Stockhausens Platt (29)
Sonntag, 02. März 2014, 09:03 Uhr
Horst-Dieter Stockhausen, unser Experte für gereimte Nordhisser Platt, unternimmt heute eine Streifzug über die Treppen in Nordhausen auf seine ganz besondere Art natürlich...
Autor: redTreppen in Nordhuusen
Nordhuusen wird, dos aes bekannt,
mannichmol Schtadt dr Treppens jenannt.
Un werklich, aes aes aenne schtattliche Zohl.
Betrachten me se uns doch emol.
Fangen me ungen inn Oltentor aan,
do aes de Bingerhoftreppe dran,
denn disse laeht uff direkten Weje
vonn Oltentor huch, bes ins Jeheje.
De Oltendorfer Kerchgasse ruff,
fällt uns de nächste Treppe uff.
Aen poor Schritte witter kaemmet nu
do Oltendorfer Schtieje dozu.
Bes zur Finkenburch misse me nune kiehn,
üm de Wassertreppe ze siehn.
Die schtellt schunt aewwer tousend Johr
de Haupverbindung zun Grimmel dor.
Die Treppe diehnte domols dn Ohlen,
üm Wasser uf de Burch ze holen.
Bie schtarken Rejen luuf dann munter
Wassertreppe mit seitlicher Wasserrinne
au Wasser disse Treppe runter.
Aen Schticke haenn kämmt me sodann
bie dr Johannestreppen an.
Nach veelen Johren Unkrautwucher
erfreut se wedder de Besucher.
Dos Gleiche trifft je jetzt auch nu
uff de Kutteltreppe zu,
denn disse bietet sich jetzt ahn
fer de Verbindung Pustamt-Bahn.
Mie sullen, so aes das Bemiehn
ne neue Lesserstiege kriehn.
Die muss so heißen, dos aes klor,
weil frieher hier de ohle wor.
De Schlunztreppe wird, wenn au recht schpät,
nun endlich wedder freijeläht?? (oder au nich?)
Noch ne Petersbergtreppen wäre me au bruchen,
wemme de Gortenschau besuchen.
Von Süden her kamme dae Lieten empfehlen:
de Frauenberger Schtieje wählen.
De Martinstreppe, dos aes bekannt,
worde irrtümlich Lesserstiege genannt.
Die aes inzwischen wedder entschtanden
un ne Grüne Treppe aes au vorhanden.
Nich vargessen sull de Treppen sin
von dr Hüterschtroße zun Judenturm hin.
De Jacob Plauth Treppe sei de letzte in´n Rohmen
´s gitt noch aen poor, doch die ha´n kinnen Nomen.
Horst-Dieter Stockhausen
Nordhuusen wird, dos aes bekannt,
mannichmol Schtadt dr Treppens jenannt.
Un werklich, aes aes aenne schtattliche Zohl.
Betrachten me se uns doch emol.
Fangen me ungen inn Oltentor aan,
do aes de Bingerhoftreppe dran,
denn disse laeht uff direkten Weje
vonn Oltentor huch, bes ins Jeheje.
De Oltendorfer Kerchgasse ruff,
fällt uns de nächste Treppe uff.
Aen poor Schritte witter kaemmet nu
do Oltendorfer Schtieje dozu.
Bes zur Finkenburch misse me nune kiehn,
üm de Wassertreppe ze siehn.
Die schtellt schunt aewwer tousend Johr
de Haupverbindung zun Grimmel dor.
Die Treppe diehnte domols dn Ohlen,
üm Wasser uf de Burch ze holen.
Bie schtarken Rejen luuf dann munter
Wassertreppe mit seitlicher Wasserrinne
au Wasser disse Treppe runter.
Aen Schticke haenn kämmt me sodann
bie dr Johannestreppen an.
Nach veelen Johren Unkrautwucher
erfreut se wedder de Besucher.
Dos Gleiche trifft je jetzt auch nu
uff de Kutteltreppe zu,
denn disse bietet sich jetzt ahn
fer de Verbindung Pustamt-Bahn.
Mie sullen, so aes das Bemiehn
ne neue Lesserstiege kriehn.
Die muss so heißen, dos aes klor,
weil frieher hier de ohle wor.
De Schlunztreppe wird, wenn au recht schpät,
nun endlich wedder freijeläht?? (oder au nich?)
Noch ne Petersbergtreppen wäre me au bruchen,
wemme de Gortenschau besuchen.
Von Süden her kamme dae Lieten empfehlen:
de Frauenberger Schtieje wählen.
De Martinstreppe, dos aes bekannt,
worde irrtümlich Lesserstiege genannt.
Die aes inzwischen wedder entschtanden
un ne Grüne Treppe aes au vorhanden.
Nich vargessen sull de Treppen sin
von dr Hüterschtroße zun Judenturm hin.
De Jacob Plauth Treppe sei de letzte in´n Rohmen
´s gitt noch aen poor, doch die ha´n kinnen Nomen.
Horst-Dieter Stockhausen
