NSV-Boxer brennen auf Revanche
Mittwoch, 19. Februar 2014, 11:59 Uhr
Gleich aus zwei Gründen sind die Nordhäuser Bundesliga-Boxer heiß auf eine Revanche beim anstehenden Heimkampf in der Ballspielhalle gegen den SV Motor Babelsberg. Zum einen können sich die Nordhäuser Verantwortlichen immer noch gut an die Vorsaison erinnern, als man sich nach langen hin und her mit den Gästen letztlich den Vizemeistertitel teilen musste...
Zum anderen, und das wiegt für die aktuellen Sportler vielleicht sogar noch mehr, wurde die Mannschaft beim 7:11 im Hinkampf deutlich unter Wert geschlagen. Beginn des Kampfabends ist am Samstag um 19:30 Uhr.
Erst knapp ein Monat ist seit dem letzten Kampf der beiden Teams in Babelsberg vergangen. Die Vorzeichen auf einen Punktgewinn in der Fremde standen für das Team von Konrad Werner damals denkbar schlecht: Auf Leistungsträger Balázs Bacskai musste verzichtet werden. Hinzu kamen am Kampfabend die vorzeitige Aufgabe von David Müller sowie das ungerechtfertigte Urteil gegen den für Nordhausen kämpfenden Schweden Salomo N´tuve im ersten Kampf. Dieses Ergebnis tut uns auch aufgrund der so nicht berechtigten Deutlichkeit immer noch weh. Es spiegelte nicht die Leistungsverhältnisse der Mannschaften wieder, so Werner, der dadurch hochmotiviert in den kommenden Rückkampf geht.
Salomo N´tuve, im ersten Kampf im Leichtgewicht auch am Samstag wieder Bestandteil des NSV-Teams, ist nicht nur aufgrund der unberechtigten Niederlage im ersten Duell besonders heiß auf die Revanche, schließlich boxte er in der Vorsaison auch noch für die Babelsberger und trifft somit auf seinen früheren Verein. Ich möchte diesmal unbedingt die Niederlage aus dem ersten Kampf vergessen machen und werde alles dafür geben, kündigt der schwedische Meister an.
Auch ansonsten kann Werner aus dem Vollen schöpfen, wenn er sein Team für den dritten Heimkampf der laufenden Saison aufstellt. Im Halbweltergewicht kann er zwischen WSB-Boxer Angelo Welp und den zuletzt siegreichen Schweden Clarence Goyeram wählen. Clarence hat seine Sache zuletzt gut gemacht und sich mit dem Erfolg gegen Velbert weitere Einsätze verdient, kündigt Werner an. Für die letzten drei Saisonkämpfe wieder mit an Bord ist auch der ungarische Leistungsträger und Publikumsliebling Balázs Bacskai. Mit ihm wird unser Team in den letzten Kämpfen noch einmal etwas stärker, freut sich auch Mannschaftsleiter Michael Döring den Ungar wieder mit dabei zu haben.
Im Mittelgewicht bis 76 Kilogramm hat der Trainer die Wahl zwischen dem erfahrenen Sebastian Formella und Jungspund Meriton Rexhepi, der zuletzt mit einem couragierten Auftritt gegen den Velberter Stefan Härtel Argumente für weitere Einsätze sammelte. Fest steht ein erneuter Einsatz von Leon Bunn, neben N´tuve und Bacskai die dritte Säule in Reihen der Südharzer. Zwar musste er sich im Kampf gegen den Rekordmeister aus Velbert zuletzt mit einem Unentschieden begnügen, gewann aber drei seiner vier bisherigen Saisonkämpfe. Ich wüsste nicht wer ihn in seiner derzeitigen Form von den Babelsbergern schlagen könnte, orakelt Werner.
Im Schwergewicht, dem letzten Kampf des Abends, wird Eugen Waigel nach seinem starken Auftritt in Straubing einen weiteren Einsatz bekommen.
Die Marschroute ist klar für den Kampf vor heimischen Publikum: Nach der Niederlage gegen Velbert soll eine neue Serie in eigener Halle gestartet werden, um auch in der Tabelle endlich Boden gutzumachen und die am Ende anvisierte Top drei Platzierung noch zu erreichen. Gegen Babelsberg zählt nur der Sieg. Mit der Unterstützung des Publikums wollen wir die Punkte in Nordhausen behalten, kündigt der langjährige Erfolgscoach an.
