Das Gute liegt so nah
Sonntag, 02. Februar 2014, 18:18 Uhr
Wir sind Experten für Thermen. Nein, nicht etwa die Thüringen-Therme oder die Kyffhäuser-Therme, die mehr oder weniger als Spaßbäder durchgehen. Thermalbaden ist weit mehr - auch in Thüringen. Ein Abstecher nach Bad Sulza...
Die Kur- und Weinstadt als staatlich anerkanntes Sole-Heilbad liegt im Tal der Ilm, vier Kilometer vor der Mündung in die Saale. Das Klima ist mild, selbst zu dieser Jahreszeit, so dass seit Jahrhunderten an den Hängen Wein angebaut wird. Hier gibt es zwei Kurkliniken mit 186 Betten und: es gibt die Toskana-Therme, die im Jahr 1999 eröffnet wurde.
Dazu später. Für die Gäste, die hier kuren oder einfach mal abschalten wollen, wurden über 100 Kilometer markierte Wanderwege angelegt, hier gibt es einen Weinwanderweg und durch Bad Sulza führt der Ilmradwanderweg mit Anschluss an den Saale-Radwanderweg.
Zurück zur Toskana-Therme. "Wir haben nicht das größte Becken. Wir haben auch nicht die längste Rutschbahn. Genauer gesagt: Wir haben gar keine Rutschbahn. Vielleicht liegt es also am körperwarmen Quellwasser unserer Thermalsole?", so wirbt die Therme und wird damit diesem Namen vollauf gerecht. Entspannen und dem Körper etwas Gutes tun, das verspricht die Zusammensetzung des Wassers. Was die Toskana-Therme zum Beispiel von denen in den Bayerischen Staatsbädern unterscheidet, das ist im Akustischen zu finden. Der Liquid-Sound. Im Wasser schweben und bei Musik entspannen - wir haben es ausprobiert und: es funktioniert.
Wer dieses Vergnügen über mehrere Tage sich gönnen will, der ist in den drei Häusern des Hotels an der Therme gut aufgehoben. Die drei Sterne stehen für gute Qualität und fairen Preis. Der Vorteil: Vom Zimmer aus kann man per Bademantel direkt in die Therme gelangen und sich dort wohlfühlen. Nur eines sollte man verinnerlichen. Wer vor 14 Uhr sein gebuchtes Zimmer beziehen will, der hat Pech. Uns erschien es so, als sei das Personal befugt und willens, die Gäste auch mit Gewalt daran zu hindern.
Und so warteten an diesem Freitag eben zahlreiche neue Gäste oft bis zu zwei Stunden, eher die Erlaubnis erteilt wurde. Und das, obwohl die Zimmer bereit für eine Neubelegung waren.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDie Kur- und Weinstadt als staatlich anerkanntes Sole-Heilbad liegt im Tal der Ilm, vier Kilometer vor der Mündung in die Saale. Das Klima ist mild, selbst zu dieser Jahreszeit, so dass seit Jahrhunderten an den Hängen Wein angebaut wird. Hier gibt es zwei Kurkliniken mit 186 Betten und: es gibt die Toskana-Therme, die im Jahr 1999 eröffnet wurde.
Dazu später. Für die Gäste, die hier kuren oder einfach mal abschalten wollen, wurden über 100 Kilometer markierte Wanderwege angelegt, hier gibt es einen Weinwanderweg und durch Bad Sulza führt der Ilmradwanderweg mit Anschluss an den Saale-Radwanderweg.
Zurück zur Toskana-Therme. "Wir haben nicht das größte Becken. Wir haben auch nicht die längste Rutschbahn. Genauer gesagt: Wir haben gar keine Rutschbahn. Vielleicht liegt es also am körperwarmen Quellwasser unserer Thermalsole?", so wirbt die Therme und wird damit diesem Namen vollauf gerecht. Entspannen und dem Körper etwas Gutes tun, das verspricht die Zusammensetzung des Wassers. Was die Toskana-Therme zum Beispiel von denen in den Bayerischen Staatsbädern unterscheidet, das ist im Akustischen zu finden. Der Liquid-Sound. Im Wasser schweben und bei Musik entspannen - wir haben es ausprobiert und: es funktioniert.
Wer dieses Vergnügen über mehrere Tage sich gönnen will, der ist in den drei Häusern des Hotels an der Therme gut aufgehoben. Die drei Sterne stehen für gute Qualität und fairen Preis. Der Vorteil: Vom Zimmer aus kann man per Bademantel direkt in die Therme gelangen und sich dort wohlfühlen. Nur eines sollte man verinnerlichen. Wer vor 14 Uhr sein gebuchtes Zimmer beziehen will, der hat Pech. Uns erschien es so, als sei das Personal befugt und willens, die Gäste auch mit Gewalt daran zu hindern.
Und so warteten an diesem Freitag eben zahlreiche neue Gäste oft bis zu zwei Stunden, eher die Erlaubnis erteilt wurde. Und das, obwohl die Zimmer bereit für eine Neubelegung waren.
Peter-Stefan Greiner




