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Das Wild wird vom Förster nicht vergessen

Freitag, 07. Februar 2014, 12:27 Uhr
Auch dieses Jahr wurden Vorsorgemaßnahmen im Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz für die Winterfütterung des Wildes getroffen. Vor allem in den oberen und mittleren Harzbereichen mussten Futtervorräte vorzeitig angelegt werden, damit das Wild bei zu erwartenden hohen Schneelagen keine Not leiden muss...

Winterfütterung (Foto: Forstamt) Winterfütterung (Foto: Forstamt)
Winterfütterung im Revier Rothesütte

Als gesetzlich vorgeschriebene Notzeit gilt der Moment, in der durch hohe Schneelage oder Vereisung, beziehungsweise Verharschung kein natürliches Futter im Wald zur Verfügung steht.

In Thüringen gilt die Notzeit generell ab Höhenlagen über 450 Meter über Normal Null und in der Zeitspanne zwischen dem 16. Januar bis 30. April. Das Forstamt Bleicherode-Südharz hat auch in diesem Jahr Wildfutter in Form von Heurollen, Zuckerrüben und Mais beschafft, was bereits seit Ende November eingelagert ist.

In den Harzrevieren Rothesütte, Christianenhaus und Wiegersdorf stehen einige Wiesen für die Heugewinnung zur Verfügung, um dem Wild ein natürliches Äsungsangebot bereitzustellen. Eicheln, Kastanien und Walnüsse werden zusätzlich als besondere Leckerbissen mit ausgebracht.

Zusätzlich ist der Bau von Wildfütterungen in den letzten Jahren konsequent fortgeführt wurden, um dem Wild im Harzbereich Äsung anzubieten. Die Verbiss- und Schälschadensminderung im Wald sind erstrebenswerte Ziele und stehen im direkten Zusammenhand mit der Winterfütterung. Wenn der Winter in den Harz zurückkehrt, sind alle Akteure gut gerüstet um den Wildtieren über diese schwierige Zeit hinweg zu helfen.
Autor: red

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