erfahrung vom knappen Hinspielerfolg agierten die NSV-Frauen mit einer sehr offensiven Abwehr. Dieses Rezept hing aber nicht durchgängig auf, denn Schnellmannshausen wusste ie dadurch größeren Lücken am Kreis zu nutzen.
Andererseits gelang es auch immer wieder, Bälle abzufangen und in Konter umzumünzen. Daraus resultierten wichtige Treffer. Denn ansonsten war das Nordhäuser Angriffsspiel etwas eingeschränkt, weil Spielmacherin Claudia Dudek noch etwas angeschlagen war und zusätzlich von den Gastgeberinnen mit einer Pressdeckung bedacht wurde.
Leider klappte auch das Spiel über die Außenpositionen nicht so wie gewünscht. Allerdings zeigte sich da auch die gute Torhüterin der SG als nahezu unüberwindlich. Auf der Gegenseite war auch Alex Briese im NSV-Gehäuse wie schon gegen Ziegelheim eine sichere Bank. Und so wogte das Geschehen wie schon gesagt in den ersten 30 Minuten hin und her. Schließlich ging es mit knapper 13:12-Führung für Schnellmannshausen in die Pause.
Nach gründlicher Analyse der bis dahin nicht optimalen Abwehrleistung hing man etwas defensiver in die zweite Spielhälfte. Das schien die Gastgeberinnen offensichtlich etwas überrascht zu haben, denn sie brachten zehn Minuten lang gegen die nun keine Lücken mehr aufweisende NSV-Abwehr gar nicht zustande. Nordhausen seinerseits zog mit 16:13 in Front. Noch gab sich Schnellmannshausen aber nicht geschlagen, kämpfte sich zurück und hatte beim 17:17 wieder den Ausgleich erzielt.
Hier zeigte sich aber die neue Stärke bei den NSV-Frauen. Verlor man früher in solchen Situationen oftmals den Kopf, wurde hektisch und machte Fehler, so blieb man diesmal aber ruhig, legte in der Abwehr noch eine Schippe drauf und spielte die Angriffe aus, bis sich Chancen ergaben. Nur noch einen Gegentreffer ließ man zu, war aber selber noch sechsmal erfolgreich. Damit war die erste Heimniederlage der Schellmannshäuserinnen besiegelt.
Neben der insgesamt guten Mannschaftsleistung vergab Trainer Grob noch ein Extralob an Evi Kallmeyer, die die Nordhäuser Abwehr mustergültig organisierte. Das war letztlich der Grundstein zum Sieg.
Uwe Tittel
Alexandra Briese – Anna Schneider (5), Diana Bückert (6), Evelyn Kallmeyer, Jenny Mogrig (8), Stephanie Kruse, Claudia Dudek (4), Lina Freudenberg, Julia Nagler, Viola Böttcher, Patricia Bischoff, Annett Schneider, Desiree Balik
