nnz-Ergebnisdienst: Handball
Sonntag, 02. März 2014, 17:49 Uhr
Bevor es am Samstag im Spiel gegen Ronneburg richtig zur Sache ging, gab es ein Gratulationsgeschenk. Dies galt dem NSV Handballpionier Rainer Gründler zu seinem 60. Geburtstag. Der Verein bedankt sich damit für die vielen ehrenamtlichen Stunden die er in den Sporthallen zubrachte...
Das Wochenende selbst begann mit 6:0 Punkten, allesamt erzielt durch den Nachwuchs. Die erste schlechte Kunde erreichte den NSV aus Gotha, wo die C-Jugend eine knappe Niederlage kassierte.
Während dessen schickten sich die Damen auf heimischen Parkett an den Tabellendritten zu bezwingen.
In das Hauptspiel des Tages, Männer gegen Ronneburg, gingen sie mit einer Bilanz von 8:2 Punkten. Der Kampf auf der Klinge endete mit einer Punkteteilung. Tag 1 endete mit 9:3 Punkten äußerst erfolgreich.
Den Spieltag am Sonntag eröffnete die männliche Jugend B mit einem sensationellen Sieg. Das Punktekonto stieg auf 11:3. Zum Schluss gab es noch eine Zugabe durch die weibliche Jugend A und der zweiten Männermannschaft. Ausbeute des Wochenendes 15:3 Punkte, das kann sich sehen lassen. Die vollständigen Spielberichte folgen unter der Woche.
Nordhausens Trainer Stephan Albrecht ist in dieser Spielserie nicht zu beneiden. Mit Marcel Effenberger (Daumenverletzung) und Lukas Mechy (Knie OP) sind gleich wieder zwei Leistungsträger ausgefallen. Die Lücke sollte Igor Dinges aus der Zweiten füllen.
Zunächst verlief die Partie nicht nach dem Geschmack der Gastgeber. Der HSV, obwohl vom Punkt zu Beginn mit einer Fahrkarte, führte 3:1. Die Aufholjagd endete beim 4:4. Was folgte war eine Abwehrschlacht bis zum 9:9. Danach ereilte die Gäste eine Schwächephase, welches von den Hausherren sofort mit drei Treffern in Folge bestraft wurde. Eine wiederholte Fahrkarte der Gäste von Strafwurfpunkt bescherte dem NSV eine 13:10 Halbzeitführung.
Auch nach der Pause schienen die Gastgeber das Geschehen auf dem Parkett zu kontrollieren (16:12). Danach warf Ronneburg alles nach vorn, mit Erfolg. Der Vorsprung in der 36. Spielminute nur noch 16:15 für den NSV. Was danach folgte war zwar für die Anhänger beider Lager Spannung pur, doch darauf hätten sie gut und gern verzichten können. Die Härte zog endgültig ins Spiel ein. Während es in den ersten 30. Spielminuten sechs Zeitstrafen gab, hagelte es im weiteren Spielverlauf fünf weitere und zwei Rote Karten – für beide Seiten je eine -.
Vom 16:15 bis zum Endstand von 25:25 vollzog die Partie einen Tanz auf der Rasierklinge. Auch die in dieser Partie unglücklich agierenden Männer in Schwarz hatten daran ihren Anteil. Sie erwischten einer ihrer nicht so guten Tage, doch genauso wie man dies Spielern und Trainern zugesteht, kann es von Zeit zu Zeit auch mal die Männer mit der Pfeife erwischen.
Der Endkampf wurde beim 25:25 begonnen, zuvor gab es die bereits erwähnten Kabinengänge mit dunkelrot. Nordhausen konnte wieder zum 25:14 vorlegen und vergab danach die Chance zum 26. Treffer, bzw. ein Wurf von Stefan Fuhrmann landete am hinteren Torgestänge und sprang wieder raus – der Treffer wurde nicht gegeben -. Der Ausgleich die Antwort des HSV. Hektik auf dem Parkett verhinderte auf beiden Seiten einen möglichen Siegtreffer. Endstand 25:25.
