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Endgültig in der Liga etabliert

Sonntag, 23. Februar 2014, 07:54 Uhr
In der Wiedigsburghalle flogen am Samstag wieder die Bälle übers Netz. Als Gäste empfangen die SVC Schmetterlinge Vfb Suhl und VSV Jena. Beide Kontrahenten benötigten viel Kraft, um sich gegen die Nordhäuser Damen zur Wehr setzen zu können. Juliane Wiegleb berichtet...

Durchgesetzt (Foto: privat) Durchgesetzt (Foto: privat)

Janine Müller servierte als Zuspielerin die Pässe. Sina Schmalz, Saskia Schmalz sowie Michelle Klante und Emely Krieß agierten als Außen-Annahmespielerinnen und sorgen für Angriffsdruck von außen. Die Diagonalposition nahm Madlen Trümper ein. Auf der Mittelblock-Position gab es in letzter Zeit spielerische Engpässe. Somit nahmen sich Lisa Kött und Juliane Wiegleb der Aufgabe an. Auf der Liberoposition unterstützte Christin Bloßfeld die Mannschaft.


Die Schützlinge von Michal Gryga nutzten die erste Tagesprüfung gegen VfB Suhl und erspielten sich drei Tabellenpunkte. Der erste Satz endete mit einem deutlichen Vorsprung (25:15) für die engagierten Damen aus Nordhausen. Sie spielten mit Eifer und setzten sich am Netz gegen Suhl eindrucksvoll durch. Auch der zweite Satz verlief zu voller Zufriedenheit von Trainer Michal Gryga (25:18). Nach den ersten beiden Sätzen verließ das Glück die Damen ein wenig.

Zu viele Eigenfehler im Aufschlag und in der Annahme, sicherten Suhl den ersten Satzgewinn mit 18:25 Punkten. Danach konzentrierten sich die SVC Schmetterlinge auf den vierten Satz und fanden ihre alte Stärke wieder. Die Angriffe der Spielerinnen waren druckvoll und die Angriffssicherungen konstant gut. Auch die sehr guten Leistungen in der Abwehr verhalfen zu einem Spiel auf gutem Niveau und einem Entstand von 25:13 Punkten im dritten und entscheidenden Satz. Das erste Heimduell endete mit einem 3:1 Sieg für die Nordhäuserinnen.

Mit diesen drei Punkten etablierten sie sich nun endgültig in der Thüringenliga und sicherten sich auch die nächste Saison in der Thüringenliga. Vom Abstieg der SVC Damenmannschaft kann keine Rede mehr sein.

Im zweiten Spiel des Tages erhielt der VSV Jena seine Revanche zur verlorenen Hinrunde. Jena ist mit einem sehr geringen Abstand von einem Tabellenpunkt direkt vor den Nordhäuserinnen auf Platz acht und wollte sich die möglichen drei Punkte nicht entgehen lassen. Das gelang ihnen jedoch nur bedingt. Nordhausen und Jena wechselten sich im Satzgewinn stetig ab. Den ersten Satz verloren die SVC Damen mit 22:25 Punkten. Nach weiteren 22 Minuten zeigten die Nordhäuserinnen was in ihnen steckt und gewannen klar und deutlich mit 25:17 Punkten. Danach wendete sich das Blatt wieder. Dem von Madlen Trümper geleiteten Team fehlten ein Quäntchen Glück und die spielerische Qualität, um sich gegen Jena am Netz durchzusetzen.

Nach dem verlorenen Satz (23:25) beriefen sich die Nordhäuserinnen auf ihr Können und verringerten ihre Eigenfehler. Nach dem vierten Satz (25:13) für Nordhausen begann der Tiebreak, der mit einer Mini-Differenz von zwei Zählern entschieden wurde (14:16). Jena gewann mit einem Endstand von 3:2 das Spiel. Die Nordhäuser Spielerinnen raubten VSV Jena einen Punkt und festigten mit insgesamt vier Punkten des Heimspieltages langfristig ihre Position in der Thüringenliga.
Juliane Wiegleb
Autor: red

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