Supermarktentscheidung durch Bürger?
Dienstag, 11. März 2014, 14:10 Uhr
Morgen tagen die Gemeinderatsmitglieder in Harztor. Auf der Tagesordnung der vielleicht letzten Sitzung des alten Gemeinderates steht auch eine Bürgerbefragung, die für die Ilfelder sehr interessant sein dürfte...
In Ilfeld gibt es sehr unterschiedliche Meinungen darüber, ob noch ein weiterer Supermarkt gebraucht wird. Auch der Ortschaftsrat konnte sich diesbezüglich nicht einigen und verwies den Beschluss an das Bauamt.
Das ist aber dafür gar nicht zuständig, erläuterte der Bürgermeister der Landgemeinde Harztor, Stephan Klante, heute in einem Gespräch mit der nnz. Er soll entsprechend eines Antrages der Unabhängigen Wähler Liste (UWL) mit einer Bürgerbefragung beauftragt werden. Darüber werden die Gemeinderatsmitglieder morgen abstimmen.
So könnten die Ilfelder in die Entscheidungsfindung mit eingebunden werden, sagte Klante. Dabei muss geklärt werden, ob ein Norma, ein Rewe oder gar kein Markt am Ortseingang entstehen soll. Die Bürger könnten in Form eines Anschreiben zusätzliche Informationen erhalten und ihren Willen bekunden. Da diese Form der Bürgerbefragung mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden ist, rechnet Bürgermeister Stephan Klante, vorausgesetzt der Gemeinderat stimmt morgen der Beschlussvorlage zu, mit dem Beginn der Befragung nach der diesjährigen Europa- und Kommunalwahl.
Die Investoren haben signalisiert, das sie auch noch ein Jahr warten könnten.
Sandra Witzel
Autor: redIn Ilfeld gibt es sehr unterschiedliche Meinungen darüber, ob noch ein weiterer Supermarkt gebraucht wird. Auch der Ortschaftsrat konnte sich diesbezüglich nicht einigen und verwies den Beschluss an das Bauamt.
Das ist aber dafür gar nicht zuständig, erläuterte der Bürgermeister der Landgemeinde Harztor, Stephan Klante, heute in einem Gespräch mit der nnz. Er soll entsprechend eines Antrages der Unabhängigen Wähler Liste (UWL) mit einer Bürgerbefragung beauftragt werden. Darüber werden die Gemeinderatsmitglieder morgen abstimmen.
So könnten die Ilfelder in die Entscheidungsfindung mit eingebunden werden, sagte Klante. Dabei muss geklärt werden, ob ein Norma, ein Rewe oder gar kein Markt am Ortseingang entstehen soll. Die Bürger könnten in Form eines Anschreiben zusätzliche Informationen erhalten und ihren Willen bekunden. Da diese Form der Bürgerbefragung mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden ist, rechnet Bürgermeister Stephan Klante, vorausgesetzt der Gemeinderat stimmt morgen der Beschlussvorlage zu, mit dem Beginn der Befragung nach der diesjährigen Europa- und Kommunalwahl.
Die Investoren haben signalisiert, das sie auch noch ein Jahr warten könnten.
Sandra Witzel