Die Partie war nicht unbedingt schön. Die Akteure machten es den beiden Referees nicht unbedingt leicht. Doch am Ende waren beide Vereine mit der Punktteilung zufrieden. Dieser ebnete sogar den Weg das alte, aus dem Vorjahr entstandene, Feindbilder abgebaut wurden. Fans beider Lager diskutierten nach der Partie das Spielgeschehen und ignorierten die wenigen Unbelehrbaren.
Nach nur 32 Sekunde eröffneten die Nordhäuserinnen den Torreigen. Es war deutlich zu spüren, dass sie die Partie unbedingt gewinnen wollten. Leider konnten sie das Vorhaben in der Folgezeit spielerisch nicht ganz auf dem Parkett umsetzen.
Während sich die Abwehr nach wenigen Minuten gefunden hatte, haperte es am altbekannten - dem Angriff. Sie benötigten einfach zu viele Torgelegenheiten um einen Treffer zu erzielen. Bange Befürchtungen kamen auf.
Diese wurden nach dem 5:4 zerstreut. Spielerisch fast wie in alten Tagen enteilten sie dem Tabellendritten bis auf 11:6 zur Pause. Erfreulich wie sich die Spielerinnen nicht von der derzeit wahrlich nicht besonderen Torwurfquote haben beeindrucken lassen.
Nach der Pause sollte es für die Gäste ganz dick kommen. Die Nordhäuser Hexen hatten ihren Flugbesen wieder gefunden, mit dem sie erst auf 22:9 und später bis auf 30:12 davon flogen. Es war ein wichtiges Signal in Richtung Endplatzierung in einer Liga bei der der derzeit kein Verein eine vorentscheidende Platzierung, außer Tabellenführer Ziegelheim, sich erspielt hat.
Einen ungefährdeten Start Ziel Sieg feierten die Südharzerinnen als Favorit gegen die Gäste aus Schlotheim. Schon nach wenigen Minuten wurde die optische Überlegenheit in Tore umgemünzt, so dass die jungen NSV Damen munter durchwechseln konnten.
Aber auch mit angezogener Handbremse kontrollierten sie die Partie nach Belieben. Prunkstück dabei die Abwehrarbeit, mit einer sicheren Torhüterin im Rücken. Die Bälle wurden gleich serienweise abgefangen und die anschließenden Konterangriffe brachten den schnellen Erfolg.
Mit diesem Sieg liegt die B-Jugend weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Einzig verbliebener Verfolger ist Behringen/Sonnerborn. Dieses Duell findet am 23.03. statt, an diesem Tag wird die Meisterschaft in dieser Altersklasse entschieden.
Wieder ein Spielausfall der im weiten Rund der Handballgemeinde für Ärger sorgt. Ohne Information von den Gästen warteten die Nordhäuser vergeblich mit vielen Eltern und Großeltern auf den Beginn der Partie. Selbst am Sonntag gab es keine Nachricht warum die Gäste dem Spiel fern blieben.
Mit einem sicheren Erfolg tasten sich die A-Jugendlichen langsam in Richtung Platz 4 der Thüringenliga vor. Es war ein fast Start-Ziel Sieg, einzig in den Anfangsminuten konnten die Gastgeber das Tempo der Partie mitgehen.
Nach dem 4:4 übernahm der NSV endgültig das Kommando und warf sich auf 10:5 Vorsprung heraus. Vielleicht schon wieder zu viel des Guten, denn die Schlussminuten der ersten Halbzeit gehörten den Gastgebern, die sich bis auf 12:9 zur Halbzeit rangetastet hatten. Der Pausentee kam scheinbar gerade zur richtigen Zeit, die Ansprache wirkte. In der zweiten Halbzeit konzentrierter erzwangen sie sich über die Stationen 15:10 und dem 20:13 eine Vorentscheidung.
Zwar wurde die Partie weiterhin verbissen geführt, jedoch die Punkte hatten die Nordhäuser schon in der Reisetasche verstaut. Am Ende siegten sie verdient mit 34:25.
Eine unglückliche und vermeidbare Niederlage der jungen Nordhäuser bei den Moskitos, der Spielgemeinschaft aus Goldbach/Hochheim und Gotha. Grund dafür war ein vollkommen verschlafener Endspurt der ersten Halbzeit. Dies führte zu einem 20:14 Halbzeitrückstand.