Johann Reinhardt
Autor: redZum anderen, und das wiegt für die aktuellen Sportler vielleicht sogar noch mehr, wurde die Mannschaft beim 7:11 im Hinkampf deutlich unter Wert geschlagen. Beginn des Kampfabends ist am Samstag um 19:30 Uhr.
Erst knapp ein Monat ist seit dem letzten Kampf der beiden Teams in Babelsberg vergangen. Die Vorzeichen auf einen Punktgewinn in der Fremde standen für das Team von Konrad Werner damals denkbar schlecht: Auf Leistungsträger Balázs Bacskai musste verzichtet werden. Hinzu kamen am Kampfabend die vorzeitige Aufgabe von David Müller sowie das ungerechtfertigte Urteil gegen den für Nordhausen kämpfenden Schweden Salomo N´tuve im ersten Kampf. Dieses Ergebnis tut uns auch aufgrund der so nicht berechtigten Deutlichkeit immer noch weh. Es spiegelte nicht die Leistungsverhältnisse der Mannschaften wieder, so Werner, der dadurch hochmotiviert in den kommenden Rückkampf geht.
Salomo N´tuve, im ersten Kampf im Leichtgewicht auch am Samstag wieder Bestandteil des NSV-Teams, ist nicht nur aufgrund der unberechtigten Niederlage im ersten Duell besonders heiß auf die Revanche, schließlich boxte er in der Vorsaison auch noch für die Babelsberger und trifft somit auf seinen früheren Verein. Ich möchte diesmal unbedingt die Niederlage aus dem ersten Kampf vergessen machen und werde alles dafür geben, kündigt der schwedische Meister an.
Auch ansonsten kann Werner aus dem Vollen schöpfen, wenn er sein Team für den dritten Heimkampf der laufenden Saison aufstellt. Im Halbweltergewicht kann er zwischen WSB-Boxer Angelo Welp und den zuletzt siegreichen Schweden Clarence Goyeram wählen. Clarence hat seine Sache zuletzt gut gemacht und sich mit dem Erfolg gegen Velbert weitere Einsätze verdient, kündigt Werner an. Für die letzten drei Saisonkämpfe wieder mit an Bord ist auch der ungarische Leistungsträger und Publikumsliebling Balázs Bacskai. Mit ihm wird unser Team in den letzten Kämpfen noch einmal etwas stärker, freut sich auch Mannschaftsleiter Michael Döring den Ungar wieder mit dabei zu haben.
Im Mittelgewicht bis 76 Kilogramm hat der Trainer die Wahl zwischen dem erfahrenen Sebastian Formella und Jungspund Meriton Rexhepi, der zuletzt mit einem couragierten Auftritt gegen den Velberter Stefan Härtel Argumente für weitere Einsätze sammelte. Fest steht ein erneuter Einsatz von Leon Bunn, neben N´tuve und Bacskai die dritte Säule in Reihen der Südharzer. Zwar musste er sich im Kampf gegen den Rekordmeister aus Velbert zuletzt mit einem Unentschieden begnügen, gewann aber drei seiner vier bisherigen Saisonkämpfe. Ich wüsste nicht wer ihn in seiner derzeitigen Form von den Babelsbergern schlagen könnte, orakelt Werner.
Im Schwergewicht, dem letzten Kampf des Abends, wird Eugen Waigel nach seinem starken Auftritt in Straubing einen weiteren Einsatz bekommen.
Die Marschroute ist klar für den Kampf vor heimischen Publikum: Nach der Niederlage gegen Velbert soll eine neue Serie in eigener Halle gestartet werden, um auch in der Tabelle endlich Boden gutzumachen und die am Ende anvisierte Top drei Platzierung noch zu erreichen. Gegen Babelsberg zählt nur der Sieg. Mit der Unterstützung des Publikums wollen wir die Punkte in Nordhausen behalten, kündigt der langjährige Erfolgscoach an.
Johann Reinhardt

