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Schnittstelle in Nordhausen

Mittwoch, 12. März 2014, 10:42 Uhr
Seit dem 24. Februar 2014 bildet die Nordhäuser Außenstelle des Bildungswerks der Thüringer Wirtschaft mit dem Projekt „BiSTU – Bindung internationaler Studierender in Thüringer Unternehmen“ eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft...


So soll der Transfer von AbsolventInnen aus Hochschulen in regionale Unternehmen verbessert und der Verbleib von Studierenden in Thüringen attraktiver gestaltet werden.

Durch den wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Thüringer Unternehmen soll dem akademischen Fachkräftemangel entgegengewirkt und somit eine Stärkung der Region verfolgt werden. Das Projektvorhaben BiSTU stellt möglichst frühzeitig Kontakte zwischen Studierenden der FH Nordhausen und ggf. anderer Hochschulen sowie Unternehmen und Einrichtungen in Thüringen her.

Angestrebt werden Aktivitäten wie beispielsweise Unternehmensvorstellungen und –besichtigungen, Belegarbeiten, Praktika, Abschlussarbeiten in Unternehmen bis hin zu weitergehenden Projekten der Forschungskooperation, aber auch Ferientätigkeit Studierender. Die Basis für alle weiteren Optionen bildet das Kennenlernen der beiden Partner. Durch die Arbeit im Netzwerk werden sowohl das Angebot als auch die Nachfrage qualitativ und quantitativ erweitert und die Schnittmenge für die Auswahl der passenden Bewerber erhöht, sodass möglichst viele stabile Transferpartnerschaften entstehen können.

Bereits existierende Partnerschaften zwischen den Studierenden und den Unternehmen sollen qualitativ ausgebaut werden. Darüber hinaus werden zusätzlich die internationalen Studenten sowie die Studierenden des Staatlichen Studienkollegs kontaktiert, um den zunehmenden Fachkräftemangel durch den Einsatz von internationalem Fachpersonal entgegenzuwirken.

Durch das Angebot von interkulturellen Seminaren durch zertifizierte Trainer werden die Unternehmen für die Besonderheiten anderer Kulturen sensibilisiert und können sich bei Interesse beim Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft melden.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch den Freistaat Thüringen gefördert.
Autor: red

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