Dabei begann alles vielversprechend. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und belauerten sich bis zum 12:12. Danach rissen die Gastgeber das Ruder herum und die NSV Spieler mussten zusehen wie der Abstand anwuchs.
Im zweiten Durchgang drehten dann die NSV Jungs auf und zeigten ihre Spielstärke und Kämpferqualitäten. Doch ein 6 Tore Rückstand ist eine schwere Bürde die es aufzuholen galt. Beim 27:29 hatte es den Anschein das das Vorhaben Erfolg hätte, doch die Kräfte ließen bei beiden Mannschaften angesichts des hohen Tempos nach. So stand am Ende eine unglückliche Niederlage von 31:28 an der Anzeigetafel.
Mit dem Erfolg über Wutha Farnroda sind die Nordhäuser nun schon sechs Spiele in Folge erfolgreich. In dieser Partie gegen den Tabellendritten machten sie sich selbst das Leben schwer. Unkonzentriertheiten in der ersten Halbzeit verhinderten eine mögliche Vorentscheidung (Halbzeitstand 13:12).
Nach der Pause besannen sich die NSV Spieler auf eigene Stärken. Die Folge, eine 21:16 Führung. Und wieder zog Gevatter Schlendrian in die Nordhäuser Reihen ein. Dies verhinderte einen deutlichen Vorsprung und schürte bei den Gästen den Willen den Sieg doch noch aus dem Feuer zu reißen. Das Schlusssignal erlöste beide Mannschaften beim Stand von 29:25 für den NSV.
Es sollte das Spitzenspiel der Liga werden, Ronneburg als Tabellenführer gegen Nordhausen als unmittelbaren Verfolger. Doch die Partie hielt nicht ansatzweise was es im Vorfeld versprach. Schuld daran waren die NSV Spieler. Sie ließen von Beginn keinen Zweifel aufkommen wer auf der Kommandobrücke das Sagen hat. Mit einem Husarenstreich wurde der Tabellenführer förmlich überrannt und musste am Ende sogar noch mit dem Endergebnis zufrieden sein, es hätte auch weitaus höher ausfallen können.
Mit diesem Doppelpunktgewinn stürzte Nordhausen den HSV Ronneburg und setzte sich selbst an die Spitze. Im Endkampf wird es nun ganz eng auf dem Podium. Nordhausen, Ronneburg und Altenburg erheben mit jeweils 4 Minuspunkten Anspruch auf die Meisterschale. Die Südharzer haben dabei das vermeintlich leichtere Restprogramm. Nach diesem Erfolg über Ronneburg sind sie jedenfalls zum Topfavoriten aufgestiegen.
Auch in dieser Altersklasse haben die Nordhäuserinnen noch eine weiße Weste und sind aussichtsreichster Anwärter auf Gold mit dem verbundenen Einzug in die Endrunde um die Landesmeisterschaft. Die auf Platz vier liegenden Schlotheimerinnen hatten gegen den Tabellenführer nicht den Hauch einer Chance.
Frank Ollech
Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 25:25
Landesliga Thüringen
Nordhäuser SV - Wutha Farnroda 30:12
Thüringenliga weibliche Jugend B
Nordhäuser SV - Schlotheimer SV 35:13
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV – Großburschla Gegner nicht angetreten
Thüringenliga männliche Jugend A
Goldbach/Hochheim/Gotha - Nordhäuser SV 25:34
Thüringenliga männliche Jugend C
Goldbach/Hochheim/Gotha - Nordhäuser SV 31:28
Verbandsliga Männer
Nordhäuser SV 2 - Wutha Farnroda 29:25
Thüringenliga männliche Jugend B
Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 26:12
Landesliga weibliche Jugend A
Schlotheimer SV - Nordhäuser SV 13:36
Autor: redDas Wochenende selbst begann mit 6:0 Punkten, allesamt erzielt durch den Nachwuchs. Die erste schlechte Kunde erreichte den NSV aus Gotha, wo die C-Jugend eine knappe Niederlage kassierte.
