Alfons Jarmuszewski zum 70. Geburtstag
Freitag, 31. Januar 2014, 21:43 Uhr
Wenn es irgendwo in der Stadt gilt, Kinder für den Handballsport zu begeistern, da kann Alfons Jarmuszewski nicht weit sein. So wurde sein Wirken zu seinem 65. Geburtstag umschrieben. Was damals galt hat auch heute noch Bestand. Ein Mann und sein Wirken, ein Glücksfall nicht nur für den Handballsport...
Jede Stadt, jede Sportart hat ihre Vorzeigeathleten, Trainer und Betreuer. Sie sind nicht zur fest verbunden mit dem sportlichen Umfeld, sie sind vielmehr ein bzw. der Mittelpunkt und prägen ganze Generationen von Kinder und Jugendlichen.
Für die Sportart Handball war unser "Alfons" ein Glücksfall. Seine Stunden in den Sporthallen nah und fern sind nicht zählbar, seine dabei betreuten Schützlinge ebenfalls nicht. Seine Auszeichnungen und erspielte Platzierungen würden ein Traditionskabinett füllen. Gemeinsam mit Klaus Hoffmann ist er ein Handballpionier der Stadt Nordhausen.
Alfons Jarmuszewski wurde am 1. Februar 1944 in Kleinwechsungen geboren. Sportlich war er ein Allround-Talent. In der Leichtathletik hätte er es besonders weit bringen können, doch eine Knieverletzung stoppte seine Ambitionen.
Während seines Armeedienstes in Straußberg bei Berlin machte er erstmals Bekanntschaft mit dem Handball. Es war Liebe auf den ersten Blick, denn das kleine runde Leder ließ ihn nicht mehr los. Zurückgekehrt in den Südharz, spielte er einige Zeit für Empor Salza. Sein Beruf bei der Transportpolizei brachte ihn zur SG Dynamo Süd Nordhausen, bei der er 1966 als Handball-Übungsleiter begann. 1973 wurde er Mitarbeiter beim Kreisvorstand des DTSB, absolvierte nebenher ein Studium zum Biologie- und Sportlehrer. Der Aufbau des Trainingszentrums Handball in den 70er-Jahren bei der TSG Variant ist eng mit seinem Namen verknüpft. Eine Unzahl junger Menschen lernte bei ihm Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit.
Beruflich notwendige Neuorientierung führte Alfons Jarmuszewski nach der Wende als Umwelt- und Sozialpädagogen für einige Jahre in den Ferienpark "Feuerkuppe", was sein Engagement für den Handballsport vorübergehend etwas einschränkte.
2003 aber ging er in Rente, und seitdem steht der Handball-Nachwuchs mehr als im Mittelpunkt beim Nordhäuser SV. Seid dem halft er aktiv mit den Nachwuchs Handballsport des NSV in die Spitzenregionen des Freistaates zu führen. Sie dankten es ihnen mit etlichen Landemeisterschaften, die sie in die Rolandstadt holten.
Er war auch einer der Initiatoren die das Projekt "Kinder von der Straße - kommt wir spielen Handball" ins Leben riefen. Was damals auf die Nordhäuser Grundschulen beschränkt war, ist inzwischen zu einer weit über die Grenzen der Stadt hinausgehenden beispielhaften Aktion geworden.
Auch dem Thüringer Handball Verband stand er mit Rat und Tat, als Vorsitzender des HFA Nord und als Spielwart, zur Seite.
Die Handballer des Nordhäuser SV gratulieren ihrem Alfons zum 70. Ehrentag und wünschen ihm auch weiterhin viel Gesundheit und Schaffenskraft. Um seinen Ehrentag würdig zu begehen haben sie am Mittwoch den 05. Februar einen Empfang für seine Gratulanten aus nah und fern, in der Zeit von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr, in der Ballspielhalle organisiert.
Frank Ollech
Autor: redJede Stadt, jede Sportart hat ihre Vorzeigeathleten, Trainer und Betreuer. Sie sind nicht zur fest verbunden mit dem sportlichen Umfeld, sie sind vielmehr ein bzw. der Mittelpunkt und prägen ganze Generationen von Kinder und Jugendlichen.
Für die Sportart Handball war unser "Alfons" ein Glücksfall. Seine Stunden in den Sporthallen nah und fern sind nicht zählbar, seine dabei betreuten Schützlinge ebenfalls nicht. Seine Auszeichnungen und erspielte Platzierungen würden ein Traditionskabinett füllen. Gemeinsam mit Klaus Hoffmann ist er ein Handballpionier der Stadt Nordhausen.
Alfons Jarmuszewski wurde am 1. Februar 1944 in Kleinwechsungen geboren. Sportlich war er ein Allround-Talent. In der Leichtathletik hätte er es besonders weit bringen können, doch eine Knieverletzung stoppte seine Ambitionen.
Während seines Armeedienstes in Straußberg bei Berlin machte er erstmals Bekanntschaft mit dem Handball. Es war Liebe auf den ersten Blick, denn das kleine runde Leder ließ ihn nicht mehr los. Zurückgekehrt in den Südharz, spielte er einige Zeit für Empor Salza. Sein Beruf bei der Transportpolizei brachte ihn zur SG Dynamo Süd Nordhausen, bei der er 1966 als Handball-Übungsleiter begann. 1973 wurde er Mitarbeiter beim Kreisvorstand des DTSB, absolvierte nebenher ein Studium zum Biologie- und Sportlehrer. Der Aufbau des Trainingszentrums Handball in den 70er-Jahren bei der TSG Variant ist eng mit seinem Namen verknüpft. Eine Unzahl junger Menschen lernte bei ihm Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit.
Beruflich notwendige Neuorientierung führte Alfons Jarmuszewski nach der Wende als Umwelt- und Sozialpädagogen für einige Jahre in den Ferienpark "Feuerkuppe", was sein Engagement für den Handballsport vorübergehend etwas einschränkte.
2003 aber ging er in Rente, und seitdem steht der Handball-Nachwuchs mehr als im Mittelpunkt beim Nordhäuser SV. Seid dem halft er aktiv mit den Nachwuchs Handballsport des NSV in die Spitzenregionen des Freistaates zu führen. Sie dankten es ihnen mit etlichen Landemeisterschaften, die sie in die Rolandstadt holten.
Er war auch einer der Initiatoren die das Projekt "Kinder von der Straße - kommt wir spielen Handball" ins Leben riefen. Was damals auf die Nordhäuser Grundschulen beschränkt war, ist inzwischen zu einer weit über die Grenzen der Stadt hinausgehenden beispielhaften Aktion geworden.
Auch dem Thüringer Handball Verband stand er mit Rat und Tat, als Vorsitzender des HFA Nord und als Spielwart, zur Seite.
Die Handballer des Nordhäuser SV gratulieren ihrem Alfons zum 70. Ehrentag und wünschen ihm auch weiterhin viel Gesundheit und Schaffenskraft. Um seinen Ehrentag würdig zu begehen haben sie am Mittwoch den 05. Februar einen Empfang für seine Gratulanten aus nah und fern, in der Zeit von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr, in der Ballspielhalle organisiert.
Frank Ollech






