Recyclingunternehmen gefährdet
Donnerstag, 06. März 2014, 13:23 Uhr
Im vergangenen Monat besuchten Staatssekretärin Inge Klaan und Landtagsabgeordneter Egon Primas (beide CDU) die mtm plastics GmbH in Niedergebra, die sich auf Recycling von Kunststoffen spezialisiert hat. Sie folgten damit einer Einladung von Geschäftsführer Torsten Meyer...
Geschäftsführer Meyer erklärte, dass sein Unternehmen Kunststoffabfälle recycelt, indem sortierte Kunststoffabfälle von Haushalten und Industrie übernommen und über aufwendige Verfahrensschritte zu hochwertigen Regranulaten für die Kunststoffindustrie verarbeitet werden. Im Unternehmen sind rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.
In Deutschland werden rund 2,45 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle stofflich und etwa drei Millionen Tonnen thermisch verwertet. Das bedeutet, dass immer noch deutlich mehr Kunststoffe verbrannt als verwertet werden. Damit die vom Gesetzgeber vorgegebenen Quoten der Kunststoffverwertung erreicht werden können, bedarf es eines Strompreises für diese energieintensiven Unternehmen, der es diesen ermöglicht sowohl im EU-Energiemarkt, als auch gegenüber Fernost bestehen zu können.
Umso unverständlicher ist die Entscheidung des Bundes von Ende Dezember, die Kunststoffrecyclingunternehmen mit Wirkung zum Januar nicht mehr zu den produzierenden Unternehmen zu zählen. Damit können diese zukünftig nicht mehr von der besonderen Ausgleichsregelung des EEG profitieren.
Inge Klaan: Es sind sicher Veränderungen in der Kostenvergütungsstruktur erforderlich. Das neue EEG sollte Regelungen schaffen, mit denen unsere Unternehmen langfristig planen können und genügend Zeit für den Anpassungsprozess bekommen. Wir werden die bevorstehende Zeit nutzen, um mit allen politischen Verantwortlichen auf Bundesebene Gespräche zu führen!
Egon Primas: Es kann nicht sein, dass damit die gute Entwicklung des Kunststoffrecyclings ausgebremst und wieder alle Kunststoffabfälle der thermischen Verwertung zugeführt werden. Der Bundesgesetzgeber hatte bisher andere Ziele.
Autor: redGeschäftsführer Meyer erklärte, dass sein Unternehmen Kunststoffabfälle recycelt, indem sortierte Kunststoffabfälle von Haushalten und Industrie übernommen und über aufwendige Verfahrensschritte zu hochwertigen Regranulaten für die Kunststoffindustrie verarbeitet werden. Im Unternehmen sind rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.
In Deutschland werden rund 2,45 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle stofflich und etwa drei Millionen Tonnen thermisch verwertet. Das bedeutet, dass immer noch deutlich mehr Kunststoffe verbrannt als verwertet werden. Damit die vom Gesetzgeber vorgegebenen Quoten der Kunststoffverwertung erreicht werden können, bedarf es eines Strompreises für diese energieintensiven Unternehmen, der es diesen ermöglicht sowohl im EU-Energiemarkt, als auch gegenüber Fernost bestehen zu können.
Umso unverständlicher ist die Entscheidung des Bundes von Ende Dezember, die Kunststoffrecyclingunternehmen mit Wirkung zum Januar nicht mehr zu den produzierenden Unternehmen zu zählen. Damit können diese zukünftig nicht mehr von der besonderen Ausgleichsregelung des EEG profitieren.
Inge Klaan: Es sind sicher Veränderungen in der Kostenvergütungsstruktur erforderlich. Das neue EEG sollte Regelungen schaffen, mit denen unsere Unternehmen langfristig planen können und genügend Zeit für den Anpassungsprozess bekommen. Wir werden die bevorstehende Zeit nutzen, um mit allen politischen Verantwortlichen auf Bundesebene Gespräche zu führen!
Egon Primas: Es kann nicht sein, dass damit die gute Entwicklung des Kunststoffrecyclings ausgebremst und wieder alle Kunststoffabfälle der thermischen Verwertung zugeführt werden. Der Bundesgesetzgeber hatte bisher andere Ziele.