Während dessen schickten sich die Damen auf heimischen Parkett an den Tabellendritten zu bezwingen.
In das Hauptspiel des Tages, Männer gegen Ronneburg, gingen sie mit einer Bilanz von 8:2 Punkten. Der Kampf auf der Klinge endete mit einer Punkteteilung. Tag 1 endete mit 9:3 Punkten äußerst erfolgreich.
Den Spieltag am Sonntag eröffnete die männliche Jugend B mit einem sensationellen Sieg. Das Punktekonto stieg auf 11:3. Zum Schluss gab es noch eine Zugabe durch die weibliche Jugend A und der zweiten Männermannschaft. Ausbeute des Wochenendes 15:3 Punkte, das kann sich sehen lassen. Die vollständigen Spielberichte folgen unter der Woche.
Thüringenliga Männer
Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 25:25Nordhausens Trainer Stephan Albrecht ist in dieser Spielserie nicht zu beneiden. Mit Marcel Effenberger (Daumenverletzung) und Lukas Mechy (Knie OP) sind gleich wieder zwei Leistungsträger ausgefallen. Die Lücke sollte Igor Dinges aus der Zweiten füllen.
Zunächst verlief die Partie nicht nach dem Geschmack der Gastgeber. Der HSV, obwohl vom Punkt zu Beginn mit einer Fahrkarte, führte 3:1. Die Aufholjagd endete beim 4:4. Was folgte war eine Abwehrschlacht bis zum 9:9. Danach ereilte die Gäste eine Schwächephase, welches von den Hausherren sofort mit drei Treffern in Folge bestraft wurde. Eine wiederholte Fahrkarte der Gäste von Strafwurfpunkt bescherte dem NSV eine 13:10 Halbzeitführung.
Auch nach der Pause schienen die Gastgeber das Geschehen auf dem Parkett zu kontrollieren (16:12). Danach warf Ronneburg alles nach vorn, mit Erfolg. Der Vorsprung in der 36. Spielminute nur noch 16:15 für den NSV. Was danach folgte war zwar für die Anhänger beider Lager Spannung pur, doch darauf hätten sie gut und gern verzichten können. Die Härte zog endgültig ins Spiel ein. Während es in den ersten 30. Spielminuten sechs Zeitstrafen gab, hagelte es im weiteren Spielverlauf fünf weitere und zwei Rote Karten – für beide Seiten je eine -.
Vom 16:15 bis zum Endstand von 25:25 vollzog die Partie einen Tanz auf der Rasierklinge. Auch die in dieser Partie unglücklich agierenden Männer in Schwarz hatten daran ihren Anteil. Sie erwischten einer ihrer nicht so guten Tage, doch genauso wie man dies Spielern und Trainern zugesteht, kann es von Zeit zu Zeit auch mal die Männer mit der Pfeife erwischen.
Der Endkampf wurde beim 25:25 begonnen, zuvor gab es die bereits erwähnten Kabinengänge mit dunkelrot. Nordhausen konnte wieder zum 25:14 vorlegen und vergab danach die Chance zum 26. Treffer, bzw. ein Wurf von Stefan Fuhrmann landete am hinteren Torgestänge und sprang wieder raus – der Treffer wurde nicht gegeben -. Der Ausgleich die Antwort des HSV. Hektik auf dem Parkett verhinderte auf beiden Seiten einen möglichen Siegtreffer. Endstand 25:25.
Die Partie war nicht unbedingt schön. Die Akteure machten es den beiden Referees nicht unbedingt leicht. Doch am Ende waren beide Vereine mit der Punktteilung zufrieden. Dieser ebnete sogar den Weg das alte, aus dem Vorjahr entstandene, Feindbilder abgebaut wurden. Fans beider Lager diskutierten nach der Partie das Spielgeschehen und ignorierten die wenigen Unbelehrbaren.
Landesliga Thüringen
Nordhäuser SV - Wutha Farnroda 30:12Nach nur 32 Sekunde eröffneten die Nordhäuserinnen den Torreigen. Es war deutlich zu spüren, dass sie die Partie unbedingt gewinnen wollten. Leider konnten sie das Vorhaben in der Folgezeit spielerisch nicht ganz auf dem Parkett umsetzen.
