Dirk Adams: Fatales Zeichen
Montag, 27. Januar 2014, 10:47 Uhr
In die Auseinandersetzung um eine Nordhäuser Gedenkkultur meldet sich jegtzt auch der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Dirk Adams zu Wort...
Nach Informationen der ZEIT online verzichtete Nordhausens Oberbürgermeister während einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Gedenkkultur in Vorbereitung des Gedenkens der Zerstörung der Stadt Nordhausen zugunsten nicht geladener Neonazis auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bündnisses gegen Rechtsextremismus.
Empört kommentiert dies Dirk Adams, innenpolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen:
Wir verurteilen das Handeln des Nordhäuser Oberbürgermeisters scharf. Es ist ein fatales Zeichen, wenn sich herausstellt, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Geschichte revidieren wollen, an einer Veranstaltung zum Thema Erinnerungskultur vom Oberbürgermeister als gleichberechtigte Partner angesehen werden.
Für das Gespräch unter Demokraten braucht es eine gemeinsame demokratische Grundüberzeugung, welche bei Neonazis nicht im Ansatz vorhanden ist. Die Entscheidung des Oberbürgermeisters ist nicht nachvollziehbar.
Autor: redNach Informationen der ZEIT online verzichtete Nordhausens Oberbürgermeister während einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Gedenkkultur in Vorbereitung des Gedenkens der Zerstörung der Stadt Nordhausen zugunsten nicht geladener Neonazis auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bündnisses gegen Rechtsextremismus.
Empört kommentiert dies Dirk Adams, innenpolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen:
Wir verurteilen das Handeln des Nordhäuser Oberbürgermeisters scharf. Es ist ein fatales Zeichen, wenn sich herausstellt, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Geschichte revidieren wollen, an einer Veranstaltung zum Thema Erinnerungskultur vom Oberbürgermeister als gleichberechtigte Partner angesehen werden.
Für das Gespräch unter Demokraten braucht es eine gemeinsame demokratische Grundüberzeugung, welche bei Neonazis nicht im Ansatz vorhanden ist. Die Entscheidung des Oberbürgermeisters ist nicht nachvollziehbar.
