Aufregung in Hörningen
Donnerstag, 27. Februar 2014, 19:27 Uhr
In Hörningen macht sich derzeit relativ viel Unmut breit. Die Bürger fürchten, dass es ihnen bald mächtig stinken wird...
Etwa 30 Hörninger "enterten" am Nachmittag eine Sitzung des Stadtratsausschusses für Stadtordnung und Ortsteile, kurz ASO genannt, im Hörninger Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Sie berichteten den Stadträten, dass das Tierzuchtunternehmen van Asten rund 900 Meter vom Ort entfernt einen gigantischen Güllebehälter aufstellen will. nnz-Informationen zufolge soll er ein Fassungsvermögen von 2,5 Millionen Litern haben.
Laut den Bürgern sei der Behälter nicht abgedichtet, damit die Gärungsgase abziehen können. Das wollen die Hörninger nicht hinnehmen. Sie fühlen sich schon durch die Windräder in der Nähe des Ortes belästigt. Hier seien erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier und nun fünf gebaut worden. Zugesagt seien zwei Windräder, damit hätte man sich auch abgefunden. Aber Geräusche von fünf Anlagen - das sei einfach zu viel. Und nun noch der Behälter mit der stinkenden Brühe...
Die Mitglieder des ASO versprachen eine Prüfung und wollen Gespräche mit dem Unternehmen vermitteln. Mehr ist vermutlich politisch nicht drin, fraglich ist auch, ob für den Bau des Behälters überhaupt eine baurechtliche Genehmigung notwendig sei.
Autor: redEtwa 30 Hörninger "enterten" am Nachmittag eine Sitzung des Stadtratsausschusses für Stadtordnung und Ortsteile, kurz ASO genannt, im Hörninger Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Sie berichteten den Stadträten, dass das Tierzuchtunternehmen van Asten rund 900 Meter vom Ort entfernt einen gigantischen Güllebehälter aufstellen will. nnz-Informationen zufolge soll er ein Fassungsvermögen von 2,5 Millionen Litern haben.
Laut den Bürgern sei der Behälter nicht abgedichtet, damit die Gärungsgase abziehen können. Das wollen die Hörninger nicht hinnehmen. Sie fühlen sich schon durch die Windräder in der Nähe des Ortes belästigt. Hier seien erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier und nun fünf gebaut worden. Zugesagt seien zwei Windräder, damit hätte man sich auch abgefunden. Aber Geräusche von fünf Anlagen - das sei einfach zu viel. Und nun noch der Behälter mit der stinkenden Brühe...
Die Mitglieder des ASO versprachen eine Prüfung und wollen Gespräche mit dem Unternehmen vermitteln. Mehr ist vermutlich politisch nicht drin, fraglich ist auch, ob für den Bau des Behälters überhaupt eine baurechtliche Genehmigung notwendig sei.