Während sich die Abwehr nach wenigen Minuten gefunden hatte, haperte es am altbekannten - dem Angriff. Sie benötigten einfach zu viele Torgelegenheiten um einen Treffer zu erzielen. Bange Befürchtungen kamen auf.
Diese wurden nach dem 5:4 zerstreut. Spielerisch fast wie in alten Tagen enteilten sie dem Tabellendritten bis auf 11:6 zur Pause. Erfreulich wie sich die Spielerinnen nicht von der derzeit wahrlich nicht besonderen Torwurfquote haben beeindrucken lassen.
Nach der Pause sollte es für die Gäste ganz dick kommen. Die Nordhäuser Hexen hatten ihren Flugbesen wieder gefunden, mit dem sie erst auf 22:9 und später bis auf 30:12 davon flogen. Es war ein wichtiges Signal in Richtung Endplatzierung in einer Liga bei der der derzeit kein Verein eine vorentscheidende Platzierung, außer Tabellenführer Ziegelheim, sich erspielt hat.
Thüringenliga weibliche Jugend B
Nordhäuser SV - Schlotheimer SV 35:13Einen ungefährdeten Start Ziel Sieg feierten die Südharzerinnen als Favorit gegen die Gäste aus Schlotheim. Schon nach wenigen Minuten wurde die optische Überlegenheit in Tore umgemünzt, so dass die jungen NSV Damen munter durchwechseln konnten.
Aber auch mit angezogener Handbremse kontrollierten sie die Partie nach Belieben. Prunkstück dabei die Abwehrarbeit, mit einer sicheren Torhüterin im Rücken. Die Bälle wurden gleich serienweise abgefangen und die anschließenden Konterangriffe brachten den schnellen Erfolg.
Mit diesem Sieg liegt die B-Jugend weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Einzig verbliebener Verfolger ist Behringen/Sonnerborn. Dieses Duell findet am 23.03. statt, an diesem Tag wird die Meisterschaft in dieser Altersklasse entschieden.
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV – Großburschla Gegner nicht angetretenWieder ein Spielausfall der im weiten Rund der Handballgemeinde für Ärger sorgt. Ohne Information von den Gästen warteten die Nordhäuser vergeblich mit vielen Eltern und Großeltern auf den Beginn der Partie. Selbst am Sonntag gab es keine Nachricht warum die Gäste dem Spiel fern blieben.
Thüringenliga männliche Jugend A
Goldbach/Hochheim/Gotha - Nordhäuser SV 25:34Mit einem sicheren Erfolg tasten sich die A-Jugendlichen langsam in Richtung Platz 4 der Thüringenliga vor. Es war ein fast Start-Ziel Sieg, einzig in den Anfangsminuten konnten die Gastgeber das Tempo der Partie mitgehen.
Nach dem 4:4 übernahm der NSV endgültig das Kommando und warf sich auf 10:5 Vorsprung heraus. Vielleicht schon wieder zu viel des Guten, denn die Schlussminuten der ersten Halbzeit gehörten den Gastgebern, die sich bis auf 12:9 zur Halbzeit rangetastet hatten. Der Pausentee kam scheinbar gerade zur richtigen Zeit, die Ansprache wirkte. In der zweiten Halbzeit konzentrierter erzwangen sie sich über die Stationen 15:10 und dem 20:13 eine Vorentscheidung.
Zwar wurde die Partie weiterhin verbissen geführt, jedoch die Punkte hatten die Nordhäuser schon in der Reisetasche verstaut. Am Ende siegten sie verdient mit 34:25.
Thüringenliga männliche Jugend C
Goldbach/Hochheim/Gotha - Nordhäuser SV 31:28Eine unglückliche und vermeidbare Niederlage der jungen Nordhäuser bei den Moskitos, der Spielgemeinschaft aus Goldbach/Hochheim und Gotha. Grund dafür war ein vollkommen verschlafener Endspurt der ersten Halbzeit. Dies führte zu einem 20:14 Halbzeitrückstand.
