Ehescheidungen immer öfter auch online
Montag, 10. Februar 2014, 19:41 Uhr
In Deutschland lassen sich viele Paare nach mal mehr, mal weniger vielen Jahren ihrer Ehe scheiden – das ist allgemein bekannt. So gab es im Jahr 2012 zwar fast 390.000 Eheschließungen, dem gegenüber stehen jedoch knapp 180.000 Scheidungen. Glaubt man der Statistik, ist die Tendenz in den letzten Jahren leicht fallend...
Ließen sich im Jahr 1960 noch nicht einmal 11% aller Verheirateten wieder scheiden, stieg der Anteil bis zum Jahr 2005 auf mehr als 50% an. Seither ist jedoch eine leicht fallende Tendenz zu beachten. Im Jahr 2012 wurden nur noch etwas mehr als 46% der Ehen geschieden.
Ein neuer Trend auf dem Scheidungsmarkt ist es, sich den Scheidungsanwalt online zu suchen. Das erspart unangenehme Treffen beim Anwalt oder vor Gericht und ist außerdem kostengünstig. Insbesondere dann, wenn beide Partner mit der Scheidung einverstanden sind, spricht nichts gegen diese Art der Trennung, ganz nach dem Motto kurz und schmerzlos.
Autor: redLießen sich im Jahr 1960 noch nicht einmal 11% aller Verheirateten wieder scheiden, stieg der Anteil bis zum Jahr 2005 auf mehr als 50% an. Seither ist jedoch eine leicht fallende Tendenz zu beachten. Im Jahr 2012 wurden nur noch etwas mehr als 46% der Ehen geschieden.
Ein neuer Trend auf dem Scheidungsmarkt ist es, sich den Scheidungsanwalt online zu suchen. Das erspart unangenehme Treffen beim Anwalt oder vor Gericht und ist außerdem kostengünstig. Insbesondere dann, wenn beide Partner mit der Scheidung einverstanden sind, spricht nichts gegen diese Art der Trennung, ganz nach dem Motto kurz und schmerzlos.
Scheidungsgründe
Scheidungsgründe gibt es viele, zum Teil wird sogar die Heirat als Trennungsgrund Nummer eins genannt. Das trifft vor allem dann zu, wenn die Hochzeit vorwiegend aus steuerlichen Gründen oder der Kinder wegen geplant war. Weitere Gründe für eine Scheidung sind:
- Es hapert an der Kommunikation.
- Einer der Partner glaubt, mit einem neuen Mann/Frau würde alles schöner und besser.
- Immer ist der andere schuld.
- Flucht aus der Ehe, bzw. dem Gespräch schon bei geringen Problemen.
- Bequemlichkeit nach der Heirat (Jetzt gehört er/sie doch ohnehin mir!).
- Mangelnder Respekt und Desinteresse am Leben und den Gefühlen des Partners.
- Besserwisserei in Alltagsangelegenheiten.
- Geiz und kleinliches Verhalten, wenn es ums Geld geht.
- Überforderung (meist des Mannes) durch die Kinder.

