Alles entscheidender letzter Kampf
Mittwoch, 12. März 2014, 10:22 Uhr
Am kommenden Samstag steht für die Nordhäuser Boxer ab 19:30 Uhr das Bundesliga-Saisonfinale gegen Straubing an. In eigener Halle hat das Team von Trainer Konrad Werner durch einen Sieg die Möglichkeit noch an den Bayern vorbei auf Platz drei zu ziehen...
Der Ungar Balázs Bácskai (blaues Trikot und rote Handschuhe) ist auch gegen Straubing im Team der Nordhäuser gesetzt. Gegen Hanau bezwang er in einem starken Kampf Xhek Pascali
Wir werden alles daran setzen mit den Zuschauern im Rücken im Rücken Straubing zu bezwingen, blickt Cheftrainer Konrad Werner voraus.
Erst am Samstag bestritt das NSV-Ligateam seinen letzten Auswärtskampf gegen Hanau in Frankfurt am Main und mussten sich nur knapp mit 8:9 geschlagen geben – auch geschuldet durch den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Schwergewichtler Adam Deines. Weiterhin fehlten Artur Mann (Einsatz in der WSB), Kevin Künzel (Verletzung) sowie Salomo N´Tuve und Leon Bunn, die beide für den entscheidenden Kampf gegen Straubing geschont wurden.
Zwischen den beiden Kämpfen liegt nur eine Woche. Wenn sich hier jemand ernsthaft verletzt, sei es nur ein Cut am Auge, ist es fast unmöglich ihn dann wieder einzusetzen, begründet Werner.
Vom Personal her muss Konrad Werner gegen Straubing im wohl wichtigsten Kampf der Saison keine Abstriche machen. Salomo N´Tuve, der gegen Hanau durch Marcel Schneider vertreten wurde und eine Pause bekam, wird genauso wie Leistungsträger Leon Bunn nach überwundenen gesundheitlichen Problemen im Halb-Schwergewicht wieder im Ring stehen.
Im Weltergewicht soll erneut der Erfurter Sebastian Günther wie schon beim unentschieden endenden Hinkampf in Straubing zum Einsatz kommen, wo er den Niederländer Max van der Pas bezwang. Ich hoffe dass er da weiter macht, wo er in Straubing aufgehört hat, blickt Werner voraus.
Ein Luxusproblem hat er sogar im Halb-Weltergewicht, wo er zwischen dem gegen Hanau starken Thüringer David Müller, dem Schweden Clarence Goyeram und Angelo Welp wählen kann. Hier haben wir alle Optionen offen und werden auch erst kurzfristig entscheiden, wer aus diesem Trio zum Einsatz kommt, kündigt Werner an. Im Mittelgewicht ist der ungarische Routinier Balázs Bácskai nach einem weiteren Erfolg gegen den Hanauer Xhek Pascali gesetzt, genauso im Schwergewicht Eugen Waigel, der mit einem atemberaubenden letzten Kampf gegen Babelsberg zuletzt den so wichtigen Heimerfolg sicherte.
Auch schon in Straubing war Weigel im sechsköpfigen NSV-Team, musste sich dort nur knapp nach Punkten Emir Ahmatovic geschlagen geben und möchte nun vor heimischer Kulisse die von Trainer Werner versprochene Revanche. Ich fiebere dem Duell mit ihm entgegen, ich will ihn unbedingt bezwingen, so Weigel, der auch im Kickboxen landesweit zu den Besten gehört, kämpferisch.
NSV-Mannschaftsleiter Michael Döring hofft erneut auf eine große Unterstützung der Zuschauer: Die Kulisse ist in Nordhausen einer der Schlüssel zum Erfolg. Die Zuschauer sind unser siebter Mann. Die Nordhäuser liegen momentan auf Platz vier der Tabelle, nur einen Punkt hinter Straubing. Gewinnt man den letzten Kampf, würde man noch an den Bayern vorbeiziehen und sich im Schlusssport den vor der Saison als Ziel gesetzten dritten Platz sichern. Auch aufgrund einiger Ausfälle von Leistungsträgern in einigen Kämpfen wäre der dritte Rang ein voller Erfolg, so Döring weiter.
