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In die kommenden Gespräche soll Sachlichkeit einziehen

Freitag, 27. April 2001, 13:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Unverständlich sei für Landrat Claus der Aufschrei zum damaligen Zeitpunkt. Mehrere Stadtratsmitglieder seien auch Mitglieder des Kreistages, angefangen von der Oberbürgermeisterin selbst. Bedrückend seien für ihn die Reaktionen auf die Äußerungen der OB, die von außen kamen. Hier schloß sich Claus der Meinung von CDU-Mitgliedern in der nnz an.
Er werde jedoch alles dafür tun, damit in die kommenden Gespräche der neu gebildeten Arbeitsgruppe Sachlichkeit einziehe. Schließlich könne die Region auch stolz darauf sein, was die Stadt Nordhausen geschaffen habe. Ein Tenor der Gespräche ab Mitte Mai müsse die neue Aufgabenverteilung zwischen der Stadt und dem Landkreis sein. Hierbei müssten bei einigen Themen jedoch auch die Bürgermeister der anderen Kommunen angehört werden, zum Beispiel bei den künftigen Anteilen am EC BIC. Sollte es zur Übernahme von Aufgaben der Stadt durch den Landkreis kommen, dann werde es mit Claus keine 100-prozentige Übernahme des Personals gebe, hier werde er sich gegenüber der Stadt „hartleibig“ zeigen. Das sei er außerdem seinen eigenen Mitarbeitern schuldig.
Die mit der Finanzsituation der Stadt entfachte Diskussion über neue Gebietsstrukturen (siehe nnz-Archiv) „liege zwar in der Natur der Dinge“, so Claus, sei für ihn jedoch erst in zehn bis 15 Jahren aktuell. Im Hinblick auf den angestrebten Status „Oberzentrum“ meinte der Landrat, dass ein Oberzentrum mehr als eine funktionierende Verwaltung sei. Auch ein modernes Berufsschulzentrum gehöre dazu und vieles mehr.
Autor: nnz

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