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Mittwoch, 12. Februar 2014, 20:24 Uhr
Der CDU-Kreisvorstand rüstet sich für die anstehenden Kommunalwahlen und hat alle 46 Listenplätze für den Kreistag besetzt. Darüber informierte heute Egon Primas am Rande eines Parteitreffens in Nordhausen.


„Es muss regional passen“, sagt der Landtagsabgeordnete und erläutert, dass seine Partei einen Querschnitt der Bevölkerung nominiert hat. Generationengerechtigkeit spiele dabei eine ebenso große Rolle wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern und einzelnen Berufsgruppen. Besonders stolz ist Primas darauf, dass so prominente Politiker wie der Minister Reinholz, die Staatssekretärin Inge Klaan, der Nordhäuser OB Dr. Klaus Zeh, aber auch die Bürgermeister Frank Rostek, Stephan Klante und Maik Schröter auf der Liste vertreten sind. Claudia Krumbein, Spitzenfrau der Jungen Union steht auf Listenplatz 6, Dr. Zyrus ist im Rennen, Tily Pape, Dr. Busch und der Geschäftsmann Roland Handrek sind weitere bekannte Nordhäuser.

Aus diesem illustren Personenkreis will die Kreis-CDU nun eine programmatische Richtung entwickeln, die das Profil der Union deutlich macht. Regionale Probleme werden einfließen und die Christdemokraten wollen ein entscheidendes Wörtchen bei der Vergabe der Investitionsmittel mitreden, die im Frühjahr von der Landesregierung erwartet werden.

Bildung, Arbeit und Wirtschaft sind die Felder, auf die sich Primas und seine Freunde im Wahlkampf konzentrieren wollen. Ein Schwerpunkt sei der Schulfrieden, betonte Kreisvorstandsmitglied Sebastian Gerecke. In der Schulnetzplanung müsse Ruhe einkehren, das gegliederte Schulsystem habe sich bestens bewährt, wie die Bewertung Thüringer Schüler im Bundesdurchschnitt zeige. „Kurze Beine, kurze Wege“, umriss Egon Primas den Kampf um die Schulen. Für das angedachte Gymnasium in der Ilfelder Klosterschule werde man sich stark machen.

Die CDU will helfen, dass schlecht vermittelbare Arbeitnehmer wieder in Lohn und Brot kommen und dass die Kreisumlage der einzelnen Kommunen bezahlbar bleibe. Die Ausgabensteigerungen der letzten Jahre im sozialen Bereich hätten Kommunen und Kreis an die Grenze der Belastbarkeit geführt.

In der wirtschaftlichen Entwicklung werde die Kreis-CDU für weitere Industrie- und Gewerbeansiedlungen werben und Unternehmen dabei unterstützen. Über alle diese Punkte müssen nun die Parteimitglieder beraten und sie mit konkreten Arbeitsschritten versehen. Doch dazu war die Presse dann heute nicht mehr eingeladen.
Autor: nnz

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