Neue Zahnärztin im Amt
Donnerstag, 23. Januar 2014, 08:04 Uhr
Seit einigen Wochen ist Antje Marcinkowski jeden Vormittag im Landkreis Nordhausen unterwegs, quasi jeden Tag in einer anderen Schule oder einem anderen Kindergarten. Wer dort vor ihr steht, muss meistens den Mund aufmachen. Denn sie ist die neue Zahnärztin im Jugendzahnärztlichen Dienst des Landratsamtes...
Mir macht meine neue Aufgabe viel Spaß, sagt Antje Marcinkowski, die vorher niedergelassene Zahnärztin in Rossleben im Kyffhäuserkreis war. Gerade beim Thema Zahngesundheit ist eine regelmäßige Vorsorge sehr wichtig. Dabei helfen wir und untersuchen jedes Jahr alle Kindergartenkinder und besuchen alle Schulen im Landkreis.
Ihre ersten Eindrücke von ihrer neuen Arbeit schildert die Zahnärztin so: Die frühkindliche Karies spielt eine große Rolle. Bereits im Alter von zwei Jahren treten bei vielen Kindern erste Schäden durch Karies auf. Im Vorschulalter haben knapp die Hälfte der untersuchten Kinder ein von Natur aus gesundes Gebiss. 12 Prozent der Kinder sind saniert, d.h. alle kariösen Zähne wurden bereits behandelt. Aber 39 Prozent der Kinder haben behandlungsbedürftige Zähne, sagt Antje Marcinkowski.
Deshalb ist unsere Zielsetzung, werdende Mütter verstärkt über die frühe Vorbeugung von Zahnschäden bei Säuglingen und Kleinkindern zu informieren. Den Eltern kommt hinsichtlich Ernährung und natürlich beim Zähneputzen eine Schlüsselrolle zu. Man muss wissen, dass der frühzeitige Verlust der Milchzähne weit reichende Folgen für die bleibenden Zähne nach sich zieht. Ihren Fokus will die Zahnärztin deshalb darauf legen, die Zusammenarbeit mit den Hebammen und Frauenärzten im Landkreis zu verbessern und auf eine stärkere Aufklärung von Schwangeren und jungen Müttern durch die niedergelassenen Zahnärzte hinzuwirken.
Bei ihrer Arbeit wird sie dabei von der zahnmedizinischen Fachassistentin Sybille Reiche und Prophylaxeschwester Anke Heidecke von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Thüringen e.V. unterstützt. Denn neben dem Befund der Zähne ist die Prophylaxeschulung mit den Kindern sehr wichtig, bei der gezeigt wird, wie man seine Zähne richtig putzt und wie wichtig gesunde Ernährung ist.
In den Schulen übernimmt dies der Jugendzahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes, in den Kindergärten die Prophylaxehelferin Anke Heidecke sowie acht Patenschaftszahnärzte Für die Unterstützung durch unsere niedergelassenen Kollegen können wir uns nur bedanken, denn nur so gelingt es, alle Kindergärten im Landkreis regelmäßig zu erreichen, so Antje Marcinkowski, die inzwischen auch zur neuen Vorsitzenden der Kreisarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege gewählt worden ist und damit die Nachfolge ihrer Amtsvorgängerin Marie-Luise Kardach antritt.
In der Arbeitsgemeinschaft treffen sich regelmäßig der Jugendzahnärztliche Dienst, die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege, Vertreter der Krankenkassen, der Kassenzahnärztlichen Vereinigung und der Landeszahnärztekammer. Es wurde bereits beschlossen, in diesem Jahr wieder Veranstaltungen wie zum Beispiel den Tag der Zahngesundheit durchzuführen. Außerdem soll die die Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsgang der Zahnmedizinischen Assistenten im Berufsschulzentrum ausgebaut werden.
Autor: redMir macht meine neue Aufgabe viel Spaß, sagt Antje Marcinkowski, die vorher niedergelassene Zahnärztin in Rossleben im Kyffhäuserkreis war. Gerade beim Thema Zahngesundheit ist eine regelmäßige Vorsorge sehr wichtig. Dabei helfen wir und untersuchen jedes Jahr alle Kindergartenkinder und besuchen alle Schulen im Landkreis.
Ihre ersten Eindrücke von ihrer neuen Arbeit schildert die Zahnärztin so: Die frühkindliche Karies spielt eine große Rolle. Bereits im Alter von zwei Jahren treten bei vielen Kindern erste Schäden durch Karies auf. Im Vorschulalter haben knapp die Hälfte der untersuchten Kinder ein von Natur aus gesundes Gebiss. 12 Prozent der Kinder sind saniert, d.h. alle kariösen Zähne wurden bereits behandelt. Aber 39 Prozent der Kinder haben behandlungsbedürftige Zähne, sagt Antje Marcinkowski.
Deshalb ist unsere Zielsetzung, werdende Mütter verstärkt über die frühe Vorbeugung von Zahnschäden bei Säuglingen und Kleinkindern zu informieren. Den Eltern kommt hinsichtlich Ernährung und natürlich beim Zähneputzen eine Schlüsselrolle zu. Man muss wissen, dass der frühzeitige Verlust der Milchzähne weit reichende Folgen für die bleibenden Zähne nach sich zieht. Ihren Fokus will die Zahnärztin deshalb darauf legen, die Zusammenarbeit mit den Hebammen und Frauenärzten im Landkreis zu verbessern und auf eine stärkere Aufklärung von Schwangeren und jungen Müttern durch die niedergelassenen Zahnärzte hinzuwirken.
Bei ihrer Arbeit wird sie dabei von der zahnmedizinischen Fachassistentin Sybille Reiche und Prophylaxeschwester Anke Heidecke von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Thüringen e.V. unterstützt. Denn neben dem Befund der Zähne ist die Prophylaxeschulung mit den Kindern sehr wichtig, bei der gezeigt wird, wie man seine Zähne richtig putzt und wie wichtig gesunde Ernährung ist.
In den Schulen übernimmt dies der Jugendzahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes, in den Kindergärten die Prophylaxehelferin Anke Heidecke sowie acht Patenschaftszahnärzte Für die Unterstützung durch unsere niedergelassenen Kollegen können wir uns nur bedanken, denn nur so gelingt es, alle Kindergärten im Landkreis regelmäßig zu erreichen, so Antje Marcinkowski, die inzwischen auch zur neuen Vorsitzenden der Kreisarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege gewählt worden ist und damit die Nachfolge ihrer Amtsvorgängerin Marie-Luise Kardach antritt.
In der Arbeitsgemeinschaft treffen sich regelmäßig der Jugendzahnärztliche Dienst, die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege, Vertreter der Krankenkassen, der Kassenzahnärztlichen Vereinigung und der Landeszahnärztekammer. Es wurde bereits beschlossen, in diesem Jahr wieder Veranstaltungen wie zum Beispiel den Tag der Zahngesundheit durchzuführen. Außerdem soll die die Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsgang der Zahnmedizinischen Assistenten im Berufsschulzentrum ausgebaut werden.

