Mehr Transparenz und Vertrauen
Donnerstag, 23. Januar 2014, 15:45 Uhr
Zurückblickend auf die Veröffentlichungen zu den rechtswidrigen Vorkommnissen in der Schweinemastanlage Thiemendorf im November 2013 und die öffentliche Diskussion über die zukünftige Ausgestaltung der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, mahnt die FDP-Agrarpolitikerin Franka Hitzing eine sachliche Betrachtung an...
Dabei gehe es ihr keineswegs darum, die Zustände schönzureden und die vor Ort festgestellten Verstöße gegen den Tierschutz zu sanktionieren, betont Hitzing. Durch das tierschutzrechtliche Fehlverhalten einzelner Betreiber von Schweinemastanlagen darf aber in der Öffentlichkeit nicht die gesamte landwirtschaftliche Nutztierhaltung unter den Generalverdacht der Tierquälerei gestellt werden.
Es sollte eine Überprüfung erfolgen, ob die für die Kontrollen zuständigen Veterinärämter ausreichend personell ausgestattet sind, um regelmäßige effektive Kontrollen durchzuführen, schlägt Hitzing vor. Landwirtschaftsbetriebe könnten auch selbst durch Aufklärung über Produktionsabläufe einen wichtigen Beitrag leisten, um entstandenem Misstrauen zu begegnen. Die Öffentlichkeit, insbesondere die Verbraucher, sollten die Abläufe auf einem modernen Gehöft kennen und verstehen lernen.
Die liberale Landwirtschaftspolitikerin begrüßt deshalb, dass immer mehr Landwirte die Türen zu ihren Bauernhöfen öffnen, um mehr Transparenz und Vertrauen in eine moderne Landwirtschaft zu ermöglichen. Die Landwirte stehen in der Verantwortung, den Verbrauchern zu erklären, warum ein Stall heute nicht mehr aussieht wie vor 50 Jahren.
Mehr Wissen schafft mehr Akzeptanz. Mehr Transparenz sorgt für mehr Vertrauen. Durch offene Information muss im Zusammenwirken mit der Wissenschaft eine Form der Nutztierhaltung entwickelt werden, die der mündige Verbraucher akzeptiert und die er aber auch bereit sein muss, an der Ladenkasse zu bezahlen", so die FDP-Politikerin.
Die FDP Fraktion im Thüringer Landtag stehe für eine moderne, mittelständisch geprägte Landwirtschaft, in der Landwirte im Bewusstsein ihrer gesellschaftlichen Verantwortung arbeiten können. In der Landwirtschaft ist der Tierschutz ein kontinuierliches Thema, an dem ständig gearbeitet wird. Wobei festzustellen ist, dass sich die Haltung in den vergangenen Jahrzehnten zum Wohl der Tiere verbessert hat, auch wenn in der Öffentlichkeit durch Einzelfälle wie in Thiemendorf, gelegentlich ein anderes Bild vermittelt wird. Die Debatte, wie viele Nutztiere auf einem Hof gehalten werden dürfen, geht am Tierwohl vorbei. Entscheidend ist die Haltung für das einzelne Tier in der gelebten Wirklichkeit, so Franka Hitzing abschließend.
Autor: redDabei gehe es ihr keineswegs darum, die Zustände schönzureden und die vor Ort festgestellten Verstöße gegen den Tierschutz zu sanktionieren, betont Hitzing. Durch das tierschutzrechtliche Fehlverhalten einzelner Betreiber von Schweinemastanlagen darf aber in der Öffentlichkeit nicht die gesamte landwirtschaftliche Nutztierhaltung unter den Generalverdacht der Tierquälerei gestellt werden.
Es sollte eine Überprüfung erfolgen, ob die für die Kontrollen zuständigen Veterinärämter ausreichend personell ausgestattet sind, um regelmäßige effektive Kontrollen durchzuführen, schlägt Hitzing vor. Landwirtschaftsbetriebe könnten auch selbst durch Aufklärung über Produktionsabläufe einen wichtigen Beitrag leisten, um entstandenem Misstrauen zu begegnen. Die Öffentlichkeit, insbesondere die Verbraucher, sollten die Abläufe auf einem modernen Gehöft kennen und verstehen lernen.
Die liberale Landwirtschaftspolitikerin begrüßt deshalb, dass immer mehr Landwirte die Türen zu ihren Bauernhöfen öffnen, um mehr Transparenz und Vertrauen in eine moderne Landwirtschaft zu ermöglichen. Die Landwirte stehen in der Verantwortung, den Verbrauchern zu erklären, warum ein Stall heute nicht mehr aussieht wie vor 50 Jahren.
Mehr Wissen schafft mehr Akzeptanz. Mehr Transparenz sorgt für mehr Vertrauen. Durch offene Information muss im Zusammenwirken mit der Wissenschaft eine Form der Nutztierhaltung entwickelt werden, die der mündige Verbraucher akzeptiert und die er aber auch bereit sein muss, an der Ladenkasse zu bezahlen", so die FDP-Politikerin.
Die FDP Fraktion im Thüringer Landtag stehe für eine moderne, mittelständisch geprägte Landwirtschaft, in der Landwirte im Bewusstsein ihrer gesellschaftlichen Verantwortung arbeiten können. In der Landwirtschaft ist der Tierschutz ein kontinuierliches Thema, an dem ständig gearbeitet wird. Wobei festzustellen ist, dass sich die Haltung in den vergangenen Jahrzehnten zum Wohl der Tiere verbessert hat, auch wenn in der Öffentlichkeit durch Einzelfälle wie in Thiemendorf, gelegentlich ein anderes Bild vermittelt wird. Die Debatte, wie viele Nutztiere auf einem Hof gehalten werden dürfen, geht am Tierwohl vorbei. Entscheidend ist die Haltung für das einzelne Tier in der gelebten Wirklichkeit, so Franka Hitzing abschließend.
