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Erfolgreiche Zusammenarbeit am praktischen Beispiel

Freitag, 27. April 2001, 18:29 Uhr
Erfolgreiche Zusammenarbeit Nordhausen (nnz). Die Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung in Thüringen (GeAT) kann auf eine mehr als fünfjährige Geschichte im Freistatt zurückblicken. Anfangs als Landesgesellschaft gegründet, wurden sie mit Beginn dieses Jahres in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Seit ihres Bestehens hat sie im gesamten Freistaat 5.400 arbeitslose Frauen und Männer eingestellt. Mehr als die Hälfte dieser Menschen konnte den Sprung in ein festes Beschäftigungsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt schaffen.
Eine Außenstelle der GeAT befindet sich in Nordhausen. Vom Potential der Zeitarbeitsfirma haben sich mittlerweile einige Unternehmen in der Region überzeugen können. Ein Betrieb davon ist die Paul Müller Transport.- und Verpackungsmittel GmbH, die ihren Firmensitz im Gewerbegebiet „An der Helme“ hat. Beide Partner hatten am Nachmittag eingeladen, um mit weiteren Unternehmern über die Perspektiven der integrativen Zeitarbeit zu diskutieren. Und das am praktischen Beispiel.
So hoben sowohl GeAT-Vorstandssprecher Helmut Meyer als auch der Leiter der Nordhäuser Außenstelle, Bernd Fritschler, die wachsende Bedeutung von Zeitarbeit und die Vorteile für die Unternehmen hervor. Bestätigen konnte diese fruchtbringende Zusammenarbeit auch einer der Eigner der Paul Müller GmbH, Anton Müller. Er umriß kurz die Vita des Unternehmens, das am Nordhäuser Standort 100 Mitarbeiter, darunter sieben Azubis, beschäftigt. Unter den Mitarbeitern gibt es zehn Zeitarbeiter der GeAT. Diese letztgenannten Beschäftigten seien dringend notwendig, um Auftragsspitzen zu verkraften. Anton Müller würdigte in seinem Statement auch die Kreativität der Kollegen am Standort Nordhausen und hob nicht ohne Stolz hervor, dass alle Mitarbeiter aus der Region kommen, allen voran Werkleiter Dietrich Engelmann (im nnz-Foto von links nach rechts: Bernd Fritschler, Dietrich Engelmann, Helmut Meyer und Anton Müller).
Zu den Vorträgen an diesem Nachmittag gehörten weiterhin Informationen zu neuen Förderprogramm des Freistaates Thüringen, zu Vorteilen aus fördertechnischer Sicht für Unternehmen sowie eine Vorstellung der Perspektiven hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Region Nordhausen, dargestellt von der Amtsleiterin für Wirtschaftsförderung, Dr. Sabine Riebel. An die Vorträge schloß sich letztendlich eine Rundgang durch das Unternehmen Paul Müller GmbH an.
Autor: nnz

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