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Geschichtsverein: Aus der Arbeit eines Restaurateurs

Samstag, 28. April 2001, 08:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Bevor jedoch die Restaurierungsarbeiten beginnen können, sind umfangreiche Untersuchungen an der Bausubstanz, der Beschaffenheit und Zusammensetzung des verwendeten Materials und der Erforschung des Originalzustandes erforderlich. Dabei müssen oft Kompromisse eingegangen werden, den bei der Restauration muß auch finanzielle Seite beachtet werden. Oft ist es sehr schwierig, dabei den „goldenen“ Mittelweg zu finden, um allen Beteiligten Genüge zu tun.
Antje Pohl, seit 1997 selbständige diplomierte Restaurateurin aus Sülzhayn, berichtete auf er Aprilveranstaltung des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins über ihre interessante und verantwortungsvolle Arbeit an denkmalgeschützten Gebäuden. Am Beispiel des Schüldensackschen Hauses in Großbodungen - - heute Gemeindeverwaltung -und es Rent-Amtes in Worbis erläuterte sie die Vorgehensweise bei ihren Untersuchungen an den Gebäuden, bis schließlich die wissenschaftliche Dokumentation erstellt werden kann, die wiederum Grundlage für die originalgetreue Restauration ist. Oftmals übernimmt sie im Auftrag die Restauration selbst. Für sie ist das immer der schönste Teil und „Lohn“ für die vorangegangene mühseligen Kleinarbeit. Zahlreiche DIAs und Folien ergänzen die kurzweiligen Ausführungen. Im Anschluß an ihren Vortrag stellte sich Antje Pohl den vielen Fragen der Anwesenden.
Autor: rh

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