Abriss erfolgreich – Gebäude steht aber noch!
Montag, 03. März 2014, 18:41 Uhr
Es hatte schon für ein wenig Aufregung gesorgt, als der Artikel Am Freitag wird die Destille abgerissen vergangene Woche in der nnz erschien. Doch war dies nur als Metapher gemeint...
Das alt ehrwürdige Gebäude wurde vielleicht etwas in seinen Grundfesten durch harte Drums, brummende Bässe, schneidende Gitarren und dunklen donnernden bis hoch kreischenden Gesang erschüttert, doch gefallen ist sie nicht. Trotzdem besuchte selbst der Eigentümer der Destille, etwas beunruhigt der kommenden Aktivitäten, das Metalkonzert an diesem Abend.
Pünktlich zum Einlass um 20:30 Uhr strömten die Nordhäuser Anhänger der harten Musik die Lokalität in der Grimmelallee. Und sie kamen reichlich, um den Auftakt der Bad Lauterberger Thrashmetal Band Erasement nicht zu verpassen. Diese setzten bei ihrem Konzert auf schnelle Riffs, die sich mit stampfenden Rhythmen abwechselten. Selten sah man das Nordhäuser Publikum so früh vor der Bühne headbangen. Erasement hatten so ein starkes Warm Up für die folgende Leipziger Powermetalband Victorius gelegt, die auf dem Weg Richtung Schweiz zu ihrer Europatour an der Zorge Station machten.
Jetzt kam so richtig Bewegung ins Publikum und die Temperatur zwischen den Backsteinwänden stieg merklich. Melodien folgten auf schnelle Soli, dann wieder Rhythmusparts. Es wirkte sehr eingespielt und professionell, was das Quintett da auf der Bühne zum Besten gab. Das wirkte sich auch auf die Gemütslage der Zuschauer aus, die die Band nach einer knappen Stunde mit Beifallsstürmen Richtung Alpenrepublik verabschiedeten.
Gegen 24 Uhr erklommen die Lokalmatadoren von Rising Aspiration die Bühne und die Gangart wurde härter. Jetzt flogen nicht mehr nur die Haare, nein jetzt tanzten die Fans Pogo, im Formel 1 Tempo. Durchkommen unmöglich! Es war die versprochene Abrissbirne, die die Jungs um Frontröhre Florian auspackten. Donnern und hallen, dazu ein Gitarrenspiel, das die Menschen vor der Bühne immer mehr antrieb sich zu bewegen.
Als gegen 1:00 Uhr die Musiker die Bühne verließen, konnte man in den Augen des Publikums Erschöpfung und Glückseligkeit zu Gleich sehen und alle waren sich einig: das schreit nach Wiederholung!
Autor: redDas alt ehrwürdige Gebäude wurde vielleicht etwas in seinen Grundfesten durch harte Drums, brummende Bässe, schneidende Gitarren und dunklen donnernden bis hoch kreischenden Gesang erschüttert, doch gefallen ist sie nicht. Trotzdem besuchte selbst der Eigentümer der Destille, etwas beunruhigt der kommenden Aktivitäten, das Metalkonzert an diesem Abend.
Pünktlich zum Einlass um 20:30 Uhr strömten die Nordhäuser Anhänger der harten Musik die Lokalität in der Grimmelallee. Und sie kamen reichlich, um den Auftakt der Bad Lauterberger Thrashmetal Band Erasement nicht zu verpassen. Diese setzten bei ihrem Konzert auf schnelle Riffs, die sich mit stampfenden Rhythmen abwechselten. Selten sah man das Nordhäuser Publikum so früh vor der Bühne headbangen. Erasement hatten so ein starkes Warm Up für die folgende Leipziger Powermetalband Victorius gelegt, die auf dem Weg Richtung Schweiz zu ihrer Europatour an der Zorge Station machten.
Jetzt kam so richtig Bewegung ins Publikum und die Temperatur zwischen den Backsteinwänden stieg merklich. Melodien folgten auf schnelle Soli, dann wieder Rhythmusparts. Es wirkte sehr eingespielt und professionell, was das Quintett da auf der Bühne zum Besten gab. Das wirkte sich auch auf die Gemütslage der Zuschauer aus, die die Band nach einer knappen Stunde mit Beifallsstürmen Richtung Alpenrepublik verabschiedeten.
Gegen 24 Uhr erklommen die Lokalmatadoren von Rising Aspiration die Bühne und die Gangart wurde härter. Jetzt flogen nicht mehr nur die Haare, nein jetzt tanzten die Fans Pogo, im Formel 1 Tempo. Durchkommen unmöglich! Es war die versprochene Abrissbirne, die die Jungs um Frontröhre Florian auspackten. Donnern und hallen, dazu ein Gitarrenspiel, das die Menschen vor der Bühne immer mehr antrieb sich zu bewegen.
Als gegen 1:00 Uhr die Musiker die Bühne verließen, konnte man in den Augen des Publikums Erschöpfung und Glückseligkeit zu Gleich sehen und alle waren sich einig: das schreit nach Wiederholung!