Dabei begann alles vielversprechend. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und belauerten sich bis zum 12:12. Danach rissen die Gastgeber das Ruder herum und die NSV Spieler mussten zusehen wie der Abstand anwuchs.
Im zweiten Durchgang drehten dann die NSV Jungs auf und zeigten ihre Spielstärke und Kämpferqualitäten. Doch ein 6 Tore Rückstand ist eine schwere Bürde die es aufzuholen galt. Beim 27:29 hatte es den Anschein das das Vorhaben Erfolg hätte, doch die Kräfte ließen bei beiden Mannschaften angesichts des hohen Tempos nach. So stand am Ende eine unglückliche Niederlage von 31:28 an der Anzeigetafel.
Verbandsliga Männer
Nordhäuser SV 2 - Wutha Farnroda 29:25Mit dem Erfolg über Wutha Farnroda sind die Nordhäuser nun schon sechs Spiele in Folge erfolgreich. In dieser Partie gegen den Tabellendritten machten sie sich selbst das Leben schwer. Unkonzentriertheiten in der ersten Halbzeit verhinderten eine mögliche Vorentscheidung (Halbzeitstand 13:12).
Nach der Pause besannen sich die NSV Spieler auf eigene Stärken. Die Folge, eine 21:16 Führung. Und wieder zog Gevatter Schlendrian in die Nordhäuser Reihen ein. Dies verhinderte einen deutlichen Vorsprung und schürte bei den Gästen den Willen den Sieg doch noch aus dem Feuer zu reißen. Das Schlusssignal erlöste beide Mannschaften beim Stand von 29:25 für den NSV.
Thüringenliga männliche Jugend B
Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 26:12Es sollte das Spitzenspiel der Liga werden, Ronneburg als Tabellenführer gegen Nordhausen als unmittelbaren Verfolger. Doch die Partie hielt nicht ansatzweise was es im Vorfeld versprach. Schuld daran waren die NSV Spieler. Sie ließen von Beginn keinen Zweifel aufkommen wer auf der Kommandobrücke das Sagen hat. Mit einem Husarenstreich wurde der Tabellenführer förmlich überrannt und musste am Ende sogar noch mit dem Endergebnis zufrieden sein, es hätte auch weitaus höher ausfallen können.
Mit diesem Doppelpunktgewinn stürzte Nordhausen den HSV Ronneburg und setzte sich selbst an die Spitze. Im Endkampf wird es nun ganz eng auf dem Podium. Nordhausen, Ronneburg und Altenburg erheben mit jeweils 4 Minuspunkten Anspruch auf die Meisterschale. Die Südharzer haben dabei das vermeintlich leichtere Restprogramm. Nach diesem Erfolg über Ronneburg sind sie jedenfalls zum Topfavoriten aufgestiegen.
Landesliga weibliche Jugend A
Schlotheimer SV - Nordhäuser SV 13:36Auch in dieser Altersklasse haben die Nordhäuserinnen noch eine weiße Weste und sind aussichtsreichster Anwärter auf Gold mit dem verbundenen Einzug in die Endrunde um die Landesmeisterschaft. Die auf Platz vier liegenden Schlotheimerinnen hatten gegen den Tabellenführer nicht den Hauch einer Chance.
Frank Ollech
Ergebnisse im Überblick
Thüringenliga MännerNordhäuser SV - HSV Ronneburg 25:25
Landesliga Thüringen
Nordhäuser SV - Wutha Farnroda 30:12
Thüringenliga weibliche Jugend B
Nordhäuser SV - Schlotheimer SV 35:13
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV – Großburschla Gegner nicht angetreten
Thüringenliga männliche Jugend A
Goldbach/Hochheim/Gotha - Nordhäuser SV 25:34
Thüringenliga männliche Jugend C
Goldbach/Hochheim/Gotha - Nordhäuser SV 31:28
Verbandsliga Männer
Nordhäuser SV 2 - Wutha Farnroda 29:25
Thüringenliga männliche Jugend B
Nordhäuser SV - HSV Ronneburg 26:12
Landesliga weibliche Jugend A
Schlotheimer SV - Nordhäuser SV 13:36