Johann Reinhardt
Autor: redDer Ungar Balázs Bácskai (blaues Trikot und rote Handschuhe) ist auch gegen Straubing im Team der Nordhäuser gesetzt. Gegen Hanau bezwang er in einem starken Kampf Xhek Pascali
Wir werden alles daran setzen mit den Zuschauern im Rücken im Rücken Straubing zu bezwingen, blickt Cheftrainer Konrad Werner voraus.
Erst am Samstag bestritt das NSV-Ligateam seinen letzten Auswärtskampf gegen Hanau in Frankfurt am Main und mussten sich nur knapp mit 8:9 geschlagen geben – auch geschuldet durch den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Schwergewichtler Adam Deines. Weiterhin fehlten Artur Mann (Einsatz in der WSB), Kevin Künzel (Verletzung) sowie Salomo N´Tuve und Leon Bunn, die beide für den entscheidenden Kampf gegen Straubing geschont wurden.
Zwischen den beiden Kämpfen liegt nur eine Woche. Wenn sich hier jemand ernsthaft verletzt, sei es nur ein Cut am Auge, ist es fast unmöglich ihn dann wieder einzusetzen, begründet Werner.
Vom Personal her muss Konrad Werner gegen Straubing im wohl wichtigsten Kampf der Saison keine Abstriche machen. Salomo N´Tuve, der gegen Hanau durch Marcel Schneider vertreten wurde und eine Pause bekam, wird genauso wie Leistungsträger Leon Bunn nach überwundenen gesundheitlichen Problemen im Halb-Schwergewicht wieder im Ring stehen.
Im Weltergewicht soll erneut der Erfurter Sebastian Günther wie schon beim unentschieden endenden Hinkampf in Straubing zum Einsatz kommen, wo er den Niederländer Max van der Pas bezwang. Ich hoffe dass er da weiter macht, wo er in Straubing aufgehört hat, blickt Werner voraus.
Ein Luxusproblem hat er sogar im Halb-Weltergewicht, wo er zwischen dem gegen Hanau starken Thüringer David Müller, dem Schweden Clarence Goyeram und Angelo Welp wählen kann. Hier haben wir alle Optionen offen und werden auch erst kurzfristig entscheiden, wer aus diesem Trio zum Einsatz kommt, kündigt Werner an. Im Mittelgewicht ist der ungarische Routinier Balázs Bácskai nach einem weiteren Erfolg gegen den Hanauer Xhek Pascali gesetzt, genauso im Schwergewicht Eugen Waigel, der mit einem atemberaubenden letzten Kampf gegen Babelsberg zuletzt den so wichtigen Heimerfolg sicherte.
Auch schon in Straubing war Weigel im sechsköpfigen NSV-Team, musste sich dort nur knapp nach Punkten Emir Ahmatovic geschlagen geben und möchte nun vor heimischer Kulisse die von Trainer Werner versprochene Revanche. Ich fiebere dem Duell mit ihm entgegen, ich will ihn unbedingt bezwingen, so Weigel, der auch im Kickboxen landesweit zu den Besten gehört, kämpferisch.
NSV-Mannschaftsleiter Michael Döring hofft erneut auf eine große Unterstützung der Zuschauer: Die Kulisse ist in Nordhausen einer der Schlüssel zum Erfolg. Die Zuschauer sind unser siebter Mann. Die Nordhäuser liegen momentan auf Platz vier der Tabelle, nur einen Punkt hinter Straubing. Gewinnt man den letzten Kampf, würde man noch an den Bayern vorbeiziehen und sich im Schlusssport den vor der Saison als Ziel gesetzten dritten Platz sichern. Auch aufgrund einiger Ausfälle von Leistungsträgern in einigen Kämpfen wäre der dritte Rang ein voller Erfolg, so Döring weiter.
Johann Reinhardt

